Ein ehemaliger Arbeitskollege hat pünktlich zum 50. Geburtstag die Segel gestrichen, als er einem Personalabbau zum Opfer fiel und mit knapp über 600k € Abfindung nach Hause gegangen ist.
Mit dem Arbeitgeber hat er vereinbart, dass die Abfindung in eine Rentenversicherung seiner Wahl eingezahlt wird, die nach zwei Jahren bereits zum ersten mal zur Auszahlung kommt. Die zwei Jahre hat er mit gespartem überbrückt. Dazu hat er drei vermietete Wohnungen aus Erbe und ein selbstgenutztes, abbezahltes Eigenheim. Er sagte zu mir, dass er alles in allem auf etwa 4000 Euro brutto kommt und es sich für ihn davon sehr gut leben lässt. Davon blieben ihm nach bezahlten Nebenkosten und Krankenversicherung ungefähr 2400 Euro netto übrig.
Ab dem 65. kommt noch ein bisschen gesetzliche Rente und Betriebsrente dazu, die er jedoch für die Kinder sparen will - er will nicht, dass der letzte Scheck platzt, sondern neben Haus und Hof noch was vererben können.

Hätte ich wie er auch schon ein Spielzeug in der Garage, ein nettes Häuschen, Kinder, die aus dem Haus und auf eigenen Beinen sind, dann würde mir das auch locker reichen. Richtig locker sogar.