Super.
So muss es sein.
P.S.:
Und mach Dir beim Tampern nicht so viel Sorgen. Wie fest man drückt spielt weniger Rolle als man so denkt. Wichtig ist, dass man gerade drückt.
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Super.
So muss es sein.
P.S.:
Und mach Dir beim Tampern nicht so viel Sorgen. Wie fest man drückt spielt weniger Rolle als man so denkt. Wichtig ist, dass man gerade drückt.
Sehr smooth: Mango Tango von DAK aus Amsterdam.
https://up.picr.de/50069243dq.jpg
Warum uninteressant?
Zu hell geröstet, teilweise „crazy“ anaerobe Aufbereitung, zu fruchtig.
Das wird keiner mögen, der sonst italienisch dunkel trinkt.
Es geht noch fruchtiger :-) Nomad aus Barcelona. Heute mit dem hier angefangen. Nektarinen mit Honigsüße, noch etwas heller als der Mango Tango, der allerdings wirklich auch sehr gut war, etwas "tiefer" und runder in der Süße, wie gute Alphonso Mangos. Ich hab gleich Nachschub bestellt. Danke für den Tipp mit Friedhats und Uncommon. Von letzteren hatte ich mal einen tollen Kenianer, aber die irgendwie auch wieder vergessen.
Und darunter noch ein Foto, der wohl knubbeligsten Handhebel-Maschine, die jemals gebaut wurde. Leider nur als Prototyp von Faema.
Nach gut anderthalb Jahren mit der Cremina glaube ja, dass Handhebel-Maschinen für Spitzen-Cafés der Richtung crazy und hell zwei große Vorteile bieten. Lange Infusion (bis 20 Sekunden) öffnet eine ganz andere Bandbreite an Geschmacks-Nuancen. Und konstante 9 Bar holen zu viele Bitterstoffe raus. Ich hebel inzwischen nur in den ersten fünf Sekunden mit 8 oder 9 bar, dann geh ich in den Sinkflug und lande nach insgesamt 20 Sekunden so bei drei Bar. Das macht den Cafe deutlich runder, samtiger und man hat so eine angenehme Fülle im Mund.
https://up.picr.de/50087597uz.jpg
https://up.picr.de/50087598le.jpg
Cool.
Kannst Du mal Bilder von den Bohnen machen?
Friedhats hatte ich auch mal, aber konnte mich nicht anfreunden.
Habe mal wieder, neben den üblichen JB auch bei 19grams bestellt.
Bei DAK habe ich wieder geschaut und war wieder zu geizig. :ka:
Das glaube ich gerne. Der Treffpunkt bei den helleren Bohnen ist irre klein. Entweder zu sauer oder zu bitter und dazwischen wenig Raum.Zitat:
Nach gut anderthalb Jahren mit der Cremina glaube ja, dass Handhebel-Maschinen für Spitzen-Cafés der Richtung crazy und hell zwei große Vorteile bieten. Lange Infusion (bis 20 Sekunden) öffnet eine ganz andere Bandbreite an Geschmacks-Nuancen. Und konstante 9 Bar holen zu viele Bitterstoffe raus. Ich hebel inzwischen nur in den ersten fünf Sekunden mit 8 oder 9 bar, dann geh ich in den Sinkflug und lande nach insgesamt 20 Sekunden so bei drei Bar. Das macht den Cafe deutlich runder, samtiger und man hat so eine angenehme Fülle im Mund.
Ich gehe gerade wieder etwas dunkler bei den Bohnen und lasse mir den wirklich funky stuff für den Filter.
Meine Erfahrung geht da nämlich in eine ähnliche Richtung.
Wirklich funky geht als Espresso für mich nicht so gut, wird aber als Americano besser.
Daraus habe ich den Filter Ruckschluss gezogen und werde mich auch wieder mehr damit beschäftigen.
Vielleicht schenke ich mir zu Weihnachten dann endlich die Lagom Mini. :flauschi:
Eine Waage solltest Du Dir vielleicht auch noch besorgen.
Die hilft Dir beim Eingrooven.
:rolleyes:
Mir is das mit diesen ganz funky Espresso auch too much fuzz...auch mit Waage ;) Es gibt auch recht verzeihende helle Röstungen, mittlere eh und mit Milch kann man auch mal n paar Sek danebenschießen und es schmeckt trotzdem noch :D
Hat hier schon jemand Erfahrungen mit einem Vibrationstamper gemacht? Will heißen Barbro oder Hauck? Ist das ein Durchbruch und must-have oder überflüssiger Quatsch?
Ist es teuer, brauchts kein Mensch - muss ich haben ;)
Ich komm ja mit einem Leveler/Distributor und 'nem Pulman-Tamper bzw. dem Heldentamper hervorragend zurecht und habe da meinen "Workflow", bin aber für solche Spielereien durchaus aufgeschlossen.
ich habs nie getestet halte es aber für Kappes
Ich eigentlich auch - was heißt eigentlich. Streiche eigentlich. Wenn du mit einem normalen Tamper umgehen kannst, kann ich mir nicht vorstellen, dass das wesentliche Verbesserungen mit sich bringen soll. Ich bin da heute nur zufällig bei Youtube drübergestolpert - vorher wusste ich gar nicht, dass es so was gibt.
Was ich finde was echt hilft sind so spring-loaded leveled Tamper, also welche die auf dem Siebtrager aufliegen (grades Tampen) und konstanten Druck versprechen (spring loaded). Das finde ich sinnvoll. Alles andere...naja. ich nutze einen von MHW3 Bomber
https://mhw3bomber.com/de/products/y...-impact-tamper
PS: Die Seite ist es eh schon lesenswert wegen der total sinnlosen Übersetzungen...:D
Beispiel: Gewicht Schweinefleisch-Schinken ca. 450g
Ich hatte den Hauk auch mal angesehen und kann dem Konzept irgendwie folgen, konnte mich aber damals nicht durchringen den zu kaufen wegen Preis und komischem Griff und keine Lust auf Batterie und habe mich dann zu einem Force Tamper entschieden. Da muss ich aber sagen, dass der Unterschied deutlich zu meinen rein manuellen Tamperbells war. Ich mag nie wieder ohne.
Ich denke die ganze Zeit nach, ob ich nicht unbedingt den WW Moonraker brauche, weil mir das mit diesem RDT Toll immer zu frickelig ist und ich es daher meistens weglasse.
Am Ende kann man doch eh viel Irres machen. Wenn man damit zufriedener ist oder das Ergebnis für einen selber besser ist, dann ist es doch immer gerechtfertigt.
Ergo: Kauf das Ding und lass uns es gegen einen Forcetamper und andere Tamper gegentesten. :D
Wenn wir schon bei Voodoo und Vibrationen sind, dann aber bitte hier:
https://www.youtube.com/watch?v=HE2LKS89P5s
Edit:
Das spart einem zwar Geld, bringt einem aber vielleicht auch um eine (positive) Erfahrung.
Ging mir ja so mit ganz vielen Sachen beim Espresso, welche ich früher vehement abgetan habe, weil das ja in der Bar in Italien auch nicht genutzt wird und hat für mich dann nach einem Test einen enormen Sprung nach vorne gebracht.
Meinen Weg haben ja die Meisten hier über die Jahre mitgelesen.
Wenn man also glaubt, dass es vielleicht den Espresso (oder den Workflow) daheim bei einem besser machen könnte, dann sollte man es testen.
Das ist genau der Punkt - ich sehe hier keinen Verbesserungsbedarf, wie ich einen noch besseren Geschmack erzielen könnte. Das passt so wie es ist. Und die BEVA würde mich dann für komplett verrückt halten, wenn ich jetzt auch noch mit einem batteriebetriebenen Tamper komme. Und kommt jetzt bloß nicht einer auf die Idee zu schreiben, dass man batteriebetrieben und Vibrationen noch zweckentfremden könnte.
Welche Milch macht den festesten Schaum? Eher mager oder eher fett?
Ich merke da keinen Unterschied.
Den besten Bauschaum macht, meiner Ansicht nach, der Nespresso Aeroccino.
Milch egal.
Ich finde bei mir zu Hause, dass der halbfett Schaum fester ist (mehr Luftblasen).
Der Vollmilchschaum hingegen ist cremiger.
Es ist das Zusammenspiel von Eiweiß und Fett. Die Proteine sorgen für den Schaum, das Fett für die Cremigkeit und das Mundgefühl. Je höher der Fettanteil, desto geschmeidiger wird der Schaum. Wenn Du also eher trockenen, standfesten Schaum willst, dann wäre fettarme Milch besser. Probier mal fettarme Bärenmarke.
Super, herzlichen Dank.
Ich nehme 3.5% und möchte sagen, der Schaum wird perfekt! Ich glaube aber, dass es eher an der Dampfpower der Maschine liegt. mit der alten Bezerra Maschine war der Schaum zwar gut, aber nie auf diesem Niveau.
Exakt so wie vom Steve beschrieben, hat mir das auch eine diplomierte Ökotrophologin aus Weihenstephan erklärt. Der glaube ich das mal einfach.=)
Zum Schäumen ist 1,8% günstiger als 3,5%. Wenn man es kann, ist aber auch die fettere Milch kein Problem. Fetter ist natürlich geschmacklich "anders".
wo wir grad dabei sind....gibt es einen Nachteil wenn man H-Milch verwendet bzw hat frische Milch einen Vorteil, ausser geschmacklich?
hast Du da die Nadeln dann selbst passend gekürzt oder wie?
Hier die Bohnen vom E.ET.BOCH
https://up.picr.de/50090846no.jpg
Ich trink keinen Alkohol mehr, und hab das Budget umgeschichtet :-)
Wenn ich mir noch eine 4. Mühle kaufe (die Commandante mitgerechnet), dann die Weber Key. Douglas Weber hat zuhause ja auch eine Cremina stehen.
Aus der Diskussion über Milchschaum-Getränke halte ich mich wohlweisslich raus!
Ich doch auch.
Aber ich komm vom Bier, da ist nicht so rasend viel Budget frei geworden. :rofl:
Danke für das Bohnenbild. :dr:
Ich hatte mich ja damals zwischen der Weber Key und der Lagom P64 entschieden und habe die Lagom genommen, um etwas flexibler zu sein.
Die neue Key finde ich auch sehr schön und sie scheint die meisten Probleme elegant gelöst zu haben.
Aber zwei große Mühlen machen einfach wenig Sinn.
Ich hallte, gerade für Anfänger, eine Waage für super sinnvoll. Es geht dabei erstmal nicht um den Geschmack, sondern um das Verhältnis Kaffeemenge,
Mahlgrad, Bezugsdauer.
Mit einer Waage spart man da sehr viele Bohnen, bis es dann mit der Wunschtasse klappt, und natürlich schmeckt.
ah ok danke!
Natürlich ist eine Waage Pflicht, aber durch GbW Mühlen und Volumetrik eher beim initialen Einstellen.
Bei mir kommt immer ein dunklere 80/20 Mischung meines lokalen Rösters in den Hopper. So bin ich schon fast im Vollautomatenmodus für den Standard Espresso oder Cappuccino. Zum Spielen habe noch eine Sculptor, den Wiegebecher und stelle eine Waage unter die Tasse.
Naja, ich wiege ja nicht nur "in" sondern auch "out" damit ;)
Das Rezept ist halt ein Dreiklang aus in / out und Zeit
… und Mahlgrad.
Das is die Variable dann, jo.