Ich habe aber auch noch nicht gehört, dass Rolex ein 32xx-Kaliber nicht wieder kostenfrei in Ordnung gebracht hätte.
Druckbare Version
Ich habe aber auch noch nicht gehört, dass Rolex ein 32xx-Kaliber nicht wieder kostenfrei in Ordnung gebracht hätte.
Auch nach der Garantie?
OK krass, ich hatte noch nichts von nach-Garantie-Fällen gehört und wäre davon ausgegangen, dass das irgendwie geregelt wird.
Puh, ich habe ja nun doch 3-4 Uhren mit einem 32xx Werk, die checke ich jetzt lieber mal, bevor da etwas anbrennt.
Eben mal mit der DJ meiner Frau angefangen.
Gang (Face up) ist echt gut, aber die Amplitude kommt mir etwas arg gering vor… Oder?
Anhang 355076
Ja, ist nicht schön. Habe es erst beim örtlichen Konzi versucht, der meinte schon dass es keine Kulanz oder etwas ähnliches gibt. Da ich einen Aufenthalt in Köln geplant hatte, habe ich es dort direkt bei Rolex versucht - gleiches Ergebnis. Und klar, keiner der beiden wusste von Problemen mit dem Werk.
Bringt halt nichts, also die Uhr dann bei Rolex zur Revision gelassen.
Werd mich mit meiner dann auch erstmal an den Konzi wenden, bei dem sie vor drei Jahren war. Ehrlich, hätt‘ ich nicht gedacht.
Sorry wenn ich es so direkt schriebe, aber mir stellen sich da echt die Nackenhaare auf. Niemand tritt Rolex halt einfach mal auf die Füsse und besteht darauf, dass nach solch einem Garantiefall transparent gemacht wird wo das Problem lag. Ab dem Tag der vollzogenen Rep. müsste man ja dann auf dieses Problem erneut Garantie haben, unabhängig davon ob die reguläre Garantie abgelaufen ist. Aber da Rolex ja nicht kommuniziert wo das Problem lag haben die ja sozusagen den Persilschein schlechthin. Gerad hier im Forum, wo so viele Betroffene dabei sind, und hier bestimmt auch der ein oder andere Rechtsanwalt mitmischt sollte sich doch eine Art Sammelschrift an Rolex Deutschland realisieren lassen, wo man mal a bissl mit dem sogenannten Säbel rasselt.
Oder lieg ich da so falsch ?
Greetings, Adi
Im englischsprachigen rolexforums.com gibt es einen Thread mit über 200 Seiten a 30 Posts. Also über 6000 Beiträgen. Da geht's nur um die Probleme mit dem 32xx Kaliber.
Die gehen das inzwischen recht wissenschaftlich an. Viele Beitragende haben sich eine Zeitwaage besorgt und posten die Werte. Heiß in der Diskussion sind Amplitudenabfall bevor der Nachgang sich bemerkbar macht.
Ich will damit nur sagen, wir sind bei weitem nicht die einzigen, die das Thema im Blick haben.
Ist halt schade, weil Rolex mit der Kommunikation und dem Verfahren nach Ablauf der Garantie das eigene, über ein halbes Jahrhundert aufgebaute Image verbrennt. Irgendwann kommt das auch bei den Leuten an, die nicht in Uhrenforen unterwegs sind und ihre Uhr einfach tragen. Wenn sich rum spricht, dass die Uhren alle 3-4 Jahre zur Revi müssen und man jede zweite mit 1000€ selbst bezahlen muss, bleibt von dem Mythos Rolex nicht viel übrig.
Meine SD50 war innerhalb der fünfjährigen Garantie zweimal in Köln, nach 7 Jahren, also gut zwei Jahre nach dem letzten Aufenthalt in Köln, gab es wieder Probleme. Unterirdische Amplitude, erheblicher Nachgang…… Also habe ich eine Revision bei meinem zertifizierten Konzi in Auftrag gegeben, außerdem wollte ich ein entspiegeltes Glas haben. Der Wechsel auf ein entspiegeltes Glas sollte laut Konzi kein Problem sein, allerdings…….. wurde dieser Umbau beim Konzi „vergessen“, also bin ich unverrichteter Dinge wieder nach Hause. Ca. 2 Wochen später habe ich die Uhr, jetzt mit einem entspiegelten Glas, abgeholt. Der Konzi kam mir dann beim zu entrichtenden Preis freundlicherweise entgegen. Seit ca. einem Jahr läuft die SD50 nun leicht im Plus, mal schauen wie es weitergeht.
Ganz großartig! :kriese:
Anhang 355080
Autsch. =(
Gruß
Erik
Eine Amplitude von 214 Grad Blatt oben ist schon etwas grenzwertig. Meine 14060m und 16570, beide über 20 Jahre alt und ohne Revision, habe da 285 bis 295 Grad.
174 Grad und 9 Sek. Nachgang sind ein klarer Auftrag zur Revision. Das dürfte bei einer (fast) neuen Uhr niemals der Fall sein. Tut mir leid für Rolex, aber die 32xx Kaliber sind bei mir zum No-go geworden.
Test 1 von 4…
Das wird ja lustig….
Autsch…
Ich habe aktuell 3 Modelle mit dem 32xx, die DJ ist die älteste, aus Ende 2021.
Alle laufen konstant und unauffällig in der Rolex Norm
Wie oft/regelmäßig trägst Du die DJ? Meine SD50 aus 2017 läuft derzeit ca. +1-2s/d, ist aber auch erst seit ca. 1,5 Jahren meine annähernd tägliche Trageuhr. Die DJ41, die meine Frau täglich trägt, war zweimal in Köln, das letzte Mal Mitte 2023, seitdem läuft sie bisher auch einwandfrei.
Die DJ wird täglich, ausser am Wochenende von meiner Frau getragen.
Ich trage meine 126710 aus 2025 täglich.
Ging am Anfang knapp 2 Sekunden hinten, nun läuft sie konstant mit knapp minus 1/d
Ich hatte ein wenig Panik, weil meine EX1, 39mm aus Nov 20 jetzt bald aus der Garantie ausfällt.
Aber scheinbar muss man die Uhren tragen, damit das Fehlerbild auftritt.
Bei mir:
214270, aus Nov. 20, ungetragen: unauffällig
124270, aus Feb. 23, ungetragen: unauffällig
126618, aus Sep. 22, seltenst getragen: Gang ok, Amplitude mit Krone nach unten bei 217 Grad, das finde ich etwas wenig, die anderen hatte eher 230-250 Grad
Eine EX 1 in 39mm müsste noch das „alte“ 3130 Werk haben ;-)
Die 39mm Ex1 wird das Problem wohl nie haben, genau. Die hat das Kaliber 3132, was m.E. sogar noch robuster ist, als die ohnehin robusten 3130er Kaliber.
Ich Dummerchen. Danke. :wall:
Fehlt noch eine ungetragene OP36, die hatte ich aber nicht zu Hand.
Ich überlege echt, die ungetragenen Uhren eine Zeit lang auf einen Uhrenbeweger zu spannen, bevor die Garantie abläuft.
Bis ich die Ex1 und OP36 an meine Töchter gebe werden sie aus der Garantie raus sein.
Hallo liebe Rolex Community,
ich schreibe mein Anliegen hier mal rein, damit ich keinen neuen Thread aufmachen muss.
Es geht um meine Deepsea 126660 aus 2019, die ich beim Konzi hier in Deutschland gekauft habe. Nun hatte ich das Pech, dass die Uhr innerhalb der 5 jährigen Garantiezeit zwei mal zur Reparatur war, weil die Ganggenauigkeiten nicht gestimmt haben. Das erste Mal müsste so etwa 2022 gewesen sein und das zweite Mal letztes Jahr kurz vor Ablauf der Garantie 2024.
Nun habe ich das Gefühl, dass meine Uhr wieder einen Nachgang hat. Ich trage meine Uhr eigentlich fast täglich und gehe auch sonst sehr pfleglich mit meinen Sachen um. Trage sie weder beim Sport noch bei sonstigen übermäßigen Aktivitäten.
Die Frage ist jetzt, wenn ich zum Konzi gehe, wo ich sie gekauft habe, was ich jetzt machen kann. Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass es normal ist, dass eine Rolex innerhalb von mittlerweile 6 Jahren zum dritten Mal zur Reparatur muss.
Habe ich irgendwie eine Montags Uhr erwischt, oder wo liegt das Problem? Ich kann ja jetzt nicht gefühlt alle 2-3 Jahre meine Uhr reparieren lassen. Gibt es da irgendwie Möglichkeiten der Kulanz oder welche Erfahrungen habt ihr da gemacht? Ich schätze mal, bei einer Revision am Ende der Garantiezeit 2024 gibt es keine 2 Jahre drauf, weil es innerhalb der Garantiezeit war?
Danke
War nur ein Spaß. Ich meinte, dass eine Tochter das 31er Kaliber bekommt welches 20 Jahre ohne Probleme läuft, während die andere ihr 32er Kaliber alle drei Jahre zur Revi geben muss und sich fragt, ob ihr Papa sie vielleicht ärgern wollte. Wobei ich natürlich nicht weiß, ob die OP nicht auch ein 31er Werk hat.
Ich glaube wenn die Revi im Rahmen der Garantie stattgefunden hat, dann kriegst du darauf keine zwei weiteren Jahre Garantie. Wenn du die Revi regulär bezahlt hast, dann hast du zwei Jahre Garantie.
Ich würde aber auf jeden Fall probieren, dass Rolex dir da kulant entgegen kommt.
Es sieht so aus, als ob es mich nun auch erwischt hat. Mir ist beim letzten mal Sub tragen aufgefallen, dass sie etwas Nachgang hat. Nicht viel aber trotzdem ungewöhnlich. Uhr ist aus August 21 und wird oft aber im Wechsel mit anderen Uhren getragen. Ich war heute beim Konzi aber eigentlich nur wegen eines WaDi Tests da wir demnächst in Urlaub fahren und sowohl Pool als auch Meer da involviert sein werden. Ich habe dann mal das Laufverhalten angemerkt mit der Bitte die Sub mal auf die Zeitwaage zu legen um mal zu schauen ob da noch alles OK ist. Zwei Stunden nach Abgabe bekomme ich einen Anruf vom Konzil, dass das Laufverhalten nicht in Ordnung ist. Der Uhrmacher ist allerdings erst Montag wieder im Haus und soll sich das mal anschauen bevor weitere Schritte eingeleitet werden.
Na ja, noch ist Garantie und dann schauen wir mal :op:
+1
Meine GMT (10/2021) zeigte ebenfalls einen Nachgang und wurde daher zum Regulieren eingeschickt
In der Tat. Ich erwäge meine beiden Rolex Uhren mit 32XX Kaliber zu verkaufen, solange man noch was dafür bekommt. Das Problem ist auch nicht, ob die Uhr, die man selber hat, hält oder nicht, sondern einfach das Bewusstsein, dass man eine Uhrenmodell erworben hat, dessen Uhrwerk häufig von einem bestimmten, vermutlich konstruktionsbedingten (!?), Problem, heimgesucht wird. Und die Zuverlässigkeit war ursprünglich eine der Motivationen, eine Rolex zu kaufen (und nicht eine Sekundengenauer Gang oder gar 70 Stunden Gangreserve, ein völliger Blödsinn!). Wenn sich das wirklich rumspricht und wirklich bewahrheitet, ist das für mich ähnlich dem Diesel-Skandal (zwar nicht Absicht, aber dennoch Vertuschen und Verdummung der Kunden). Es wird ja schon fast peinlich eine Uhr mit 32XX Werk zu tragen.
Der entscheidende Punkt ist nur folgender (und der lässt mich dann doch noch zögern, beim Verkauf) : Jedes Produkt hat Mängel. Die Frage ist nur, wie oft diese Mängel auftauchen. Wie sind die insgesamt in den Foren kommunizierten Fälle prozentual einzuordnen? Hat da jemand einen Ansatz?
noch als Ergänzung: Es gibt ja Bots, die die Foren mit schlechten Infos fluten können, um den Ruf einer Marke zu schädigen. Und irgendwie will ich es nicht glauben.
noch als Ergänzung: Es gibt ja Bots, die die Foren mit schlechten Infos fluten können, um den Ruf einer Marke zu schädigen. Insofern hoffe ich, dass es sich nicht bewahrheitet und wirklich ein konstruktionsbedingter Fehler vorliegt. Und irgendwie will ich es auch nicht glauben. Aber der Image-Schade wäre im Falle, das es stimmen würde, schon beträchtlich.
:troll:
Die Uhren mit diesen Werken liegen wie Blei im
Schaufenster meinst du?
Aktuell liegen die Sport-Stahl-Modelle nicht wie Blei in den Regalen, aber bleibt das so, wenn auch der Otto-Normalverbraucher irgendwann mitbekommt, dass Uhren mit 32XX-Werk eben nicht mehr die robusten Traktoren sind, wie der Ruf der Vorgängermodelle. - Oder geht's nur um die Optik?
Längerfristig kann das nach meiner Einschätzung durchaus den Ruf zerstören.
Wir leben heute leider in einer Zeit, wo der äusserliche Schein mehr zählt als die inneren Werte und Verlässlichkeit. Und das kommt dem 32xx Kaliber sehr sehr zum Vorteil.
Greetings,
Adi