Stimmt. Zur Not reichen auch diese 22 kW. Dauert eben um die 4h.
Hab gerade gesehen, dass die bei mir schräg rüber, wo in Berlin mein Auto parkt, was hingestellt haben. Mit 39 ct auch aktuell gut bepreist.
https://up.picr.de/50385952ay.jpg
Druckbare Version
Stimmt. Zur Not reichen auch diese 22 kW. Dauert eben um die 4h.
Hab gerade gesehen, dass die bei mir schräg rüber, wo in Berlin mein Auto parkt, was hingestellt haben. Mit 39 ct auch aktuell gut bepreist.
https://up.picr.de/50385952ay.jpg
Hi Carsten,
bei Carlos Beiträgen ist das schwierig, da ich mir sicher bin, dass er die als Meinung verstanden wissen möchte. Und wenn ich seinen Beiträgen folge und mir die alle durchlese und Carlos Art Beiträge zu schreiben kenne, komme ich auch zu diesem Schluss. Wenn ich aber nur mal eben kurz hier in diesen Faden hereinspringen (oder einen anderen), wird es nicht immer gleich ersichtlich.
So etwas z.B. ließt sich für mich als Fakt oder zumindest kurz davor ein Fakt zu sein. ;) Das nur als Beispiel.
"China hat in vielerlei Hinsicht einfach auch weitsichtiger, strategischer, konsequenter gedacht und wir haben den Wettbewerb lange nicht mal ernst genommen. Das muss man leider anerkennen, die größten Versäumnisse liegen sicherlich bei uns selbst."
Da könnte ich jetzt eine kleine Abhandlung schreiben, weswegen ich das nicht so sehe. ;)
Der gute Carmaniac sagt folgendes:
- 2026 wird das Jahr für deutsche E-Autos
- chinesische Autos sind gut, doch an die Qualität, das Fahrgeführt und die Perfektion eines deutschen Autos kommen sie nicht ran
- der ID.Polo ist ein deutsches Auto im allerbesten Sinne
- die höheren Kosten im Vergleich zu chinesischen Autos sind gerechtfertigt – man bemerkt sie positiv in der Qualität
Guck mal die ersten Minuten an und dann vielleicht das Fazit. Der hat viel mit allen möchten Elektroautos zu tun und das schon seit Jahres und kommt zu einer so positiven Aussage.
Gruß
Sidney
Danke dir für die Ausführungen, Sidney. und auch für das Abstract zu Carmaniac (den ich natürlich kenne, hatte nur dieses Video noch nicht gesehen)
Ich verstehe Dich inhaltlich und respektiere (natürlich!) Deine angedeutete Meinung zu der China/Deutschland Debatte - ich habe da einen anderen Standpunkt, aber ich finde auch andere Standpunkte interessant. Bin aber aktuell nicht am Rechner - und bei dem Thema muss man halt ausholen, um nicht falsch verstanden zu werden.
Zunächst mal ein schönes Wochenende!
Hallo Carsten,
ich bin da aktuell vielleicht etwas überempfindlich.
Eigentlich bin ich sehr deutsch. Wenn mir etwas richtig gut gefällt kommt maximal ein "ja, ordentlich gemacht" mit einer langen Liste von dem, was ich besser machen würde. ;) Ich sehe nur, dass bei dieser kritischen Betrachtung von Fakten oftmals nur das negativste in Erinnerung bleibt.
"Der ID3 GTX ist ein nettes Auto, aber ich hätte gerne auch richtige Knöpfe am Lenkrad" wird oft als "Der ID3 ist ein Mistauto" wahrgenommen. So meine Wahrnehmung.
Als Amerikaner hätte ich geschrieben "The ID3 GTX is amazing. The best car I ever owned. It's a class of it's own. VW – great!". Aber ich bin nun mal kein Amerikaner und muss mich zwingen rein positive Dinge über etwas zu schreiben – obwohl es den Tatsachen entspricht.
Diese leisen Untertöne ("ordentlich gemacht, aber …") gehen immer mehr verloren, je lauter überall auf der Welt rumgeschrien wird und das finde ich traurig.
Carlo - no offense ;)
Gruß
Sidney
Hey, danke dir für die konstruktive Kritik. Natürlich ist jeder Beitrag hier im Forum irgendwie subjektiv, ich denke das wissen wir alle. Gleichzeitig gibt es aber Entwicklungen und Fakten, die sich untermauern lassen, mit Daten, Marktbeobachtungen, Einschätzungen von Experten etc. Ich hab mich lange mit der Vergangenheit des Automobils beschäftigt und nachdem sich das Kapitel für mich bissi erschöpft hatte, interessiere ich mich heute vermehrt für die Zukunft. Das ist eine Leidenschaft von mir, es geht nicht um Politik, Interessen oder sonst was, nur zur Einordnung.
Natürlich bauen wir noch sehr gute Autos und ich freue ich mich wie alle hier, wenn deutsche Modelle auf den Markt kommen, die gut ankommen. Nur glaube ich nicht, dass einzelne gelungene Modelle etwas an den grundlegenden Mechanismen ändern, die sich derzeit abzeichnen. Der europäische Markt wird auch nicht der entscheidende sein, sondern der globale Wettbewerb. Die Zukunft der Autoindustrie wird vor allem in Asien entschieden, darunter China, Indien, Südost. Dort entstehen die größten Volumina und dort entscheidet sich wohl maßgeblich, wer langfristig Skalierung und Führung übernimmt. Das wissen auch deutsche Autobauer.
Ganz interessant in dem Zusammenhang: Die UN hat kürzlich den Großraum Shenzhen-Hong Kong zum weltweit führender Innovations-Hot-Spot erklärt, noch vor dem Silicon Valley und Tokio. Das zeigt vielleicht, in welchem Maß dort heute Entwicklung, Kapital und Technologie zusammenkommen und dass man in vielen Schlüsseltechnologien dort sehr weit ist, gilt als unumstritten. Entscheidend sind in meinen Augen weniger einzelne Modelle, sondern das System dahinter: Fertigungstiefe, Entwicklungszyklen, Fertigungsmethoden, Kostenstrukturen und strategische Ziele. Und da sieht man derzeit Verschiebungen, die schwer wegzudiskutieren sind, darüber sind sich Branchenexperten und Ökonomen auch relativ einig.
Was ich manchmal etwas schade finde, ist das Festhalten an alten Gewissheiten und kollektive Wegsehen hier bei uns. In meinen Augen hat das wie gesagt mit dazu beigetragen, dass wir den Umbruch und den neuen Wettbewerb zu spät ernst genommen haben. Manche Experten haben diese Entwicklungen seit Jahren vorhergesagt und hätten wir vielleicht etwas besser zugehört, anstatt uns auf alte Tugenden und technologische Vorherrschaft zu verlassen, glaube ich könnte die aktuellen Lage weniger dramatisch sein. Das sage ich als jemand, der deutsche Autos eigentlich sehr schätzt und in der Hoffnung, dass die Zukunft für deutsche Autobauer besser wird als es so manche Prognose vermuten lässt.
Japan ist an dem Thema nur begrenzt interessiert, dort waren 2024 unter 2% der Neuwagen reine Elektrofahrzeuge und auch wenn man die Aussagen der heimischen Hersteller hört ist das kein Thema was aus Überzeugung betreibt. Ich bin auch regelmäßig vor Ort und sehe in 3 Wochen Tokyo vielleicht so viele Elektroautos wie ich hier auf einer 30 Minuten langen Autofahrt sehe. Ich persönliche Teile auch die Meinung der japanischen Hersteller.
Das sieht Toyota aber anders, toyota-europe.com/electrification. Die investieren Milliarden in Forschung und neue Fabriken, darunter eine in Tschechien. Etwa jedes fünfte neu verkaufte Auto weltweit ist inzwischen elektrisch, die letzten Jahre mit jährlich zweistelligem Wachstum. Ich glaube nicht, dass die Japaner das ignorieren.
Sorry, aber ich stimme gerne ein in die "Deutsche Autos können nicht mehr mithalten, technisch und preislich" Beschwerde.
Nach 3x Tesla (M3, MY, M3 Highland), 2x Taycan (v1+ v2), und verschiedenen Leihwagen von Kia, Skoda, Hyundai, Polestar, finde ich, sind zumindest die Porsche inzwischen nichts mehr was das Geld rechtfertigen würde.
Porsche fährt top, wenn er fährt. Macht Spaß beim fahren. Lädt top, wenn er lädt.
v1 Taycan:
* 3x Batteriezellen defekt, am Ende nach 9 Monaten juristischem Kampf Wandlung
* oftmals Software Probleme im Hauptdisplay (Mitte), es "hing"
* CarPlay lief mal, mal nicht
v2 Taycan:
* Schnellladen ging sporadisch nicht, Porsche Werkstatt: "ihr Kabel ist defekt"... bitte, was? am HPC nutze ich deren Kabel. Musste insistieren, nach 2 weiteren Tagen war der Lader an Bord defekt, wurde getauscht; seitdem schon 2x erneut kein Schnelladen... 11/22kW gehen
* Mittelkonsole + Beifahrer Display fallen öfter aus, einfach schwarz, starten neu, wieder da... "Software Fehler", nicht behebbar
* CarPlay... boah, wenn das Auto nen guten Tag hat gehts einfach, ansonsten gerne mehrfach versuchen
* Darstellung Apple Karten im HUD vorne, geht, aber hängt gerne mal, dann bliebt einfach der Pfeil immer gleich...
* Heizung per App: Porsche App den Schieberegler drücken und waaaaaaaaaaaaaaaaaarten... manchmal gehts auch nicht. Wie warm ist das Auto nach 15min, wenn es ganze Nach bei Minus-Graden draußen stand? "Bissi warm", nicht sehr warm. Im Vergleich beim Tesla schneller Klick in App, dann scheint der max zu heizen und nach 10-15min ist die Kiste bei 22 Grad. Done.
Soooo vieles was nervt an den 170k Kisten. Fahren tun sie super, aber ehrlich, ich bin kein Rentner mit Gangschaltung, ich WILL die Elektronik im Auto nutzen. Das gehört zum Leben dazu. Daher nach den 2 Taycan kein Porsche EV mehr.
Skoda fand ich ok, aber nicht besser als Tesla, allerdings teurer.
Polestar fand ich ganz ganz miese Software, ich mag das Android Zeugs net, persönlich.
Kia/Hyundai waren ok.
Tesla läuft und läuft und läuft - wie früher VW. Und die Software bei Tesla ist ein Träumchen, nur fehlendes CarPlay nervt - nix gut Elon.
Service bei Tesla fand ich immer super, vor allem die Ranger die nach Haus kommen. Bei Porsche bekomm ich nen Leihwagen, non-EV... alte Macan. Will aber EV!
So, was will ich sagen: ein 2-2.5x Preis von Porsche vs Tesla ist nicht gerechtfertigt. Porsche fällt also raus. Evtl mal BMW iX3 als nächstes testen, aber die haben den Schuss bei den LF noch nicht gehört. Wenn die dt. Hersteller alle irre Preise aufrufen, wird's eben einfach wieder Tesla M3P. Fertig. (MY mag ich nicht so)
Hier mal die Info, dass Tesla inzwischen die Mietwagenrechnung für unseren Zwangsersatzmietwagen (Urlaub) überwiesen hat.
Ich möchte anmerken, dass ich die Beiträge Carlo gerne lese. Kann ich von CarManiac nicht mehr behaupten. Zu Beginn fand ich ihn gut.
Mittlerweile schaue ich ihn nicht mehr an.
@:ein michael: Freut mich sehr für Euch :dr:
Aktuell hat eine Mitarbeiterin von mir Probleme mit ihrem Model 3. Akku defekt. Nicht einmal die Abholung des Autos klappt. Ist ein Trauerspiel
und sie ist auf das Fahrzeug angewiesen. Im Moment wird der 31.01 als voraussichtliches Reparaturdatum in der App angezeigt =(
Wir können uns die Hand geben.
Einst für mich gute Berichterstattung über das, was ist - inzwischen kaum erträglicher selbstbeweihräuchernder Content.
Früher, mit seinem leicht weirden, Schwager, das war so bisschen handgemacht und deutlich besser.
Geht mir auch so. Es ist aber nicht selten, dass es immer schwieriger wird, guten, originellen Content zu liefern, wenn man das einige Zeit erfolgreich macht.
Übrigens -um hier die Fachthemen nicht aus dem Auge zu verlieren ;) - :
Glückwunsch an Michael, freu mich, dass das ärgerliche Kapitel damit ein Stück geheilt ist.
Und JPs Statement unterschreib ich.
Ich war nie Fanboy von Tesla und auch ich habe schon etwas Vergleich mit anderen Marken (Ausnahme: MB, das kenne ich nur vom Hörensagen).
Aber wenn ich mir die App von Polestar ansehe (und an die von Tesla denke), könnte ich heulen.
Verbrauch? Gleiches Spiel! Tesla: 14kw/100KM; Polestar: 21kw/100KM.
Zum Glück fahr ich in dieser Leasingperiode nicht so viel (15 TKM pa) und wie schon oft geschrieben, schick find ich ihn.
Nach jetzt 6 Monaten geht es in Richtung Zweckbeziehung. Und ich arbeite wirklich an unserer Beziehung bzw. meiner Einstellung. ;)
Ist der Polestar nicht einer von den Chinesen, die schon 5 Jahre voraus sind. ;)
Ein großes Problem sehe ich in D bei den Händlern und Werkstätten. Eigentlich wollen die mit Elektromobilität nichts zu tun haben. Das ist bei Tesla natürlich völlig anders.
Nur das bei Tesla die Werkstattzeiten (Termin) sehr, sehr viel Geduld erfordern…
Aber irgendwas ist ja immer;)
Der PS 2 ist inzwischen im 6. Modelljahr, lieber Kai-Uwe. Lass uns wenigstens im gleichen Obstkorb bleiben, bei den Vergleichen.
Nochmal versuche ich nicht zu erklären, was mit den fünf Jahren Vorsprung gemeint ist ;)
Polestar und Lotus sind zudem im Kern immer noch europäische Marken, die auf first-gen Plattformen stehen. Mit der aktuellen Generation in China hat das wenig zu tun. Kannst ja mal schauen, was über Autos wie den Xpeng P7 (Youtube) oder Xiaomi YU7 (Youtube) berichtet wird. Oder was man aus England, Holland oder Skandinavien so hört, wo manche aktuellen Modelle bereits offiziell vertrieben werden. Auf diesen Märkten werden deutsche Marken leider auch deutliche Einbußen hinnehmen müssen.
Mir ist es letztendlich egal, wer effizienter produziert. Ich kaufe Autos, die mir gefallen und meine Anforderungen erfüllen. Der Lotus Eletre wäre interessant gewesen, aber weder günstiger, noch besser als meiner. Mal sehen, was in Zukunft kommt. Im Herbst wird der nächste bestellt. Momentan fällt mir aber kein Chinese ein, der angekündigt ist und passen könnte.
Bei mir dauert es auch noch einige Monate. Schaue auch gerne mal über den Tellerrand. Finde den Zeekr 7X nicht schlecht. Wenn ich mir aber das Händlernetz und die Leasingraten ansehe, bleibe ich eher bei Altbewährtem. Seit 1990 = BMW.
Ich will auch kein chinesisches Auto.
Aber es ist doch das eine, zu verstehen, was da gerade passiert (und es einzuordnen), und wiederum etwas anderes, es gut zu finden. Nur weil man etwas beschreibt (und auch technologisch gut findet), bedeutet das keinesfalls, dass man die Entwicklung, die es für die eigene Wirtschaft bedeutet, gut findet.
In Bezug auf Wirtschaft können die deutschen Hersteller hier machen, was sie wollen. Die Rahmenbedingungen in China sind völlig anders. Die Wertschöpfung, die im Akku steckt, werden wir nie nach Deutschland holen können.
Danke Carsten, so schauts aus! Es ging mir nie darum, jemanden vom Kauf eines chinesischen Autos zu überzeugen. Es war vielmehr ein Versuch, die aktuelle Schieflage und die strukturellen Herausforderungen zu beleuchten, die aus meiner Sicht zunehmend auf die deutsche Autoindustrie zukommen. Der Kern des Problems ist: ein anhaltender Einbruch von Export und Gewinn hätte letztendlich auch Folgen für unseren kleinen Heimatmarkt, weil dann selbst hier keine wirklich attraktiven Autos mehr wirtschaftlich darstellbar sind.
Auch wenn der deutsche "Dipl. Ing." langsam ausstirbt, wäre dieses Problem zumindest noch lösbar. Sollte uns hier allerdings eine Lösung gelingen, wird Meister Xi Jinping spätestens dann auf unsere Frage nach Rohstoffen so reagieren: :rofl::rofl::rofl::rofl::ka:
Das ist das Problem, das ich eigentlich meinte.........
Zum Thema Werkstattnetz: Klar, immer gut eine fähige Werkstatt in der Nähe zu haben. Mir ist es aber noch lieber wenn bei Kleinigkeiten jemand vorbei kommt und das direkt vor Ort erledigen kann (Stichwort Tesla Ranger). Und ich bin immer noch der Überzeugung, dass bei einem E-Auto per se einfach weniger substanzielles kaputt gehen kann (weniger bewegliche Teile, weniger Teile überhaupt etc.). Wenn am Akku was ist, schaut es natürlich anders aus, aber grundsätzlich vermisse ich nach zwei Jahren Tesla die Werkstatt kein bisschen...
Es geht wie gesagt nicht darum chinesische Politik im allgemeinen zu rechtfertigen, aber die Aussage "China erpresst uns mit Rohstoffen" ist in meinen Augen so nicht korrekt. China hat ja kein Rohstoff-Monopol im Boden, sondern eines in der Verarbeitung. Die meisten Rohstoffe kommen aus anderen Ländern, China hat sich dort frühzeitig Schürfrechte gesichert und schon vor 20 Jahren eine Industrie zur Weiterverarbeitung aufgebaut. Europa hätte das alles auch tun können, aber es war uns lange zu teuer, zu schmutzig und uns hat die Weitsicht gefehlt.
Davon abgesehen produzieren deutsche Hersteller seit Jahren erfolgreich in China, gehen selbst initiierte Partnerschaften mit Autobauern und Zulieferern ein, werden mit Batterien und Rohstoffen beliefert, das funktioniert meines Wissens alles reibungslos. Das Problem ist eher Abhängigkeit durch ausgelagerte Wertschöpfung und die ist maßgeblich hausgemacht. Und die anderen bereits erwähnten strukturellen Vorteile Chinas wie vertikale Integration, moderne Produktionsmethoden, hohes Innovationstempo usw. stehen nochmal auf einem anderen Blatt.
OK. Ich nehme auch einen chinesischen. BMW.
Hatte schon welche aus den USA, ZA, A und D. Der nächste kommt wohl doch aus H. Macht die Suppe nun auch nicht mehr "fett".
Den finde ich irgendwie cool:
https://www.instagram.com/reel/DRc-3...13NG9mNm5nbHVh
So, 1 Jahr EX30 und 43000 km auf der Uhr. Wechsel zum E-Auto bereut? Nein! Irgendwer hier hat mal geschrieben, der Wechsel vom Verbrenner zum BEV finde im Kopf statt. Würde ich heute für mich so unterschreiben. Für mein Nutzungsprofil passt es prima. Haben aber auch ein EFH mit Wallbox, das macht es natürlich einfacher. Viele Sorgen (Reichweite, Haltbarkeit Akku, Verbrauch unter realen Bedingungen, etc) haben sich nicht bewahrheitet.
Zum Auto selber - ich vermisse als einziges ein HUD, an das fehlen jeglicher Tasten außerhalb des Lenkrads hab ich mich schneller gewöhnt als ich gedacht hätte. CarPlay ist manchmal nicht sofort gekoppelt aber das scheint ja selbst bei Porsche manchmal vorzukommen (s.o.). Verbrauch über das Jahr 18KW/100km bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 89km/h. Akku hat gemäß Bordcomputer noch 96,5% Kapazität, hab aber auch noch nie an einer Schnellladesäule aufgeladen. App mittlerweile echt vernünftig. Assistenzsysteme auf der BAB auch ok.
Ich würde den so wieder kaufen…
:gut:
Klingt gut :gut:
So, nach langem Drumherum-Schleichen bin ich nun auch bei meinem ersten Elektroauto gelandet. Die letzten drei Jahre fuhr ich als Daily einen Audi S3, davor unter anderem einen BMW 530e. Um unseren Pferdeanhänger zu ziehen, haben wir parallel noch einen Macan mit Verbrennungsmotor. Dieser wird uns auch noch die nächsten Jahre begleiten.
Ich muss sagen, schon bei der Probefahrt mit dem Model 3 war ich überzeugt. Das Auto weckt keine riesigen Emotionen in mir, fährt sich aber sehr angenehm und ist konsequent auf seine Funktion als Alltagsauto reduziert. Mit der Bedienung kam ich recht schnell klar, die Beschleunigung ist als AWD Long Range völlig ausreichend und schnell genug, sodass es mir an nichts mangelt.
Bei Geschwindigkeiten über 150 km/h wirkt er mir, vom Audi kommend, etwas schwammig, weshalb sich eine positive Veränderung in meinem Fahrverhalten bemerkbar macht. Ich rase nicht mehr. Auch vorher bin ich nicht zu schnell gefahren, aber aus Freude an der Beschleunigung bewegte ich mich mit dem Audi gerne über längere Strecken um die 200 km/h. Der Tesla animiert zum entspannten Fahren. 130 kmh ist nun meist die Geschwindigkeit, in der ich mich bewege. Die Fahrzeuggröße ist auch keine großartige Umstellung zu meinem kleinen Audi.
Durch die Ruhe im Auto ist das wirklich sehr angenehm, und ich habe das Gefühl, deutlich entspannter anzukommen. Nach den ersten 1.000 km ist es vielleicht noch etwas zu früh für eine abschließende beurteilung, aber bislang bin ich sehr zufrieden. Das Infotainment lädt mich aktuell beim Laden immer noch zum "rumklicken" ein, und ich wühle mich durch die verschiedenen Funktionen.
Anhang 359327
Alles in allem war die Umstellung deutlich geringer, als ich erwartet hatte und ich freue mich auf die nächsten Fahrten. Nehme das Laden als willkommene Pausen an.
Klingt prima, schön, dass du so positive Erfahrungen machst. Freudvolle km gewünscht.
Kann ich gut nachvollziehen - allzeit gute Fahrt Benjamin!
Weiß jemand wann Tesla das M3 FL mit physischen Blinkern bringt? Hab letztens gelesen, die kommen zurück, aber kein Datum.
Hallo,
unser ID4 soll ersetzt werden und Plan ist aktuell einen 3 Jährigen Q4 40 E-TRON zu kaufen.
Vom Q4 ließt man hier relativ wenig, finde den eigentlich den schönsten auf der VW-Plattform, hat hier schon jemand Erfahrung mit dem Q4?