Ausser Optik und dem sagenumwobenen Namen kann ein aktueller Aston nichts bieten, was die Konkurrenz nicht besser könnte. Nur leider entpuppt sich speziell im Innenraum die Optik als 20-Meter-Schönheit. Wie diese Damen, die man manchmal sieht. Aus 20 Meter Entfernung ziemlich ansprechend, doch dann folgt mit jedem Schritt mehr Ernüchterung.
Hoffentlich / mit Sicherheit ändert sich das bei der nächsten Generation mit Daimler-Motoren.
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Thema: Aston Martins Probe gefahren
Hybrid-Darstellung
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26.07.2014, 12:44 #1PREMIUM MEMBER
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26.07.2014, 13:35 #2
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26.07.2014, 13:59 #3Daytona
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26.07.2014, 14:17 #4PREMIUM MEMBER
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26.07.2014, 17:13 #5Gesperrter User
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Es ist eben ein anderer Stil als die Soft-unterschäumte-Plastik-Haptik der deutschen Hersteller. Die Ferraris aus den 2000ern waren von innen auch "rauher", man sah ihnen Handarbeit wie auch teil den Griff in das Großserienregal an. Das muss man halt mögen, tun aber einige.
"Schneller" und "besser" als die meisten Ferraris ist ein 11er allemal. Doch darum geht es ja nicht immer. Aber das wiederum kann man nicht mit Ratio erklären.
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26.07.2014, 21:32 #6PREMIUM MEMBER
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Nette Beschreibung für Spaltmaße in Rheinbreite und speziell bei den Ferraris der 2000er miserable Lederqualität
Porsche ist der letzte deutsche Autohersteller mit eigener Sattlerei. Meines Wissens sattlert von den italienischen Herstellern keiner mehr selbst und bei den Engländern nur noch Rolls Royce und Bentley. Die Sattlerei in Zuffenhausen lohnt sich anzusehen, denn dann wird klar, dass die 3k Aufpreis für die Volllederaustattung ein echtes Schnäppchen sind, denn es ist Handarbeit vom Feinsten.
Und was an einem vernünftig ausgestatteten Porsche Plastikhaptik sein soll, weiß ich beim besten Willen nicht. Da gibts schlicht kein Plastik mehr, von den Schalterblenden mal abgesehen (aber die sind auch beim Aston Plastik...).
Ich bin beim letzten Autokauf auch um den V8 Vantage rumgeschlichen und fand ihn göttlich klingend und schön zu fahren (die Lenkung ist klasse!), zudem strahlt der Aston natürlich schon Charme und Flair aus. Die Wartungskosten sind entgegen aller Gerüchte erfreulich gering. Der V8 Vantage war schön gestaltet, aber dann enttäuschend umgesetzt, von den 426 PS habe ich eher wenig gemerkt und mich anschließend von den 385-Porsche-PS raketengleich durch Raum und Zeit geschossen gefühlt. Das Sportshift-Getriebe war sowieso die wildeste Zumutung aller Zeiten. Wenn der Aston denn wenigstens komfortabel gewesen wäre... Leider korrodieren beim drei Jahre alten Wagen die Spiegelarme und Fensterschachtabdeckung, der Kühlergrill fällt langsam auseinander und irgendwo klappert es auch immer. Die Verarbeitung im Detail ist einfach unterirdisch für diese Preisklasse. Ich hatte gehofft, dass ich einfach nur ein schlechtes Auto erwischt habe, Erfahrungen aus dem direkten Freundeskreis (darunter auch Aston-Fahrer) bestätigten das aber eher.
Die Aston-Palette ist rundum alt und technisch nicht auf der Höhe. Die Verarbeitung war schon vor 10 Jahren eher miserabel. Aber schön aussehen und klingen tun sie, zumindest solange man nicht die Hoffnung hegt, dass die Details auch passen.
Daher bleibe ich bei meiner Meinung: Den Aston kauft man für Namen, Klang und Optik.
Das ist aber auch nichts schlimmes, sondern - gerade bei Spiel- und Sportwagen - ganz legitime Gründe für einen Autokauf. Dazu kann man dann auch stehen.
Das Erfüllen dieser Kriterien einem aktuelleren Porsche vollkommen abzusprechen, halte ich jedoch auch für falsch. Davon sollte man sich mal selbst überzeugen und ein bisschen flotter mit 911 / Cayman / Boxster über eine kurvige Landstraße preschen. Bei wem dann keine Emotionen hoch kommen, ist entweder Autist, Asperger oder vollkommen abgestumpft. Dazu kommt, quasi als Dreingabe, noch die von manchen als langweilig bezeichnete Kompetenz des Porsche in Alltagsdingen.
Um das zu Beschreiben, zitiere ich mich mal selbst:
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27.07.2014, 13:19 #7
Also zum einen ist der Lieferant der Ferrari interior Leder Poltrona Frau und zweifelsfrei von höchster Qualität.
Verarbeitungstechnisch mag das speziell beim 360 das ein oder andere Detail geben,
was nicht perfekt ist.
Die Spaltmasse meines 991 sind auch nicht perfekt aber auch besser als an meinem Ex-Scud.
Aber davon ab, die "Sattlerei" bei Porsche für die kompletten Innenausstattungen ist normal Großserienproduktion.
Die Exclusiv Abteilung, ehemals Schäfer, ist Handwerk vom Feinsten,
dem steht aber die Ferrari Sattlerei in nichts nach, die übrigens sehr wohl inhouse ist.
Ferrari gießt ja sogar seine Motorengehäuse noch selber.
Also wenn ein Firma Handwerk ist, wahrlich Manufaktur, dann Ferrari.
Die ein oder andere Detailschwäche muß man in Kauf nehmen.
Mein 991 gibt mir emotional das Gefühl einer Großenserienproduktion, sicher annähernd perfekt,
was ein Golf aber auch ist.
AM, Ferrari und Co rocken! Mich zumindest. Das ist speziell bei Ferrari für mich Emotion pur.Geändert von -CD- (27.07.2014 um 13:20 Uhr)
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