Im weitesten Sinne hat Patek tatsächlich ein Problem mit der Qualität: Dass was Patek einmal richtig gut konnte, nämlich möglichst viel uhrmacherische Spitzentechnik in einem winzigen flachen Gehäuse unterzubringen, ist gar nicht mehr gefragt. Die fetten Klopper von heute können viele Marken anständig befüllen, das ist keine Kunst mehr.
Und dann der Druck aus Glashütte: Die Uhrmachertradition dort ist eine ganz andere als die in Genf. Gebläute Schrauben, handverzierte Unruhekloben usw. - wer das haben will muss eben Glashütte kaufen. Oder soll Patek sich anpassen und das auch machen? Bestimmt würde Patek dann mehr Kunden gewinnen, aber ich glaube die wollen das nicht. Bei Patek dauert die Evolution sehr lange, man schaue sich mal die gänzlich unverzierten P215er Werke der 70er Jahre an und vergleiche sie mit der aktuellen Produktion. Der Glasboden sorgt für einen gewissen Druck, die Werke optisch ansprechender zu machen. Aber vom ästhetischen Niveau einers Glashütter Uhrwerks ist man noch weit entfernt. Es ist also eine Glaubensentscheidung: Genf oder Glashütte - das muss jeder mit sich selbst ausmachen.
Ergebnis 1 bis 20 von 35
Thema: Patek Qualität
Hybrid-Darstellung
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02.12.2013, 17:13 #1
Geändert von roter.papagei (02.12.2013 um 17:15 Uhr)
Gruß von Peter
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