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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der Elektro-Auto-Thread (Bilder + Informationen) - Teil II



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easy24
19.12.2025, 13:43
Kommt halt auf die Absprungbasis an – hab bei Tesla NULL Bedarf an „mehr“ – selbst nicht beim Model 3 aus 2021. :ka:

ein michael
19.12.2025, 13:43
Danke für Kini und Carlos Beitrag. Diese ganze Diskussion Verbrenner ja nein aus nicht aus später aus, hilft leider nicht. Als privilegierter PV Anlagen Besitzer, haben wir 2 Verbrenner jetzt gegen Stromer ersetzt. Ja wir konnten uns die beiden auch Leisten (in Summer immerhin auch brutto etwas über 70 k, Modell Y und neu den Inster). Ja, Reichweite an unserem Profil orientiert und bewusst den kleinen Y genommen. Etwas überhalb Hamburgs los, muss ich mit dem Y in Hannover laden. Aber, das war ja gewollt mit dem kleineren Akku. Schaue ich was jetzt auf den Markt kommt, (BMW iX 3, Mercedes CLA) sehe ich, dass 400 km Autobahn bald überhaupt kein Problem mehr sein werden. Pinkeln, Happen Essen und weiter gehts. Laden wird einfach bei jeder Pause normal sein. ME völlig problemlos. Gerade sonnengeladenes Auto, cooles Gefühl für lau Strom zu haben und keine Rohstoffe zu verbrennen. Mein Zwangsvergleich zum Skoda elroq zeigt, da tut sich was positives. Klar ich bin kein Automanager, aber langfristig ist der Verbrenner tot. Mausetot. Je später die Umstellung angegangen wird, desto mehr freuen sich die Chinesen / Koraner und andere. Der Verlust der Arbeitsplätze in D ist da dann eine ganz schlechte Nachricht. Aber Droschken, Schreibmaschinen und ähnliches kauft heut eben auch keiner mehr. Die profitabel in D produziert werden kann, ist doch Aufgabe eine der Manager, das zu lösen. Und ein Preisschild grundsätzlich 60 k plus, wird langfristig der Untergang sein. Da können dann vielleicht wirklich nur bezahlbare Leasingmodelle helfen. Als Kunde muss ich vielleicht auch reflektieren, muss ich ein Auto kaufen, oder betrachte ich die Leasingrate als monatliche Mobilititätsrate und wie hoch darf / kann die sein. Volkswirtschaftlich kann ich nur hoffen, dass da bezahlbare Qualität kommt. Im Zeitpunkt unserer Kaufentscheidung, war leider nix aus D, was an den Y oder den Inster Preisleistungsmäßig rangekommen ist. Am Ende eben auch eine Frage des Geldbeutels.

Roland90
19.12.2025, 13:49
Ich denke auch, es wird den etablierten Herstellern so oder so weh tun. Aber lieber jetzt so viel Umstellen wie es geht und das Geld in die Zukunft investieren, und dafür Kunden verlieren die einen Verbrenner wollen, als in 5-10 Jahren da zu sitzen und den Anschluss komplett verloren zu haben. Da gehen dann die Lichter nämlich komplett aus.:pale:

heintzi
19.12.2025, 13:51
Kommt halt auf die Absprungbasis an – hab bei Tesla NULL Bedarf an „mehr“ – selbst nicht beim Model 3 aus 2021. :ka:

Alles andere hätte mich gewundert :D

Ich bin auch noch sehr zufrieden mit meinem 2023er Enyaq, kann aber nicht leugnen, dass sich die Welt weitergedreht hat. Auch bei Tesla übrigens. Ob du dafür Bedarf hast oder nicht, ist ja hierfür nicht relevant.

CarloBianco
19.12.2025, 14:00
Absolut Roland, sich jetzt kurzfristig Zeit bzw. Marge zu erkaufen, die man aber langfristig an China verschenkt, halte ich auch für keine schlaue Idee.

Bezüglich des Gebrauchtmarkts wird die Lage in meinen Augen teilweise dramatischer dargestellt als sie ist. Das sind sicher auch Übergangsphänomene und je größer der Gebrauchtmarkt, die Akzeptanz und Infrastruktur für E-Autos wird, desto mehr normalisiert sich das. Es gab kürzlich einen Artikel vom ADAC (https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/elektromobilitaet/elektroauto/elektroautos-gebraucht-kaufen/), danach haben E-Autos in drei Jahren ca. 10% mehr Wertverlust als Verbrenner, aber das schafft andererseits wieder Anreize für Gebrauchtkäufer usw.

ein michael
19.12.2025, 14:04
Das ist ja eben das Problem der psychologischen Wahrnehmung. Autos sind sehr softwareabhängig. Einerseits, andererseits erleben wir die Entwicklung der Akkutechnik. Um den Vergleich zur PC Welt zu ziehen, in dem Moment wo du ein PC / Notebook / Smartphone kaufst, weißt du, es wird gerade schon an der übernächsten Generation gearbeitet, die noch g*iler, besser ist. Ob du das wirklich brauchen wirst, steht auf einem anderen Blatt. Aber ein Auto wird idR mehrere Jahre gefahren. Das aktuell gekaufte, mag auch für viele Jahre völlig ausreichend sein, aber du weißt, das neue „kann“ mehr, fährt weiter und lädt schneller. Da geht es psychologisch nicht immer um brauchen, sondern um „können“. Weiterhin bleibt sicherlich die Frage des Werterhaltes, was bekomme ich in 3-5 Jahren für ein derartiges eAuto? Da mag es viele geben, die da einfach Angst vor einem erkennbaren Wertverlust haben. ME wird aber auch die Frage ausgeblendet, was bekomme ich denn für einen Verbrenner nach diesem Zeitraum. Wie Roland schrob, die Entwicklung zu ignorieren, mag kurzfristig vielleicht einen Ticken mehr Gewinn bringen. Aber sobald die aktuelle Managerebene das Steuerrad übergeben haben, werden die nachfolgenden vor einem großen Problem stehen.

ein michael
19.12.2025, 14:09
Kurzbericht Inster: bin jetzt ein paar mal damit auf Kurzstrecke unterwegs gewesen. Klasse. Minikiste, Parkdeck hoch Parkplatz nehmen, in dem der Y nicht ansatzweise reinpassen würde. Gestern Junior zum Zahnarzt gebracht und 30 min warten müssen, hey Auto anlassen und im Warmen Musik hören, beim Verbenner undenkbar. Klein flitzig, wendig Schalter, Hebel da wo man es kennt. Erfüllt genau seinen Zweck. Frau gerade auf dem Weg zum Mandanten, alte enge Tiefgarage, das wird ein Witz da reinzukommen. Happy.

heintzi
19.12.2025, 14:11
Kurzbericht Inster:...

Freut mich :dr:

Sidney
19.12.2025, 14:16
Ich verstehe dieses Schlechtmachen der deutsche Autoindustrie immer noch nicht.

Gerade hat VW den ID.Polo gezeigt, ein kleines vergleichsweise günstiges und erstaunlich attraktives Elektroauto. Batterien dafür werden in Europa von einer VW-Tochter gefertigt. Die anderen ID Modelle sind einfach klasse und verkaufen sich (als VW , Cupra oder Skoda) sehr gut. Nächstes Jahr will VW 6 neue Elektromodelle vorstellen.

Wozu also der Abgesang?

Carlo hat recht mit der Fertigungstiefe, doch ich finde das wird einfach überbewertet. Toyota hat in den letzten Jahrzehnten sicherlich "stabilere" Fahrzeuge gebaut als VW und trotzdem haben mehr Kunden in Deutschland VW gekauft. Dem Kunden ist die Fertigungstiefe recht egal, wenn das Produkt, das da herauskommt gut ist oder einfach seinen Ansprüchen (die unglaublich vielfältig sein können) entspricht.
Ja selbst der Preis, der durch mehr Tiefe ggf. geringer sein kann ist nicht in jedem Fall ausschlaggebend.
BMW verkauft Elektroautos, die technisch bisher (bis auf den i3) schlechter waren, als alles was VW verkauft, denn es waren immer Modelle, die sowohl für Verbrenner, als auch für Elektro aufgebaut waren und so viele Vorteile einer Elektrokarosserie nicht aufweisen konnten. Anders bei VW mit MEB und MQB. Und, wurden deshalb nur noch VW und keine BMW mehr gekauft? Nein, natürlich nicht, weil weder Fertigungstiefe, noch technischer Aufbau noch Preis einzig und allein ausschlaggebend sind.

Der hier viel gehypte R5, den ich persönlich auch richtig toll finde, scheint bei Kälte schlecht laden zu können. Mein ID3 GTX sagt mir, dass er bei 10 Grad 60% Akku ohne Vorwärmen 70kw/h laden könnte. Ich gucke gerne mal, wie das ist, wenn es kälter ist. Anleine so ein Unterschied kann in der Nutzungsdauer eines Autos einen erheblichen Komfortunterschied bedeuten. Viel mehr als 2000 EUR oder auch 5000 EUR bei der Anschaffung (sofern das Geld vorhanden ist).

Ich für mich habe festgestellt, dass die Kosten eines Kaufes nach kürzester Zeit vergessen sind, fehlende Funktionalität, Komfort oder Finesse aber immer nervt. Bei dem Passat vor dem ID3 habe ich am Soundsystem gespart und mich 5 Jahre darüber geärgert. Die paar EUR pro Monat fürs Leasing hätte ich gar nicht gemerkt. Ich bin also beim ID3 zu meinem früheren Credo zurückgekehrt: Top of the Line und so viel drin wie geht. ;) Und bisher war das die richtige Entscheidung. :)

Gruß
Sidney

OHV_44
19.12.2025, 14:31
Man sollte auch immer daran denken, dass nur die wenigsten über ein EFH mit PV-Anlage verfügen. Meine Wenigkeit kann zB nicht daheim und auf Arbeit laden. Darum hätte ich vor einigen Monaten noch nicht einmal ansatzweise daran gedacht, dass ich ein BEV in Erwägung ziehe. Aktuell fahre ich alle paar Wochen mal an die Tanke und fahre dann um die 1.000 km mit einer Füllung. Mit dem von mir ins Auge gefassten NA5 iX3 werde ich das auch nicht schaffen. Zum Glück gibt es aber in meiner unmittelbaren Umgebung etliche 300er Säulen, mit denen die sog. Reichweiten-Angst sich dann auch nicht mehr einstellen sollte.

Soweit ich gehört und gelesen habe, baut zB BMW die Batterien mehr oder weniger allein. Die neue Software wurde auch in-house entwickelt. Da könnte man fast annehmen, dass die von den deutschen Herstellern bisher am wenigsten falsch gemacht haben.


https://up.picr.de/50383607gb.jpg

heintzi
19.12.2025, 14:34
Immer mehr Supermärkte haben auch brauchbare Schnelllader am Start, da ist nach dem Einkauf die Kiste wieder voll.

OHV_44
19.12.2025, 14:39
Richtig, Stephan.
Wenn ich zu REWE fahre, schiele ich jetzt schon immer mal auf die 4 Shell HPC, die um diese Zeit so gut wie nie belegt sind. Obwohl die „nur“ 150 kW haben, reicht auch dann die Einkaufszeit aus, den Akku auf 80 % zu bringen.

MrLuxury
19.12.2025, 14:42
Nicht nur bei Supermärkten, eigentlich auf allen größeren Parkplätzen. Wo man lange steht P&R, Firma, … reichen auch 22kW.

Sidney
19.12.2025, 14:44
Hi Micha,

falls Du das auf mich beziehst. BMW hat in der Tat sehr vieles richtig gemacht. Ich mag einige deren Autos sehr gerne. Doch die aktuellen i4, i5 sind halt von der Karosserie Verbrenner. Das ist schlechter, als wäre es spezielle Elektro-Karosserien. Ich denke, dass BMW sich nicht in der Lage sah für alle Reihen sowohl Elektro- als auch Verbrenner-Karossieren anzubieten. Bei er NK ändert sich das. Mein Argument war ja aber, dass dieser technologische Mangel eben nicht dazu geführt hat, dass ausschließlich technologisch überlegene Fahrzeuge (in diesem speziellen Punkt überlegen) gekauft wurden.

Zu Deinem Argument des Ladens. Wir können auch weder zu Hause noch bei der Arbeit laden. Immer wenn wir irgendwo hinfahren, laden wir dort, sofern eine Ladesäule vorhanden ist. Meistens ist der Akku mit 60-90% geladen, ohne, dass wir in den letzen Monaten explizit hätten laden müssen. Nur während der Urlaubsfahrt haben wir DC Laden in Anspruch genommen. Die Sorge bezüglich Reichweite und Laden des Akkus, die wir vor der Anschaffung des BEVs hatten, hat sich für uns (!) als komplett unbegründet herausgestellt.

Gruß
Sidney

OHV_44
19.12.2025, 14:48
Ich hab mir sogar schon die Ad-Hoc App runterladen.


https://up.picr.de/50383660eu.jpg

CarloBianco
19.12.2025, 14:53
Ich verstehe dieses Schlechtmachen der deutsche Autoindustrie immer noch nicht...

Dein Wort in Gottes Ohr, Sidney. Vielleicht hast du ja recht und deutsche Kunden sind sicher loyal gegenüber "ihren" Marken. Aber wie lange noch, grad bei nachfolgenden Zielgruppen? Und kann die deutsche Autoindustrie ohne Exporte bestehen? Das Drama der Gewinneinbrüche nimmt ja leider jetzt schon seinen Lauf. Die Fertigungstiefe und Innovationskraft der Chinesen hat eben zur Folge, dass neue Technik sowie gute Qualität schneller und günstiger in den Markt finden. Und dann beginnt es auch den Kunden zu interessieren.

Da mag hier noch nicht so deutlich sein, ist aber bereits sichtbar und die Spirale wird sich wohl weiterdrehen. Die Frage ist: Wer kauft in fünf oder zehn Jahren noch ein deutsches Auto, wenn ein anderes technisch weiter, qualitativ hochwertiger und dabei günstiger ist? Hierzulande vermutlich noch der eine oder andere, aber längst nicht alle und das größte Problem liegt immer mehr im Export.

MrLuxury
19.12.2025, 15:06
Ich sehe das auch nicht so schwarz. Das hat auch weniger mit Markenloyalität zu tun, sondern damit, dass ich ein Auto möchte, das für den westlichen Markt konzipiert wurde. Ich brauche kein Karaoke oder Tiktoc im Stau, aber ein Fahrwerk, das auch auf der Landstraße Spaß macht.

OHV_44
19.12.2025, 15:09
Hi Micha, falls Du das auf mich beziehst.Bin da (fast) komplett bei Dir.
Habe mir gerade mal die Zahlen von BMW angeschaut und bemerkt, dass gerade beim 4er über 50 % der Kunden zum i4 gegriffen haben. Der Autobauer hat wohl zur damaligen Zeit angenommen, dass das selbe Band für ICE und BEV besser sei. In der Krisenzeit war es das auf jeden. Denn die Verbrenner sind einfach weiter produziert worden, wo woanders die Bänder stillstanden.
Fahre übrigens selber so ein Ding. Nur eben nicht i5, sondern Benziner.

Wer kauft? Schon heute sind um die 80 % DW u. ä. unterwegs. Die 0,25 % Versteuerung tut ihr Übriges. Die Antwort ist also: niemand.

CarloBianco
19.12.2025, 15:30
Ich sehe das auch nicht so schwarz. Das hat auch weniger mit Markenloyalität zu tun, sondern damit, dass ich ein Auto möchte, das für den westlichen Markt konzipiert wurde. Ich brauche kein Karaoke oder Tiktoc im Stau, aber ein Fahrwerk, das auch auf der Landstraße Spaß macht.

Ich glaube, da unterschätzt du die Chinesen gewaltig. Viele klassische Tugenden wie Fahrwerk, Komfort und Verarbeitung sind bereits auf deutschem Niveau angekommen. In Bereichen wie Batterietechnik, Softwareintegration, Ladegeschwindigkeit und auch Innenraumqualität sind sie teilweise sogar deutlich weiter. Das sind längst keine Gadget-Autos mehr, sondern auch für westliche Ansprüche sehr ernstzunehmende Autos. Und wenn bei deutschen Herstellern die Gewinne weiter schrumpfen, wird es immer schwerer da mitzuhalten, darin liegt eben die eigentliche Gefahr.

easy24
19.12.2025, 15:39
Alles andere hätte mich gewundert :D

Ich bin auch noch sehr zufrieden mit meinem 2023er Enyaq, kann aber nicht leugnen, dass sich die Welt weitergedreht hat. Auch bei Tesla übrigens. Ob du dafür Bedarf hast oder nicht, ist ja hierfür nicht relevant.

:D
Will damit nur sagen:
Die Fahrzeuge wurden von 0 an neu gedacht und konzipiert…
… bei den deutschen Herstellern waren das imho zu beginn Verbrenner, die zwangsweise elektrifiziert wurden.

Angefangen bei veralteter Ladetechnik, nix mit SW–Update over the air und dem ein oder anderen Detail aus der alten Welt.

Ich bin weder ein Tesla noch irgendein anderer Marken–Fanboy.

Hab aber weder bei BMW noch Mercedes so ein problemloses Auto gefahren…
… und nix anderes teile ich hier.

Wie angesprochen ist seeeehr viel Psychologie und für den ganz überwiegenden Teil der Nutzer, nahezu jeder aktuelle Stromer für 95,73% aller Nutzungsprofile schon jetzt völlig ausreichend.

Agent0815
19.12.2025, 17:47
...........................darin liegt eben die eigentliche Gefahr.

Die eigentliche Gefahr liegt darin, dass Leute, die finanziell ganz gut aufgestellt sind, trotzdem Autos aus Ländern kaufen, die uns einen Wirtschaftskrieg aufgezwungen haben.

CarloBianco
19.12.2025, 18:35
Die eigentliche Gefahr liegt darin, dass Leute, die finanziell ganz gut aufgestellt sind, trotzdem Autos aus Ländern kaufen, die uns einen Wirtschaftskrieg aufgezwungen haben.

Sorry, ich will gewiss keine Lanze für China brechen und vielleicht führt das auch zu weit, aber ich sehe keinen "Wirtschaftskrieg". Konsequente Industriepolitik, wie sie aber viele andere Länder ebenfalls betreiben, uns eingeschlossen. Die aktuellen Einbußen der deutschen Autoindustrie kommen doch in erster Linie aus dem chinesischen Markt, weil dort inzwischen sehr gute Autos zu deutlich günstigeren Preisen entwickelt und gebaut werden. China hat in vielerlei Hinsicht einfach auch weitsichtiger, strategischer, konsequenter gedacht und wir haben den Wettbewerb lange nicht mal ernst genommen. Das muss man leider anerkennen, die größten Versäumnisse liegen sicherlich bei uns selbst.

Roland90
19.12.2025, 19:26
So hab eben nochmal die Ladeleistung des R5 getestet und dafür den Akku erst mal ordentlich warmgefahren.
Schon viel besser, auch wenn die Ladekurve etwas wild aussieht.

359010

TMG
19.12.2025, 19:33
Krasse Kurve. Das kann doch beinahe nicht so gewollt sein.

Roland90
19.12.2025, 19:40
Nee, aber ich fürchte das ist bei den Autos so. Erst erwärmt sich der Akku und die Ladeleistung geht etwas hoch, dann geht es irgendwann wieder zurück.
Ich sitze noch m Auto und warte bis er 95% hat weil ich dass jetzt mal wissen will wie sich die Kurve verhält.

Kein Vergleich jedenfalls zum Mercedes oder gar Taycan.
Den Renault mag ich trotzdem, auch wenn er nicht perfekt ist.

Agent0815
19.12.2025, 20:09
Sorry, ich will gewiss keine Lanze für China brechen und vielleicht führt das auch zu weit, aber ich sehe keinen "Wirtschaftskrieg". Konsequente Industriepolitik, wie sie aber viele andere Länder ebenfalls betreiben, uns eingeschlossen. Die aktuellen Einbußen der deutschen Autoindustrie kommen doch in erster Linie aus dem chinesischen Markt, weil dort inzwischen sehr gute Autos zu deutlich günstigeren Preisen entwickelt und gebaut werden. China hat in vielerlei Hinsicht einfach auch weitsichtiger, strategischer, konsequenter gedacht und wir haben den Wettbewerb lange nicht mal ernst genommen. Das muss man leider anerkennen, die größten Versäumnisse liegen sicherlich bei uns selbst.

Das darfst du gerne so sehen - wir leben in einem Land in dem man das auch so äußern darf.
Für mich persönlich kommt kein Auto aus China in Frage - und mittlerweile auch keines mehr aus den USA !

MrLuxury
19.12.2025, 20:10
Die Gewinneinbrüche der deutschen Hersteller liegen hauptsächlich am Einbruch des China Geschäfts. Im Gegensatz zu fast allen chinesischen Autobauern erzielen die deutschen Gewinne, die einbrechen können. Das Chinesen inzwischen chinesische Autos kaufen ist doch kein Wunder. Sie sind konkurrenzfähig, werden subventioniert, es gibt sanften Druck über Social Credits und sie wurden für chinesische Anforderungen entwickelt.

Chinesische Autos haben in vielen Bereichen Zeichen gesetzt, aber für überlegen halte ich sie derzeit nicht. Ein Problem ist unsere Akkuproduktion, die einen großen Teil der Wertschöpfung ausmacht. Welche echte Alternative zu einer E-Klasse, 5er oder A6 kann man denn von den Chinesen kaufen? Ankündigungen, Messeshows, etc. sind noch keine Konkurrenz. Dass von dort der Weltmarkt überrollt wird ist nicht gesetzt.

CarloBianco
19.12.2025, 22:35
Wenn jemand kein chinesisches oder amerikanisches Auto kaufen möchte, kann ich das absolut nachvollziehen. Wir wissen aber auch alle wie stark die Autoindustrie heute global verflochten ist. Deutsche Autobauer produzieren seit Jahren in China, betreiben Joint Ventures und stecken bis zum Hals in globale Lieferketten. Umgekehrt investieren chinesische Hersteller in Europa, kaufen Technik und bauen Werke. Auch Industriepolitik und staatliche Förderung gibt es überall, wenn auch mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Am Ende entscheidet wohl maßgeblich der Wettbewerb, wer schneller, besser und günstiger liefert.

Den Weltmarkt für Elektroautos dominieren sie doch im Grunde heute schon, China produziert aktuell mehr E-Autos als der Rest der Welt zusammen. Dabei verkaufen Marken wie Nio, Denza, Xpeng, Zeekr, Xiaomi mittlerweile durchaus Autos die es mit unserer oberen Mittelklasse aufnehmen können. BYD ist übrigens hochprofitabel und fährt bereits mit ihrer Blade-Batterie und 1000-Volt-Architektur in einer Familienkutsche durch die Gegend. Die Technik ist meines Wissens bei uns noch in weiter Ferne, in China dagegen arbeiten täglich Abermillionen weiter an dem ganzen Kram.

Die aktuelle Situation für unsere Autobauer würde ich mir sicher auch anders wünschen - aber wie ihr richtig sagt, die Zukunft ist noch nicht geschrieben.

Sidney
20.12.2025, 08:53
Carlo, ich mag Deine Beiträge gerne, da sie gut geschrieben sind, sinnvoll argumentieren und interessante Einblicke liefern. Ein bisschen schwierig finde ich aber, dass vieles von dem, was Du meinst, zu wenig als Meinung und mehr als Fakt herüberkommt. Ich billige jedem seine Meinung und Interpretation zu und ich bin mir sicher, dass Du Deine Beiträge als Deine Meinung verstanden wissen möchtest, doch das ist manchmal wenig ersichtlich. ;)

Hier mal eine andere Meinung:

https://youtu.be/ZzBTcI9L93s


Gruß
Sidney

TMG
20.12.2025, 09:28
Genau das empfinde ich beim lesen der Beiträge von Carlo eigentlich gerade nicht, bzw. glaube ich schon den Unterwchied von Fakten und Meinung zu erkennen.
Wo empfindest Du das so, Sidney?

Ich hab den Youtube, Beitrag von Chris Carmaniac nicht gesehen, was meint er denn?

Ich antizipiere mal (durch die Überschrift), dass ich China mal warm anziehen muss?

Meine 2 cts: Ich glaube (leider), dass die dt. Hersteller da (leider) einen gehörigen Rückstand haben. Ich wünsche mir, dass sie schnell aufholen und auf breiter Front (wäre wichtig) da wieder wettbewerbsfähig sind.

OHV_44
20.12.2025, 09:35
… reichen auch 22kW.
Stimmt. Zur Not reichen auch diese 22 kW. Dauert eben um die 4h.
Hab gerade gesehen, dass die bei mir schräg rüber, wo in Berlin mein Auto parkt, was hingestellt haben. Mit 39 ct auch aktuell gut bepreist.


https://up.picr.de/50385952ay.jpg

Sidney
20.12.2025, 09:40
Hi Carsten,

bei Carlos Beiträgen ist das schwierig, da ich mir sicher bin, dass er die als Meinung verstanden wissen möchte. Und wenn ich seinen Beiträgen folge und mir die alle durchlese und Carlos Art Beiträge zu schreiben kenne, komme ich auch zu diesem Schluss. Wenn ich aber nur mal eben kurz hier in diesen Faden hereinspringen (oder einen anderen), wird es nicht immer gleich ersichtlich.

So etwas z.B. ließt sich für mich als Fakt oder zumindest kurz davor ein Fakt zu sein. ;) Das nur als Beispiel.
"China hat in vielerlei Hinsicht einfach auch weitsichtiger, strategischer, konsequenter gedacht und wir haben den Wettbewerb lange nicht mal ernst genommen. Das muss man leider anerkennen, die größten Versäumnisse liegen sicherlich bei uns selbst."

Da könnte ich jetzt eine kleine Abhandlung schreiben, weswegen ich das nicht so sehe. ;)

Der gute Carmaniac sagt folgendes:
- 2026 wird das Jahr für deutsche E-Autos
- chinesische Autos sind gut, doch an die Qualität, das Fahrgeführt und die Perfektion eines deutschen Autos kommen sie nicht ran
- der ID.Polo ist ein deutsches Auto im allerbesten Sinne
- die höheren Kosten im Vergleich zu chinesischen Autos sind gerechtfertigt – man bemerkt sie positiv in der Qualität

Guck mal die ersten Minuten an und dann vielleicht das Fazit. Der hat viel mit allen möchten Elektroautos zu tun und das schon seit Jahres und kommt zu einer so positiven Aussage.

Gruß
Sidney

TMG
20.12.2025, 09:55
Danke dir für die Ausführungen, Sidney. und auch für das Abstract zu Carmaniac (den ich natürlich kenne, hatte nur dieses Video noch nicht gesehen)

Ich verstehe Dich inhaltlich und respektiere (natürlich!) Deine angedeutete Meinung zu der China/Deutschland Debatte - ich habe da einen anderen Standpunkt, aber ich finde auch andere Standpunkte interessant. Bin aber aktuell nicht am Rechner - und bei dem Thema muss man halt ausholen, um nicht falsch verstanden zu werden.

Zunächst mal ein schönes Wochenende!

Sidney
20.12.2025, 10:37
Hallo Carsten,

ich bin da aktuell vielleicht etwas überempfindlich.
Eigentlich bin ich sehr deutsch. Wenn mir etwas richtig gut gefällt kommt maximal ein "ja, ordentlich gemacht" mit einer langen Liste von dem, was ich besser machen würde. ;) Ich sehe nur, dass bei dieser kritischen Betrachtung von Fakten oftmals nur das negativste in Erinnerung bleibt.

"Der ID3 GTX ist ein nettes Auto, aber ich hätte gerne auch richtige Knöpfe am Lenkrad" wird oft als "Der ID3 ist ein Mistauto" wahrgenommen. So meine Wahrnehmung.
Als Amerikaner hätte ich geschrieben "The ID3 GTX is amazing. The best car I ever owned. It's a class of it's own. VW – great!". Aber ich bin nun mal kein Amerikaner und muss mich zwingen rein positive Dinge über etwas zu schreiben – obwohl es den Tatsachen entspricht.

Diese leisen Untertöne ("ordentlich gemacht, aber …") gehen immer mehr verloren, je lauter überall auf der Welt rumgeschrien wird und das finde ich traurig.

Carlo - no offense ;)

Gruß
Sidney

CarloBianco
20.12.2025, 11:07
Carlo, ich mag Deine Beiträge gerne, da sie gut geschrieben sind, sinnvoll argumentieren und interessante Einblicke liefern. Ein bisschen schwierig finde ich aber, dass vieles von dem, was Du meinst, zu wenig als Meinung und mehr als Fakt herüberkommt. Ich billige jedem seine Meinung und Interpretation zu und ich bin mir sicher, dass Du Deine Beiträge als Deine Meinung verstanden wissen möchtest, doch das ist manchmal wenig ersichtlich. ;)

Hier mal eine andere Meinung:

https://youtu.be/ZzBTcI9L93s

Gruß
Sidney

Hey, danke dir für die konstruktive Kritik. Natürlich ist jeder Beitrag hier im Forum irgendwie subjektiv, ich denke das wissen wir alle. Gleichzeitig gibt es aber Entwicklungen und Fakten, die sich untermauern lassen, mit Daten, Marktbeobachtungen, Einschätzungen von Experten etc. Ich hab mich lange mit der Vergangenheit des Automobils beschäftigt und nachdem sich das Kapitel für mich bissi erschöpft hatte, interessiere ich mich heute vermehrt für die Zukunft. Das ist eine Leidenschaft von mir, es geht nicht um Politik, Interessen oder sonst was, nur zur Einordnung.

Natürlich bauen wir noch sehr gute Autos und ich freue ich mich wie alle hier, wenn deutsche Modelle auf den Markt kommen, die gut ankommen. Nur glaube ich nicht, dass einzelne gelungene Modelle etwas an den grundlegenden Mechanismen ändern, die sich derzeit abzeichnen. Der europäische Markt wird auch nicht der entscheidende sein, sondern der globale Wettbewerb. Die Zukunft der Autoindustrie wird vor allem in Asien entschieden, darunter China, Indien, Südost. Dort entstehen die größten Volumina und dort entscheidet sich wohl maßgeblich, wer langfristig Skalierung und Führung übernimmt. Das wissen auch deutsche Autobauer.

Ganz interessant in dem Zusammenhang: Die UN hat kürzlich den Großraum Shenzhen-Hong Kong zum weltweit führender Innovations-Hot-Spot erklärt, noch vor dem Silicon Valley und Tokio. Das zeigt vielleicht, in welchem Maß dort heute Entwicklung, Kapital und Technologie zusammenkommen und dass man in vielen Schlüsseltechnologien dort sehr weit ist, gilt als unumstritten. Entscheidend sind in meinen Augen weniger einzelne Modelle, sondern das System dahinter: Fertigungstiefe, Entwicklungszyklen, Fertigungsmethoden, Kostenstrukturen und strategische Ziele. Und da sieht man derzeit Verschiebungen, die schwer wegzudiskutieren sind, darüber sind sich Branchenexperten und Ökonomen auch relativ einig.

Was ich manchmal etwas schade finde, ist das Festhalten an alten Gewissheiten und kollektive Wegsehen hier bei uns. In meinen Augen hat das wie gesagt mit dazu beigetragen, dass wir den Umbruch und den neuen Wettbewerb zu spät ernst genommen haben. Manche Experten haben diese Entwicklungen seit Jahren vorhergesagt und hätten wir vielleicht etwas besser zugehört, anstatt uns auf alte Tugenden und technologische Vorherrschaft zu verlassen, glaube ich könnte die aktuellen Lage weniger dramatisch sein. Das sage ich als jemand, der deutsche Autos eigentlich sehr schätzt und in der Hoffnung, dass die Zukunft für deutsche Autobauer besser wird als es so manche Prognose vermuten lässt.

MattR
20.12.2025, 11:13
Ganz interessant in dem Zusammenhang: Die UN hat kürzlich den Großraum Shenzhen-Hong Kong zum weltweit führender Innovations-Hot-Spot erklärt, noch vor dem Silicon Valley und Tokio. Das zeigt vielleicht, in welchem Maß dort heute Entwicklung, Kapital und Technologie zusammenkommen und dass man in vielen Schlüsseltechnologien dort sehr weit ist, gilt als unumstritten. Entscheidend sind in meinen Augen weniger einzelne Modelle, sondern das System dahinter: Fertigungstiefe, Entwicklungszyklen, Fertigungsmethoden, Kostenstrukturen und strategische Ziele. Und da sieht man derzeit Verschiebungen, die schwer wegzudiskutieren sind, darüber sind sich Branchenexperten und Ökonomen auch relativ einig.

Japan ist an dem Thema nur begrenzt interessiert, dort waren 2024 unter 2% der Neuwagen reine Elektrofahrzeuge und auch wenn man die Aussagen der heimischen Hersteller hört ist das kein Thema was aus Überzeugung betreibt. Ich bin auch regelmäßig vor Ort und sehe in 3 Wochen Tokyo vielleicht so viele Elektroautos wie ich hier auf einer 30 Minuten langen Autofahrt sehe. Ich persönliche Teile auch die Meinung der japanischen Hersteller.

CarloBianco
20.12.2025, 12:21
Das sieht Toyota aber anders, toyota-europe.com/electrification (https://www.toyota-europe.com/electrification/bev). Die investieren Milliarden in Forschung und neue Fabriken, darunter eine in Tschechien. Etwa jedes fünfte neu verkaufte Auto weltweit ist inzwischen elektrisch, die letzten Jahre mit jährlich zweistelligem Wachstum. Ich glaube nicht, dass die Japaner das ignorieren.

jpf
20.12.2025, 13:23
Sorry, aber ich stimme gerne ein in die "Deutsche Autos können nicht mehr mithalten, technisch und preislich" Beschwerde.

Nach 3x Tesla (M3, MY, M3 Highland), 2x Taycan (v1+ v2), und verschiedenen Leihwagen von Kia, Skoda, Hyundai, Polestar, finde ich, sind zumindest die Porsche inzwischen nichts mehr was das Geld rechtfertigen würde.

Porsche fährt top, wenn er fährt. Macht Spaß beim fahren. Lädt top, wenn er lädt.

v1 Taycan:
* 3x Batteriezellen defekt, am Ende nach 9 Monaten juristischem Kampf Wandlung
* oftmals Software Probleme im Hauptdisplay (Mitte), es "hing"
* CarPlay lief mal, mal nicht

v2 Taycan:
* Schnellladen ging sporadisch nicht, Porsche Werkstatt: "ihr Kabel ist defekt"... bitte, was? am HPC nutze ich deren Kabel. Musste insistieren, nach 2 weiteren Tagen war der Lader an Bord defekt, wurde getauscht; seitdem schon 2x erneut kein Schnelladen... 11/22kW gehen
* Mittelkonsole + Beifahrer Display fallen öfter aus, einfach schwarz, starten neu, wieder da... "Software Fehler", nicht behebbar
* CarPlay... boah, wenn das Auto nen guten Tag hat gehts einfach, ansonsten gerne mehrfach versuchen
* Darstellung Apple Karten im HUD vorne, geht, aber hängt gerne mal, dann bliebt einfach der Pfeil immer gleich...
* Heizung per App: Porsche App den Schieberegler drücken und waaaaaaaaaaaaaaaaaarten... manchmal gehts auch nicht. Wie warm ist das Auto nach 15min, wenn es ganze Nach bei Minus-Graden draußen stand? "Bissi warm", nicht sehr warm. Im Vergleich beim Tesla schneller Klick in App, dann scheint der max zu heizen und nach 10-15min ist die Kiste bei 22 Grad. Done.

Soooo vieles was nervt an den 170k Kisten. Fahren tun sie super, aber ehrlich, ich bin kein Rentner mit Gangschaltung, ich WILL die Elektronik im Auto nutzen. Das gehört zum Leben dazu. Daher nach den 2 Taycan kein Porsche EV mehr.

Skoda fand ich ok, aber nicht besser als Tesla, allerdings teurer.
Polestar fand ich ganz ganz miese Software, ich mag das Android Zeugs net, persönlich.
Kia/Hyundai waren ok.
Tesla läuft und läuft und läuft - wie früher VW. Und die Software bei Tesla ist ein Träumchen, nur fehlendes CarPlay nervt - nix gut Elon.
Service bei Tesla fand ich immer super, vor allem die Ranger die nach Haus kommen. Bei Porsche bekomm ich nen Leihwagen, non-EV... alte Macan. Will aber EV!

So, was will ich sagen: ein 2-2.5x Preis von Porsche vs Tesla ist nicht gerechtfertigt. Porsche fällt also raus. Evtl mal BMW iX3 als nächstes testen, aber die haben den Schuss bei den LF noch nicht gehört. Wenn die dt. Hersteller alle irre Preise aufrufen, wird's eben einfach wieder Tesla M3P. Fertig. (MY mag ich nicht so)

ein michael
20.12.2025, 14:04
Hier mal die Info, dass Tesla inzwischen die Mietwagenrechnung für unseren Zwangsersatzmietwagen (Urlaub) überwiesen hat.

dpg666
21.12.2025, 05:14
Ich möchte anmerken, dass ich die Beiträge Carlo gerne lese. Kann ich von CarManiac nicht mehr behaupten. Zu Beginn fand ich ihn gut.
Mittlerweile schaue ich ihn nicht mehr an.

@:ein michael: Freut mich sehr für Euch :dr:

Aktuell hat eine Mitarbeiterin von mir Probleme mit ihrem Model 3. Akku defekt. Nicht einmal die Abholung des Autos klappt. Ist ein Trauerspiel
und sie ist auf das Fahrzeug angewiesen. Im Moment wird der 31.01 als voraussichtliches Reparaturdatum in der App angezeigt =(

Tudompan
21.12.2025, 07:49
Ich möchte anmerken, dass ich die Beiträge Carlo gerne lese. Kann ich von CarManiac nicht mehr behaupten. Zu Beginn fand ich ihn gut.
Mittlerweile schaue ich ihn nicht mehr an.
..........

Dito :dr: ........und ich dachte schon, das liegt an mir :)

TMG
21.12.2025, 09:58
Wir können uns die Hand geben.

Einst für mich gute Berichterstattung über das, was ist - inzwischen kaum erträglicher selbstbeweihräuchernder Content.
Früher, mit seinem leicht weirden, Schwager, das war so bisschen handgemacht und deutlich besser.

MrLuxury
21.12.2025, 10:14
Geht mir auch so. Es ist aber nicht selten, dass es immer schwieriger wird, guten, originellen Content zu liefern, wenn man das einige Zeit erfolgreich macht.

TMG
21.12.2025, 10:32
Übrigens -um hier die Fachthemen nicht aus dem Auge zu verlieren ;) - :

Glückwunsch an Michael, freu mich, dass das ärgerliche Kapitel damit ein Stück geheilt ist.

Und JPs Statement unterschreib ich.

Ich war nie Fanboy von Tesla und auch ich habe schon etwas Vergleich mit anderen Marken (Ausnahme: MB, das kenne ich nur vom Hörensagen).

Aber wenn ich mir die App von Polestar ansehe (und an die von Tesla denke), könnte ich heulen.

Verbrauch? Gleiches Spiel! Tesla: 14kw/100KM; Polestar: 21kw/100KM.
Zum Glück fahr ich in dieser Leasingperiode nicht so viel (15 TKM pa) und wie schon oft geschrieben, schick find ich ihn.
Nach jetzt 6 Monaten geht es in Richtung Zweckbeziehung. Und ich arbeite wirklich an unserer Beziehung bzw. meiner Einstellung. ;)

MrLuxury
21.12.2025, 10:44
Ist der Polestar nicht einer von den Chinesen, die schon 5 Jahre voraus sind. ;)

Ein großes Problem sehe ich in D bei den Händlern und Werkstätten. Eigentlich wollen die mit Elektromobilität nichts zu tun haben. Das ist bei Tesla natürlich völlig anders.

ein michael
21.12.2025, 11:02
Nur das bei Tesla die Werkstattzeiten (Termin) sehr, sehr viel Geduld erfordern…
Aber irgendwas ist ja immer;)

obiwankenobi
21.12.2025, 11:43
Ist der Polestar nicht einer von den Chinesen, die schon 5 Jahre voraus sind. ;)

Ein großes Problem sehe ich in D bei den Händlern und Werkstätten. Eigentlich wollen die mit Elektromobilität nichts zu tun haben. Das ist bei Tesla natürlich völlig anders.

Wird in der Regel bei den Volvo Händlern abgewickelt, weil es ein Konzern ist (Geely).

TMG
21.12.2025, 12:36
Der PS 2 ist inzwischen im 6. Modelljahr, lieber Kai-Uwe. Lass uns wenigstens im gleichen Obstkorb bleiben, bei den Vergleichen.

CarloBianco
21.12.2025, 12:40
Ist der Polestar nicht einer von den Chinesen, die schon 5 Jahre voraus sind. ;)

Nochmal versuche ich nicht zu erklären, was mit den fünf Jahren Vorsprung gemeint ist ;)

Polestar und Lotus sind zudem im Kern immer noch europäische Marken, die auf first-gen Plattformen stehen. Mit der aktuellen Generation in China hat das wenig zu tun. Kannst ja mal schauen, was über Autos wie den Xpeng P7 (Youtube (https://www.youtube.com/watch?v=Buc7npyqsv8)) oder Xiaomi YU7 (Youtube (https://www.youtube.com/watch?v=w-WGnB8YZYc)) berichtet wird. Oder was man aus England, Holland oder Skandinavien so hört, wo manche aktuellen Modelle bereits offiziell vertrieben werden. Auf diesen Märkten werden deutsche Marken leider auch deutliche Einbußen hinnehmen müssen.

MrLuxury
21.12.2025, 15:07
Nochmal versuche ich nicht zu erklären, was mit den fünf Jahren Vorsprung gemeint ist ;)

Ist auch nicht nötig, wir kennen deine Meinung schon. Man muss sie aber nicht unbedingt teilen. :D

Ich schaue mir auch gerne YouTube Videos an, aber praktische Erfahrungen, wie die von JP, haben für mich mehr Aussagekraft, eigene Erfahrungen noch mehr.

CarloBianco
21.12.2025, 15:47
Ist auch nicht nötig, wir kennen deine Meinung schon. Man muss sie aber nicht unbedingt teilen. :D

Das ist keine Meinung ;) Dass China effizienter entwickelt und produziert, ist ein ökonomischer Fakt, den längst auch deutsche Autobauer offen zugeben.

MrLuxury
21.12.2025, 16:08
Mir ist es letztendlich egal, wer effizienter produziert. Ich kaufe Autos, die mir gefallen und meine Anforderungen erfüllen. Der Lotus Eletre wäre interessant gewesen, aber weder günstiger, noch besser als meiner. Mal sehen, was in Zukunft kommt. Im Herbst wird der nächste bestellt. Momentan fällt mir aber kein Chinese ein, der angekündigt ist und passen könnte.

OHV_44
21.12.2025, 16:20
Bei mir dauert es auch noch einige Monate. Schaue auch gerne mal über den Tellerrand. Finde den Zeekr 7X nicht schlecht. Wenn ich mir aber das Händlernetz und die Leasingraten ansehe, bleibe ich eher bei Altbewährtem. Seit 1990 = BMW.

MrLuxury
21.12.2025, 16:36
Bei mir dauert es auch noch einige Monate. Schaue auch gerne mal über den Tellerrand. Finde den Zeekr 7X nicht schlecht. Wenn ich mir aber das Händlernetz und die Leasingraten ansehe, bleibe ich eher bei Altbewährtem. Seit 1990 = BMW.

Ich bin zwar nicht so auf eine Marke festgelegt, aber Händler- bzw. Werkstattnetz und Leasingraten spielen natürlich eine Rolle.

TMG
21.12.2025, 17:00
Ich will auch kein chinesisches Auto.

Aber es ist doch das eine, zu verstehen, was da gerade passiert (und es einzuordnen), und wiederum etwas anderes, es gut zu finden. Nur weil man etwas beschreibt (und auch technologisch gut findet), bedeutet das keinesfalls, dass man die Entwicklung, die es für die eigene Wirtschaft bedeutet, gut findet.

MrLuxury
21.12.2025, 17:14
In Bezug auf Wirtschaft können die deutschen Hersteller hier machen, was sie wollen. Die Rahmenbedingungen in China sind völlig anders. Die Wertschöpfung, die im Akku steckt, werden wir nie nach Deutschland holen können.

CarloBianco
21.12.2025, 18:18
Aber es ist doch das eine, zu verstehen, was da gerade passiert (und es einzuordnen), und wiederum etwas anderes, es gut zu finden. Nur weil man etwas beschreibt (und auch technologisch gut findet), bedeutet das keinesfalls, dass man die Entwicklung, die es für die eigene Wirtschaft bedeutet, gut findet.

Danke Carsten, so schauts aus! Es ging mir nie darum, jemanden vom Kauf eines chinesischen Autos zu überzeugen. Es war vielmehr ein Versuch, die aktuelle Schieflage und die strukturellen Herausforderungen zu beleuchten, die aus meiner Sicht zunehmend auf die deutsche Autoindustrie zukommen. Der Kern des Problems ist: ein anhaltender Einbruch von Export und Gewinn hätte letztendlich auch Folgen für unseren kleinen Heimatmarkt, weil dann selbst hier keine wirklich attraktiven Autos mehr wirtschaftlich darstellbar sind.

Agent0815
22.12.2025, 12:24
Das ist keine Meinung ;) Dass China effizienter entwickelt und produziert, ist ein ökonomischer Fakt, den längst auch deutsche Autobauer offen zugeben.

Auch wenn der deutsche "Dipl. Ing." langsam ausstirbt, wäre dieses Problem zumindest noch lösbar. Sollte uns hier allerdings eine Lösung gelingen, wird Meister Xi Jinping spätestens dann auf unsere Frage nach Rohstoffen so reagieren: :rofl::rofl::rofl::rofl::ka:

Das ist das Problem, das ich eigentlich meinte.........

KINI
22.12.2025, 12:35
Zum Thema Werkstattnetz: Klar, immer gut eine fähige Werkstatt in der Nähe zu haben. Mir ist es aber noch lieber wenn bei Kleinigkeiten jemand vorbei kommt und das direkt vor Ort erledigen kann (Stichwort Tesla Ranger). Und ich bin immer noch der Überzeugung, dass bei einem E-Auto per se einfach weniger substanzielles kaputt gehen kann (weniger bewegliche Teile, weniger Teile überhaupt etc.). Wenn am Akku was ist, schaut es natürlich anders aus, aber grundsätzlich vermisse ich nach zwei Jahren Tesla die Werkstatt kein bisschen...

CarloBianco
22.12.2025, 13:25
Auch wenn der deutsche "Dipl. Ing." langsam ausstirbt, wäre dieses Problem zumindest noch lösbar. Sollte uns hier allerdings eine Lösung gelingen, wird Meister Xi Jinping spätestens dann auf unsere Frage nach Rohstoffen so reagieren: :rofl::rofl::rofl::rofl::ka:

Das ist das Problem, das ich eigentlich meinte.........

Es geht wie gesagt nicht darum chinesische Politik im allgemeinen zu rechtfertigen, aber die Aussage "China erpresst uns mit Rohstoffen" ist in meinen Augen so nicht korrekt. China hat ja kein Rohstoff-Monopol im Boden, sondern eines in der Verarbeitung. Die meisten Rohstoffe kommen aus anderen Ländern, China hat sich dort frühzeitig Schürfrechte gesichert und schon vor 20 Jahren eine Industrie zur Weiterverarbeitung aufgebaut. Europa hätte das alles auch tun können, aber es war uns lange zu teuer, zu schmutzig und uns hat die Weitsicht gefehlt.

Davon abgesehen produzieren deutsche Hersteller seit Jahren erfolgreich in China, gehen selbst initiierte Partnerschaften mit Autobauern und Zulieferern ein, werden mit Batterien und Rohstoffen beliefert, das funktioniert meines Wissens alles reibungslos. Das Problem ist eher Abhängigkeit durch ausgelagerte Wertschöpfung und die ist maßgeblich hausgemacht. Und die anderen bereits erwähnten strukturellen Vorteile Chinas wie vertikale Integration, moderne Produktionsmethoden, hohes Innovationstempo usw. stehen nochmal auf einem anderen Blatt.

OHV_44
22.12.2025, 13:48
OK. Ich nehme auch einen chinesischen. BMW.
Hatte schon welche aus den USA, ZA, A und D. Der nächste kommt wohl doch aus H. Macht die Suppe nun auch nicht mehr "fett".

easy24
22.12.2025, 13:51
Den finde ich irgendwie cool:
https://www.instagram.com/reel/DRc-3RCDAVm/?igsh=Mm13NG9mNm5nbHVh

Sportarzt
22.12.2025, 19:55
So, 1 Jahr EX30 und 43000 km auf der Uhr. Wechsel zum E-Auto bereut? Nein! Irgendwer hier hat mal geschrieben, der Wechsel vom Verbrenner zum BEV finde im Kopf statt. Würde ich heute für mich so unterschreiben. Für mein Nutzungsprofil passt es prima. Haben aber auch ein EFH mit Wallbox, das macht es natürlich einfacher. Viele Sorgen (Reichweite, Haltbarkeit Akku, Verbrauch unter realen Bedingungen, etc) haben sich nicht bewahrheitet.
Zum Auto selber - ich vermisse als einziges ein HUD, an das fehlen jeglicher Tasten außerhalb des Lenkrads hab ich mich schneller gewöhnt als ich gedacht hätte. CarPlay ist manchmal nicht sofort gekoppelt aber das scheint ja selbst bei Porsche manchmal vorzukommen (s.o.). Verbrauch über das Jahr 18KW/100km bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 89km/h. Akku hat gemäß Bordcomputer noch 96,5% Kapazität, hab aber auch noch nie an einer Schnellladesäule aufgeladen. App mittlerweile echt vernünftig. Assistenzsysteme auf der BAB auch ok.
Ich würde den so wieder kaufen…

ein michael
22.12.2025, 21:56
:gut:

heintzi
22.12.2025, 22:01
Klingt gut :gut:

tziah
26.12.2025, 13:45
So, nach langem Drumherum-Schleichen bin ich nun auch bei meinem ersten Elektroauto gelandet. Die letzten drei Jahre fuhr ich als Daily einen Audi S3, davor unter anderem einen BMW 530e. Um unseren Pferdeanhänger zu ziehen, haben wir parallel noch einen Macan mit Verbrennungsmotor. Dieser wird uns auch noch die nächsten Jahre begleiten.

Ich muss sagen, schon bei der Probefahrt mit dem Model 3 war ich überzeugt. Das Auto weckt keine riesigen Emotionen in mir, fährt sich aber sehr angenehm und ist konsequent auf seine Funktion als Alltagsauto reduziert. Mit der Bedienung kam ich recht schnell klar, die Beschleunigung ist als AWD Long Range völlig ausreichend und schnell genug, sodass es mir an nichts mangelt.

Bei Geschwindigkeiten über 150 km/h wirkt er mir, vom Audi kommend, etwas schwammig, weshalb sich eine positive Veränderung in meinem Fahrverhalten bemerkbar macht. Ich rase nicht mehr. Auch vorher bin ich nicht zu schnell gefahren, aber aus Freude an der Beschleunigung bewegte ich mich mit dem Audi gerne über längere Strecken um die 200 km/h. Der Tesla animiert zum entspannten Fahren. 130 kmh ist nun meist die Geschwindigkeit, in der ich mich bewege. Die Fahrzeuggröße ist auch keine großartige Umstellung zu meinem kleinen Audi.

Durch die Ruhe im Auto ist das wirklich sehr angenehm, und ich habe das Gefühl, deutlich entspannter anzukommen. Nach den ersten 1.000 km ist es vielleicht noch etwas zu früh für eine abschließende beurteilung, aber bislang bin ich sehr zufrieden. Das Infotainment lädt mich aktuell beim Laden immer noch zum "rumklicken" ein, und ich wühle mich durch die verschiedenen Funktionen.

359327

Alles in allem war die Umstellung deutlich geringer, als ich erwartet hatte und ich freue mich auf die nächsten Fahrten. Nehme das Laden als willkommene Pausen an.

ein michael
26.12.2025, 13:59
Klingt prima, schön, dass du so positive Erfahrungen machst. Freudvolle km gewünscht.

easy24
26.12.2025, 14:21
Kann ich gut nachvollziehen - allzeit gute Fahrt Benjamin!

jpf
26.12.2025, 16:12
Weiß jemand wann Tesla das M3 FL mit physischen Blinkern bringt? Hab letztens gelesen, die kommen zurück, aber kein Datum.

Ralf1975
26.12.2025, 16:45
Hallo,

unser ID4 soll ersetzt werden und Plan ist aktuell einen 3 Jährigen Q4 40 E-TRON zu kaufen.

Vom Q4 ließt man hier relativ wenig, finde den eigentlich den schönsten auf der VW-Plattform, hat hier schon jemand Erfahrung mit dem Q4?

jpf
27.12.2025, 01:08
Hallo,

unser ID4 soll ersetzt werden und Plan ist aktuell einen 3 Jährigen Q4 40 E-TRON zu kaufen.

Vom Q4 ließt man hier relativ wenig, finde den eigentlich den schönsten auf der VW-Plattform, hat hier schon jemand Erfahrung mit dem Q4?

Ich hab 2 Bekannte, beide unhappy. Bedienung und Ladegeschwindigkeit waren deren Beschwerden. Hab aber nicht im Detail nachgefragt...

TMG
27.12.2025, 06:10
Dann ist aber die Umstellung vom ID4 nicht so gravierend. ;) :

:schbass: - kenn keine Q4 Fahrer:innen

MaxK
27.12.2025, 07:31
359351

Keramik Bremsenupgrade (Track Package) auch am Tesla Model S

dpg666
27.12.2025, 08:09
Hallo,

unser ID4 soll ersetzt werden und Plan ist aktuell einen 3 Jährigen Q4 40 E-TRON zu kaufen.

Vom Q4 ließt man hier relativ wenig, finde den eigentlich den schönsten auf der VW-Plattform, hat hier schon jemand Erfahrung mit dem Q4?

Morgen Ralf, ich kann nicht aus eigener Erfahrung mitreden. Wir hatten aber überlegt einen Q4 für die Frau anzuschaffen. Ein guter Freund - eine zuverlässiger Mensch - hat uns aber dringend abgeraten. Er hat viele Kunden, die sehr unzufrieden sind und grosse Probleme mit dem Fahrzeug hatten. Das ist allerdings bereits ein Jahr her.
Ggf. hat Audi die Probleme in den Griff bekommen. Wenn ich allerdings höre, was ein Familienmitglied schon mit seinem neuen Q5 aktuell erlebt :weg:

NicoH
27.12.2025, 08:11
Nämlich?

OHV_44
27.12.2025, 09:19
Bei mir ähnlich.
Habe an Weihnachten im nagelneuen Q3 gesessen. Nach Aussage eines sehr zuverlässigen Verwandten eines der ersten Fahrzeuge seit langem, wo wohl die Software- und andere Infotainment-Probleme ausgeräumt worden sein sollen.
Mir hat er gut gefallen. Nur eben nixxx für mich!

R.O. Lex
27.12.2025, 09:50
Ich hatte kürzlich einen Q4 (55 Quattro) für ein verlängertes Wochenende, weil ich auch über einen Kauf nachgedacht habe.

Pro: Optisch gefällig (ist natürlich Geschmacksache), übersichtlich und von der Größe noch akzeptabel (jedenfalls handlicher als der Q6, den ich ebenfalls gefahren bin), einfach und intuitiv zu bedienen, Fahrleistungen für meine Anforderungen mehr als ausreichend, Verbrauch bei meinem Fahrstil und Streckenprofil nur geringfügig über den WLTP-Werten, Laden an der heimischen Wallbox über Nacht problemlos.

Contra: All die elektronischen Helferlein (Spurhalteassistent, Abstandstempomat, Tempolimiterkennung) noch immer genauso unzuverlässig und z.T. übergriffig wie in meinem aktuellen Q5 Hybrid, obwohl angeblich schon eine neuere Softwaregeneration, für die Fahrzeuggröße überschaubarer Kofferraum (und kein Frunk), Materialanmutung z.T. nicht überzeugend, somit für das Gebotene schlichtweg zu teuer, dabei erwartbar hoher Wertverlust (Vergleich Listenpreis mit Angeboten für Vorführer und Jahreswagen), dass für Frühjahr eine neue Modellgeneration angekündigt ist, macht es wohl nicht besser.

Zum ID4 habe ich keinen Vergleich, auch kann ich nichts zur Ladegeschwindigkeit am Schnelllader und zur allgemeinen Zuverlässigkeit sagen.

Ich habe es also gelassen, ärgern kann ih mich über den Q5 auch, fürs gleiche Geld.

MrLuxury
27.12.2025, 10:51
Ralf, die Frage ist doch, was du erreichen möchtest. Was die reinen Elektroautoeigenschaften betrifft, ist der Audi sicher nicht der große Wurf. In den 3 Jahren hat sich eine Menge getan, was sich natürlich auch im Preis widerspiegelt. Mein Bekannter hatte keine Probleme, aber man liest auch Negatives.

Ralf1975
27.12.2025, 10:53
Dann ist aber die Umstellung vom ID4 nicht so gravierend. ;) :

:schbass: - kenn keine Q4 Fahrer:innen

Wir haben noch einen BMW I3, der soll aber bleiben, gibt ja leider keinen Nachfolger. Daher hat uns auch der ID4 nicht geschockt, bei der Ladegeschwindigkeit ;-)

Ralf1975
27.12.2025, 10:57
Ralf, die Frage ist doch, was du erreichen möchtest. Was die reinen Elektroautoeigenschaften betrifft, ist der Audi sicher nicht der große Wurf. In den 3 Jahren hat sich eine Menge getan, was sich natürlich auch im Preis widerspiegelt. Mein Bekannter hatte keine Probleme, aber man liest auch Negatives.

Soll einfach das zweite E-Auto mit etwas mehr Platz für den Hund sein und zu 99% für Kurzstrecke genutzt werden und Zuhause geladen werden.
Fahrleistung ca. 10000km pro Jahr, Budget so 28-30.000€ ggf. etwas mehr wenn alles passt.

MrLuxury
27.12.2025, 11:15
Genau das habe ich gemeint. Du musst keine Ladezeiten optimieren oder auf die letzte kWh Verbrauch für die Reichweite kalkulieren. Dann ist ein Audi eben ein Audi und kein VW. Zwei meiner MA fahren übrigens einen iX1 als Firmenwagen und sind damit sehr zufrieden.

Pflege deinen i3 gut, sowas wird es wohl nie wieder geben. Wir haben ihn geliebt.

dpg666
27.12.2025, 11:31
Nämlich?

Hi Nico,

es ist ein nagelneuer Q5 der massive Softwareprobleme hat. Der Motor geht mal aus und ähnliche Scherze. Mehrmalige Werkstattaufenthalte haben bisher keine Besserung gebracht. Man ist soweit, dass man sagt, man hätte besser den Vorgänger behalten sollen (ebenfalls Q5). Der hat keine Probleme gemacht.
Man wollte sich aber etwas gönnen und hat jetzt das Theater.

TMG
31.12.2025, 17:43
Gestern wg. Sülvester das erste mal Langstrecke im Polestar 2 bei ordentlichen Minusgraden gefahren. Ich wusste schon, dass der Bock im Winter viel verbraucht, jetzt bin aber selbst ich erschrocken:

2 Personen plus Gepäck, 600km Autobahn bei ca. 120km/h (mal 140 kurze Zeit, dann halt auch wieder 90er Baustellen - nie über 140) macht 30kwh auf 100km.

Damit bin ich aber massiv unzufrieden, mein Tesla M3 LR nahm im Winter nie mehr als 21, im Sommer 16-17. Gefühlt hab ich den noch etwas unwirtschaftlicher gefahren.

Auto hat grosse Batterie (83kwh) und Dualmotoren mit 421PS Systemleistung.

Was machen euro eAutos da im Winter so, schreibts mal.

351
31.12.2025, 18:04
BMW iX 45 xDrive, im Dezember 25,5 kw/h,
mit hohem Autobahnanteil und auch wenn’s geht mal mehr als 120 km/h … wobei ich die 220 km/h der Verbrennerzeiten auch gar nicht vermisse.
Top Auto, aber warte gespannt auf den iX3. Guten Rutsch!

MrLuxury
31.12.2025, 18:14
Der Verbrauch des Polestar ist schon recht hoch. Ich habe mit meinem EQS 53 AMG über Weihnachten, auf 2.000 km, 31 kWh/100km verbraucht, hauptsächlich AB, aber auch Stadtverkehr in HH. Durchschnittsgeschwindigkeit 127 km/h, also praktisch wie früher einen Verbrenner gefahren. Wir hatten nur Minusgrade, Frau und Gepäck an Bord.

Sportarzt
01.01.2026, 01:53
Beim EX30, der sich , glaube ich, die Plattform mit dem Polestar teilt (?) fahre ich im Moment mit 20-22kw/100km. Auch überwiegend BAB, Tempomat 130 und zum überholen auch mal schneller…

TMG
01.01.2026, 08:05
Danke für die Rückmeldungen, meine Herren.

Also mir kommt daa seltsam hoch vor. Mir ist klar, dass meine Version (Dualmotor) nicht die effizienteste Versio ist, 21 Zoll Winterräder sind auch nicht förderlich, isso Aber 30kwh sind grottig.

Die Werkstatt frag ich lieber nicht, die kennen sich leider wirklich null aus und hatten mir schon berichtet, was ihre Meinung zur eMobilität ist.

Keilerzahn
01.01.2026, 08:47
Am unteren Ende der Fahnenstange, Fiat 500E
Sommer 14,5kw / 100km
Winter derzeit 24,7 kW / 100km, nur Stadt
Hatte mich auch gewundert, warum soll die Kiste in der kalten Jahreszeit auf einmal so viel mehr fressen?
Setup unverändert, der Luft-, Reibungs- und Reifenwiederstand erklärt das nicht wirklich.

Meine Vermutung:
Hier wird wohl nicht wirklich der Strom gemessen, der fließt oder geflossen ist.
Ich habe den Eindruck dass die Software einfach die gefahrenen km im Verhältnis zur Restkapaziität der Batterie betrachtet.
Und da die Batterieleistung bei Kälte einfach schlecht ist, geht dann die Batterie-Effizienz pro km in die Knie.
Bei E-Autos mit irgendwelchen Batterie-Heizungskonzepten (Wärmepumpen oder was auch immer), die der 500E nicht hat, ist der Enbruch dann halt nicht so drastisch.
JM2C

dj74
01.01.2026, 08:59
Das interessiert mich generell mal, wie ermittelt ihr die Verbrauchswerte denn?
Nehmt ihr die Anzeige im Auto, oder rechnet ihr selber nach, wieviel ihr geladen habt und wieviele km ihr damit gefahren seid?
Da war ja schon bei den Verbrennern oft eine gewaltige (viel zu optimistische) Diskrepanz zwischen Bordcomputer und Tankstelle/Taschenrechner.
Dann ist auch noch die Frage, ob der Bordcomputer mit oder ohne (unvermeidliche) Ladeverluste kalkuliert.

Keilerzahn
01.01.2026, 09:23
@Jan
Durchschnittsverbrauch nach dem letzten Nullen (mach ich in der Regel nach dem Laden), Abgelesen am Display wenn so eine "Füllung" zu mindestens 50% leergefahren ist...

Ripflash
01.01.2026, 10:11
Ich hatte kürzlich einen Q4 (55 Quattro) für ein verlängertes Wochenende, weil ich auch über einen Kauf nachgedacht habe.

Pro: Optisch gefällig (ist natürlich Geschmacksache), übersichtlich und von der Größe noch akzeptabel (jedenfalls handlicher als der Q6, den ich ebenfalls gefahren bin), einfach und intuitiv zu bedienen, Fahrleistungen für meine Anforderungen mehr als ausreichend, Verbrauch bei meinem Fahrstil und Streckenprofil nur geringfügig über den WLTP-Werten, Laden an der heimischen Wallbox über Nacht problemlos.

Contra: All die elektronischen Helferlein (Spurhalteassistent, Abstandstempomat, Tempolimiterkennung) noch immer genauso unzuverlässig und z.T. übergriffig wie in meinem aktuellen Q5 Hybrid, obwohl angeblich schon eine neuere Softwaregeneration, für die Fahrzeuggröße überschaubarer Kofferraum (und kein Frunk), Materialanmutung z.T. nicht überzeugend, somit für das Gebotene schlichtweg zu teuer, dabei erwartbar hoher Wertverlust (Vergleich Listenpreis mit Angeboten für Vorführer und Jahreswagen), dass für Frühjahr eine neue Modellgeneration angekündigt ist, macht es wohl nicht besser.

Zum ID4 habe ich keinen Vergleich, auch kann ich nichts zur Ladegeschwindigkeit am Schnelllader und zur allgemeinen Zuverlässigkeit sagen.

Ich habe es also gelassen, ärgern kann ih mich über den Q5 auch, fürs gleiche Geld.


Kannst du ein bisschen was zum Q6 sagen? Muss mir demnächst einen neuen Dienstwagen bestellen und liebäugle aktuell mit dem Q6 in der Performance Version.

351
01.01.2026, 11:37
@Jan: Ich schaue da nicht auf die Nachkommastelle und nutze dafür die Werte des Autos, aber über die myBMW App. Die ist gut gemacht, neben den Navi- und Fernbedienungsfunktionen mittlerweile sehr viele Effizienz-Statistiken. Auch monatliche Vergleiche mit der Community der Nutzer der gleichen Motorisierung etc.

MrLuxury
01.01.2026, 12:07
Wie soll der Bordcomputer denn mit oder ohne Ladeverluste kalkulieren? AC Laden verursacht mehr Verluste als DC Laden. Merkt er sich das und rechnet dann mit durchschnittlichen Ladeverlusten oder nach der FIFO Methode? Das wäre doch Blödsinn und für die Restreichweite irrelevant.

famoso_lars
01.01.2026, 14:29
A6 etron Sportback qu. gerade zu Weihnachten 2x 700km. Ca 26-27 kWh/100km bei um 0 Grad über die Gesamtstrecke mit nahezu ausschließlich Autobahn, oft Tempomat bei 160km/h.

Mit Landstraße oder AB 130 lande ich so bei 23 im Winter, also über 400km Reichweite, im Sommer waren es so um die 450-520 (18kwh/100) real.
ich fahre seit 7m elektrisch. Laden völlig easy und immer schnell. Bin wirklich begeistert.

dpg666
01.01.2026, 15:13
Die App meines BMW IX3 zeigt mir Dezember folgende Werte an:

- 1'507 gefahrene Kilometer
- Durchschnitt 66km / Tag
- Durchschnittsgeschwindigkeit 62 km/h
- Durchschnittlicher Verbrauch 21,4 kWh/100km

Gefahren in der Schweiz, also keine Tempoorgien. Im Sommer lag der Durchschnittsverbrauch bei 15-16kWh.
Habe im Sommer 20 Zoll Felgen. Im Winter 19Zoll. Der Verbrauch ist mit dem Wechsel auf die Winterräder (bei gleichen Temperaturen)
massiv angestiegen. Im Sommer bin ich sehr zufrieden mit dem Verbrauch und der Reichweite. Im Winter ist es ernüchternd.
Jetzt, wo die Temperaturen gesunken sind, habe ich gerne mal 25-27kWh bei Autobahnfahrten.

TMG
01.01.2026, 15:41
Also ich überschlage das, grob passt das. Zumindest wenn ich auf der Autobahn ca. 280km fahren kann (100-2%) weiss ich, dass der Verbrauch bei knappen 30kwh liegt.

[98% einer 82 kwh Batterie sind 80 kwh und diese teile ich durch die gefahren KM (275). Sprich: 29kwh/100km.]

dj74
01.01.2026, 21:01
Danke für die Erfahrungen.
Die Ladeverluste kann das Auto natürlich nicht einkalkulieren, das war Blödsinn von mir.
Mir ging es eher darum, ob die vom Bordcomputer gemeldeten Werte praxisnah sind, also in etwa die tatsächlich geladene Energiemenge widerspiegeln, oder ob da viel geschönt angezeigt wird.
Da ich keine Erfahrung mit E-Fahrzeugen habe, aber bei Verbrennern das durchaus erlebt habe, dass die Angaben des Bordcomputers und der tatsächlich nachgerechneten Werte auch mal um mehrere Liter auseinanderlagen, hat mich interessiert, wie "genau" das bei E-Fahrzeugen so ist.

dpg666
02.01.2026, 09:41
Das kommt auf den Hersteller an.
Meines Wissens gibt Tesla die Verbrauchswerte aus den Fahrwerten an.
Bei BMW müssten auch die Verbraucher - wie Heizung, Radio, etc. eingerechnet sein.
Auch die Zuverlässigkeit der Prognosen ist stark abhängig. Im Normalfall kennt das Fahrzeug das Fahrverhalten
und gibt daher aus den Erfahrungswerten die Reichweite an.
Liegt aber 30cm Schnee auf der Strasse und ein Orkan tobt, dann liegen die Werte schon mal daneben.
Fährt man mit Navi, dann wird zumindest die Topografie und andere Parameter berücksichtigt.

famoso_lars
02.01.2026, 10:26
Die Systeme sind eher so ausgelegt dass man am Ende noch etwas Reserve hat. Ich denke bei allen gleich aus den Fahrwerten natürlich mit allen erdenklichen Parametern inkl. Reserve.

MrLuxury
02.01.2026, 10:28
Wegen der Verbrauchs- und Restreichweitenanzeige muss man sich keine Sorgen machen. Das funktioniert sehr gut, zumindest von BMW, Mercedes und Tesla habe ich noch nichts Negatives gehört oder selbst erlebt.

Ich denke, das Thema wird von Wechselwilligen und Verbrennerfahrern völlig überbewertet.

Herman
02.01.2026, 11:57
... Und nach 4 Jahren ist so ein Akku sowieso Sondermüll ...

:dr:


Alles Gute zum 13. Geburtstag
https://up.picr.de/50434054yz.jpg

OHV_44
02.01.2026, 12:06
Ich denke, das Thema wird von Wechselwilligen und Verbrennerfahrern völlig überbewertet.
Ich bin Beidem und die Ruhe selbst. :D
Weiß jetzt schon, dass ich nicht mehr mit einer Füllung um die 1.000 km komme. Macht nixxx, bin eh bald Rentner/rentneR.

Ach ja: bei BMW funzt die App recht gut und auch die Verbrauchsanzeige variiert max. 0,1 l/100 km vom berechneten Wert. Jedenfalls aktuell bei mir. [/OT]

ein michael
02.01.2026, 13:05
Herman :gut:

R.O. Lex
02.01.2026, 21:56
Kannst du ein bisschen was zum Q6 sagen? Muss mir demnächst einen neuen Dienstwagen bestellen und liebäugle aktuell mit dem Q6 in der Performance Version.

Ich hatte den Q6 55 Quattro in Vollausstattung, er war mir von Anbeginn zu groß und zu unhandlich für meine Anforderungen, weshalb ich ihn schnell abgehakt und nur einige wenige Erinnerungen teilen kann:

Übersichtlichkeit schlecht, großer Wendekreis (Hinterachslenkung nicht verfügbar), Fahrkomfort trotz Luftfederung nicht besser als bei manchem Fahrzeug mit konventionellem Fahrwerk, Fahrleistungen für mich mehr als ausreichend (in der Performance-Version gewiss nicht enttäuschend), die Sitze in der S-Line und in Vollleder nicht schlechter als die Komfortsitze im Porsche. Ganz nett fand ich die B&O Musikanlage mit Lautsprechern in den Kopfstützen, ebenfalls nett das Virtual Reality Head-up Display, beides aber wirklich auch keine Offenbarung. Und warum zeigt das HUD zwar Tempolimits an (die es sich aus ungeklärten Quellen zieht), aber keine Überholverbote? Für die übrigen elektronischen Assistenten galt damals das jetzt für den Q4 Gesagte.

Mein Audi-Serviceberater hat mir von einem Kauf dringend abgeraten, man habe täglich Beschwerden von Kunden über Softwareprobleme. Dies liegt nun schon einige Monate zurück und mag sich inzwischen gebessert haben. Für mich war es dann das KO-Kriterium.

Für Dich wohl keine echte Entscheidungshilfe?

Ripflash
02.01.2026, 22:09
Danke dir für deinen Erfahrungsbericht. Ich werde wohl um eine Probefahrt nicht rum kommen.

Bzgl. Software nehmen sich aber Mercedes, bmw und Audi nicht viel wie ich finde. Selbst einfache Dinge wie das verbinden des Handys klappt nur semi gut bei allen drei Herstellern, wenn das Auto von zwei Personen genutzt wird.

Spannend allerdings was du zum Fahrwerk sagst, hatte bisher nur sehr viel positives über das Luftfahrwerk gehört

dpg666
02.01.2026, 23:01
Kann ich jetzt bei der BMW Software (Erfahrungen mit i3, IX3 und I4) nicht bestätigen.
Läuft alles sehr unauffällig und zuverlässig.

R.O. Lex
02.01.2026, 23:40
Jannik, ich will hier nichts gut- oder schlechtreden. Nimm Dir aber auf jeden Fall die Zeit für eine ausgedehnte Probefahrt und gleiche Deine Eindrücke mit Deinen persönlichen Erwartungen ab.

Zum Fahrwerk kann ich nur sagen, dass der Q6 mit Luft nicht komfortabler über Kanaldeckel oder Starßenbahnschienen gefahren ist als mein Macan mit Stahl (und PASM), und der war sechs Jahre älter. Vielleicht kann man das Luftfahrwerk individualisieren, damit habe ich mich nicht beschäftigt.

Und wenn ich für elektronische Helferlein über diverse Pakete bezahlen muss, dann haben die gefälligst auch zu funktionieren. Ich habe keinen Vergleich zu BMW und Mercedes, bei Audi funktioniert das jedenfalls alles andere als zuverlässig.

MrLuxury
02.01.2026, 23:46
Bzgl. Software nehmen sich aber Mercedes, bmw und Audi nicht viel wie ich finde. Selbst einfache Dinge wie das verbinden des Handys klappt nur semi gut bei allen drei Herstellern, wenn das Auto von zwei Personen genutzt wird.


Die Software in meinem Mercedes funktioniert völlig problemlos. Meine Erfahrungen mit BMW sind auch sehr gut.

Ripflash
03.01.2026, 08:39
Hm, dann habe ich wohl zwei Montagsfahrzeuge erwischt :(

Mein CLA war alleine vier Mal in der Werkstatt innerhalb der 3 Jahre Leasing und hat mich zwei mal unsanft am Straßenrand stehen lassen aufgrund von Software Problemen.
Mein jetziger 3er erkennt in 2 von 3 Fällen mein iPhone nicht und ich muss jedes Mal neu koppeln. On top funktioniert keiner der Einpark Pieper mehr, was in einem tollen Piep Konzert endet sobald ich den Rückwärtsgang einlege.

Bin eigentlich kein Freund von Probefahrten, aber werde ich dann mal in Angriff nehmen. Danke für den Input :dr:

ein michael
03.01.2026, 09:22
Mein Nachbar fuhr einen Audi rs ( welchen weiß ich nicht mehr , Kombi als Verbrenner) mit Luftfahrwerk. Die Anzahl der Werkstattaufenthalte erinnere ich nicht. Er hat geklagt, nur Ärger. Die hatten 2 Audis, jetzt Volvo EX 30 und Volvo 90. Die haben von Audi die Nase voll.

Chris11
07.01.2026, 13:13
Da wundert einem nichts mehr.

https://m.bild.de/geld/wirtschaft/e-auto-deutsche-zahlen-mehr-als-doppelt-so-viel-wie-chinesen-695e114baf760025de95ce0e
Quelle:Bild.de

richow
07.01.2026, 14:22
Ich komme wahrscheinlich auch wieder in das Vergnügen eines Dienstfahrzeugs zwecks Außendienst.
Aufgrund der Versteuerung hätte ich schon sehr gerne ein E-Auto.
Ich habe jetzt mal nen ID5, ID7, einen MB GLB und einen Skoda Enyaq konfiguriert. Ich bin gespannt wie die Leasingraten ausfallen.

heintzi
07.01.2026, 15:34
Wenn du viel Außendienst machst und öfter mal an den Schnelllader musst, dann nimm den mit der besten Ladeperformance.

blarch
07.01.2026, 17:17
Wenn du viel Außendienst machst und öfter mal an den Schnelllader musst, dann nimm den mit der besten Ladeperformance.
Ein Porsche Taycan :bgdev:

OHV_44
07.01.2026, 17:51
Kann man machen. Oder mal hier schauen: https://ev-database.org/de/side-by-side?i=3407,3261,3375,3290&h=19e7ece1ab75c4b5bafb6bb162f32246f36fff5d85533488 e7f3ccb754acaf22

Sailking99
07.01.2026, 18:18
Der neue BMW iX3 oder Audi A6 Avant wären meine ersten Blicke im Außendienst (mit Langstrecke), wenn es die Rate zulässt.

MrLuxury
07.01.2026, 18:37
Das ist genau der Punkt. Außendienst bedeutet ja nicht, dass man jeden Tag mehrere hundert Kilometer fährt. Ein Bekannter von mir im Außendienst fährt täglich maximal 200km. Da ist die DC Ladeleistung zweitrangig.

heintzi
08.01.2026, 08:55
Deswegen schrob ich


... und öfter mal an den Schnelllader musst, ... :op:

AndreasS
08.01.2026, 09:01
Wenn du viel Außendienst machst und öfter mal an den Schnelllader musst, dann nimm den mit der besten Ladeperformance.

Isso, mir ist Ladegeschwindigkeit mittlerweile auch wichtiger als die Batteriekapazität. Also so ab 50/60 kWh zumindest.

mactuch
08.01.2026, 09:55
Ich weiß immer noch nicht, was ein Auto mit Verbrenner-Motor besser macht als ein E-Auto. Gesetzt den Fall, Ausstattung etc. ist alles gleich, hat der E-Antrieb aus meiner Sicht viele Vorteile. Und das deutsche Thema "Reichweitenangst" sollte sich auch erledigen, wenn man ein E-Fahrzeug mal selbst genutzt hat.

Was also mindert den Wert so sehr?

Ich hab per se nix gegen Verbrenner, finde den Sound eines V8 toll und bin begeistert von der Reichweite mancher Dieselmodelle. Aber für den (meinen) Alltag möcht ich da nie wieder zurück...

Ich verstehe dieses Entweder-oder-Denken bzw. Besser-Schlechter-Denken nicht so ganz. Für den einen passt das, für den anderen das andere eben besser. Ich finde es genauso schwierig, dass die E-Mobiliutät jedem überstülpt und als einzige Möglichkeit vorgeschrieben werden soll, wie das ausschließliche Festhalten am Verbrenner. Macht man bei Schuhgrößen doch auch nicht, oder?

Wenn ich Auto fahre, dann nur lange Strecke, 450-650km am Stück. Da ist auch nicht der Weg das Ziel sondern das Ziel das Ziel. Und ich will es mir nicht schönreden müssen, dass zwischendurch eine halbe Stunde Kaffeepause doch so wunderbar entspannend ist oder dass es doch viel gemütlicher ist, nur mit 120 dahinzucruisen. Ich fahre gern schnell und will in so kurzer Zeit wie möglich ankommen. Und zwischen verschiedenen terminlichen Verpflichtungen erst irgendwo eine Ladesäule zu suchen "um die Standzeit effektiv zu nutzen", vorher aber auch ggf. genügend Zeit für das Finden einer freien Säule und den dann erforderlichen Fußweg zum Zielort verbraten zu haben, ist für mich auch nicht spannend. Und ich schätze, bei den aktuellen Temperaturen von -9 Grad wird da wohl unterwegs etwas mehr Kaffee getrunken werden müssen.

Für meine Frau hingegen passt E-Mobilität aufgrund der zurückgelegten Strecken perfekt. Also bitte nicht entweder oder sondern sowohl als auch - jeder nach seinem Bedarf, oder?

MrLuxury
08.01.2026, 13:55
Wenn man sein Auto nur für Strecken von 450 - 650 km nutzt und diese möglichst schnell am Stück zurücklegt, dann passt ein Elektroauto natürlich nicht. Das Fahrprofil wird man allerdings eher selten finden.

heintzi
08.01.2026, 14:28
War aber öfter 311km/h fährt, schafft auch nicht die 450km am Stück :D

AndreasS
08.01.2026, 14:31
Dafür spart man wieder Zeit zum tanken/laden.

CarloBianco
08.01.2026, 14:48
Alles nachvollziehbar, Matthias. Verbrenner werden ja sicher auch noch viele Jahre gebaut und noch länger gefahren. Andererseits ist wohl auch klar, dass sich Elektromobilität deutlich schneller weiterentwickelt als der Verbrennungsmotor. Reichweiten von 600–700 km und Ladezeiten im Bereich von 5–10 Minuten bei größeren Autos sind heute schon möglich. Sie müssen nur günstiger werden und die Infrastruktur muss sich mitentwickeln.

Die Hersteller stehen damit vor einer strategischen Entscheidung und wer in fünf oder zehn Jahren noch relevant sein will, muss heute massiv in die neue Technologie investieren. Daher ist es nachvollziehbar, dass auch und grad deutsche Hersteller bei der Elektromobilität jetzt Tempo machen. Nicht weil der Verbrenner "schlecht" ist, sondern weil die Zukunft mittlerweile recht eindeutig scheint und zögern ökonomisch das größte Risiko wäre.

richow
08.01.2026, 15:15
Ich bin auch eher im Radius von pi mal Daumen 250 km unterwegs.
Terminlich kriege ich das entspannt koordiniert auch mal eine 45 min Pause einzulegen.

Einen A6 oder nen iX3 kriege ich auf keinen Fall durch. Der ID7 oder GLB wäre mein Favorit.

OHV_44
08.01.2026, 15:21
Einen A6 oder nen iX3 kriege ich auf keinen Fall durch...Solltest Du noch etwas Zeit haben: im Sommer kommt noch iX3 40, der wohl bei um die 60k beginnen soll.

MrLuxury
08.01.2026, 18:18
Einen A6 oder nen iX3 kriege ich auf keinen Fall durch. Der ID7 oder GLB wäre mein Favorit.

Wie wäre es denn mit einem CLA oder brauchst du den Platz?

Sailking99
08.01.2026, 18:41
Vom ID7 höre ich viel Gutes von Kollegen, würde mich aber lieber in einen GLB setzen. :D
Vorallem aber weil ich das VW Navi einfach nicht leiden kann und beim Mercedes auf bessere Haptik und besseren Service hoffen würde.

richow
09.01.2026, 08:47
Warten funktioniert leider nicht. Irgendwas muss jetzt bestellt werden sonst muss ich den 60k Tiguan nehmen der bei uns steht.
Mit zwei Kids funktioniert CLA oder ähnliches leider nicht.
Ich bin gespannt was unser Fuhrpark-Mensch zu den Raten sagt. Ich halte euch auf dem laufenden.

heintzi
09.01.2026, 09:04
359830

Mr.Magoo
10.01.2026, 10:03
Volvo EX40 oder EX60(wird aber erst Ende Januar vorgestellt)?

Roland90
10.01.2026, 17:06
Wir brauchen uns keine Sorgen um unsere Auto Industrie mehr zu machen. Die OEMs haben die E Autos eh schon komplett aufgegeben. Zumal Glück hat mich heute endlich jemand auf Youtube aufgeklärt. Bin gespannt wann die Hersteller endlich alle ihren Irrtum erkennen :bgdev:

https://i.postimg.cc/Sxst43xP/Screenshot-20260110-170400-You-Tube.jpg (https://postimg.cc/Tpzcqkmj)

https://i.postimg.cc/g2Tt2sxg/Screenshot-20260110-165833-You-Tube.jpg (https://postimg.cc/FY0VPjgS)

https://i.postimg.cc/vmnhHsF0/Screenshot-20260110-165839-You-Tube.jpg (https://postimg.cc/GBcGq6pD)

TMG
10.01.2026, 17:10
„Dann bitte genau informieren“ find ich stark. Schlümme Schreibe.

MrLuxury
10.01.2026, 17:36
Jetzt habe ich es auch endlich verstanden. :D

OHV_44
10.01.2026, 17:50
Ich bleibe beim Verbrenner. :D

R.O. Lex
10.01.2026, 18:02
Koforteinbußen möchte ich keineswegs hinnehmen. :)

MrLuxury
10.01.2026, 18:24
… und überhaupt, nach 1980 wurden keine vernünftigen Autos mehr gebaut.

thewatchjoe
10.01.2026, 18:46
Ich finde die Xiaomi Autos ja noch immer echt interessant. Hoffe, die werden irgendwann normal in Deutschland verkauft.


https://youtu.be/KGW8bQtcpJg?si=GiyWQIutGQ5Fa4g3

heradot
10.01.2026, 18:57
Diese Vergleiche sind doch kompletter Unsinn weil das nicht dem realen Nutzungsverhalten entspricht. Ich bin die Woche gute 1000km gefahren, meist um die 140 km/h und mich hat exakt ein BEV überholt. Die meisten gurken mit ihren 600+ PS und 1000nm im Windschatten eines LKW um den zusätzlichen Ladestop zu vermeiden.

Viele Grüße, Marco

TMG
10.01.2026, 19:03
Der rechte Xiaomi (wohl ein Xiaomi SF90 xx) ist doch nicht unhässlich.

Marco, das hast Du Dir echt gemerkt? Also Du bist ein aufmerksamer Fahrer, das ist löblich. ;)

thewatchjoe
10.01.2026, 19:11
Diese Vergleiche sind doch kompletter Unsinn

Natürlich sind sie das. Alle so hochmotorisierten Autos sind mMn Unsinn.
Habe das Video nur geteilt, weil ich es eben heute kam. Bei dem Auto geht’s mir nicht um die 1500 ps, sondern um die Autos des Handyherstellers allgemein. Verarbeitung scheint sehr gut zu sein, Integration in ihr Ökosystem, Gimmick und das eben zu einem heftigen Preis.

MrLuxury
10.01.2026, 19:14
Diese Vergleiche sind doch kompletter Unsinn weil das nicht dem realen Nutzungsverhalten entspricht. Ich bin die Woche gute 1000km gefahren, meist um die 140 km/h und mich hat exakt ein BEV überholt. Die meisten gurken mit ihren 600+ PS und 1000nm im Windschatten eines LKW um den zusätzlichen Ladestop zu vermeiden.

Viele Grüße, Marco

Das konnte man früher sicher oft sehen. Ich fahre mein BEV inzwischen eher wie einen Verbrenner. Bei meiner 2.000 km Weihnachtstour lag die Durchschnittsgeschwindigkeit bei 127 km/h und ich war nicht nur auf der AB, sondern auch in HH und Umgebung unterwegs.

TMG
10.01.2026, 19:27
Ich schrubte es schon für die Hinfahrt, auch die Rückfahrt war bei mir eher Mist.

250km (also knappe 30kwh/100km), das bei max. 140, eher 130 mit dem Polestar 2. Gut, es hatte -15C. Weiter Mist: Die Standheizung haucht eher. Bei meinem alten Tesla hab ich das Auto bei Minusgraden und viel Schnee drauf nie mehr als 20 Minuten (eher weniger) vorgeheizt, nie irgendwas freigekehrt.

Der Polestar 2 enttäuscht mich grad etwas. Keine Ahnung, was da los ist.

Ich mach das eAuto Game ja schon viele Jahre mit uns hatte auch schon einige BEVs, so einen argen Verbrauch hatte ich nie. Dort wo man graue Kittel trägt (Volvo Service) brauch ich damit nicht vorsprechen, da hat meine Mutter mehr Ahnung. Und die hat gar keinen Führerschein mehr.

heradot
10.01.2026, 19:29
@Kai-Uwe: Das sehe ich aber ganz selten. Wenn jemand schnell unterwegs ist, sind es meist lokale Kennzeichen die es zwischen den 2-3 Ausfahrten mal fliegen lassen. Bei einem Schnitt von 130 auf Langstrecke musst du auch mal 160 oder mehr fahren; heißt rund alle 2h einen Ladestopp.

Viele Grüße, Marco

heradot
10.01.2026, 19:43
@ Carsten: 30kw ist schon arg. Das wären auf Langstrecke, wo ich immer zwischen ca. 10 und 80% bleibe nur rund 50kwh nutzbar und somit deutlich unter 200km 8o

Viele Grüße, Marco

TMG
10.01.2026, 19:50
58,1kw wären 70%…. Klar, weniger als 200km

Auf der Langstrecke fährt man ja mit 100%SoC los. Aber dennoch, 30kwh sind einfach zu viel und das ist echt Mist. Aber hey, er sieht schick aus. Auch was Wert.

Roland90
10.01.2026, 20:04
130 hab ich fast nie geschafft. Immer zu viel Verkehr.
Mit knapp 120 km/h ist der Verbrauch mMn absolut i.o

359874

heradot
10.01.2026, 20:06
Schön grün bei euch und mollig warm :bgdev:

Roland90
10.01.2026, 20:20
Ja das war nicht im Winter.

easy24
10.01.2026, 21:57
Diese Vergleiche sind doch kompletter Unsinn weil das nicht dem realen Nutzungsverhalten entspricht. Ich bin die Woche gute 1000km gefahren, meist um die 140 km/h und mich hat exakt ein BEV überholt. Die meisten gurken mit ihren 600+ PS und 1000nm im Windschatten eines LKW um den zusätzlichen Ladestop zu vermeiden.

Viele Grüße, Marco


Wo genau ist das Problem?
Jeder Raser weniger, erhöht die Verkehrssicherheit.
Bei dem heutigen Verkehr schneller als. 140 km/h zu fahren, ist zumindest in der Rhein-Ruhr Gegend fast nirgend mehr möglich und zudem nervenaufreibend.

Bin früher auch immer so schnell wie möglich gefahren - seit Umstieg auf E komme ich IMMER deutlich entspannter und sicherer von A nach B.

Roland90
10.01.2026, 22:20
Also ich fahre ganz genauso wie vorher auch. :ka:
Die Pausen habe ich mehr oder mindern genauso gemacht, manchmal lädt man etwas länger oder mavht früher Pause als sonst aber das fällt auf einer Langstrecke überhaupt nicht ins Gewicht.

Verkehr, Stau und Wetter haben weit größeren Einfluss auf die Reisedauer als Ladepausen oder gefahrene Geschwindigkeit.

heradot
10.01.2026, 22:31
Alles richtig. Je nach Nutzungsprofil kann man damit gut leben. Aber es ist eben auch nicht die große Revolution, als die es viele verkaufen wollen. Nicht der Zugewinn an Komfort und Usability wie es zB die Digitalfotografie oder Streaming gebracht haben.

Viele Grüße, Marco

easy24
10.01.2026, 22:37
Finde es schon lässig zuhause „tanken“ zu können und das dann auch noch über die PV-Anlage…
… zudem weniger Wartungsaufwand.

Wie immer gilt:
You see what you wan‘t. ;)

oberstklink
10.01.2026, 22:57
Ja zu Hause tanken macht mir auch Spass. Wenn sich aber mein Hyundai 25kwh auf der Autobahn genehmigt und ich für das schnelle Laden 89ct zahlen muß, ist die Freude schnell vorbei. Derartige km Kosten hatte keines meiner vorherigen Benzin Autos. Das erträgt man nur mit einer Firmen Tankkarte . Dazu kommt noch der Wertverlust.

MrLuxury
10.01.2026, 23:04
Es soll doch jeder das fahren, was er möchte. Für mein Fahrprofil und meine Lebensumstände sehe ich nur Vorteile. Bis vor kurzem hatte ich noch zusätzlich einen M6. Den habe ich verkauft, weil er nur rumstand. Im Zweifel habe ich immer mein BEV genommen.

Wer 89ct für schnelles Laden zahlt ist selber schuld.

easy24
10.01.2026, 23:15

Wer 89ct für schnelles Laden zahlt ist selber schuld.

Dachte ich mir auch. :ka:

jpf
11.01.2026, 03:22
(...)Derartige km Kosten hatte keines meiner vorherigen Benzin Autos.(...)

Annahmen: wer so teuer schnell lädt, hat ein EV, dass das auch aufnehmen kann. Also eher teures Auto wie Taycan etc. Wer so ein EV fährt, fuhr zuvor auch einen Benziner mit entsprechend Leistung und dementsprechend Verbrauch und tankte Super E10. Wer so teuer lädt, geht demnach zu "Premium Ladeanbietern", und vorher dann sicherlich auch zu Premium-Tankstellen.

Rechner: https://egarage.ch/de/dienstleistungen/elektrokostenrechner/

CHF ignorieren, ich habe die 0.89EUR eingegeben, sowie den aktuellen Aral Preis für Super E10.

359882

TMG
11.01.2026, 07:00
Ich würde auch nie wieder einen Verbrenner haben wollen, ich finde elektrisch fahren macht viel mehr Spass.

Und um mein Gemeckere nochmal ins rechte Licht zu rücken:
Selbst bei 30kwh Verbrauch komme ich mit dem PS 2 ja 250km. Wohlgemerkt im tiefen Winter bei -15C. Alles Weiss, saukalt. Bei diesem Wetter nach knappen 3 Std. anzuhalten für 20 Min., das hätte ich wohl auch mit dem Verbrenner gemacht.

Als ich unter 30 war und mit den Kids im Auto 1.000km in den Skiurlaub fuhr (oder von uns in die Toskana - knappe 1.500km), wäre aller naselang anhalten auch die Pest gewesen, hätte ich nie gemacht. Mit dem 530d Touring ist man vor Ort ausgestiegen, hat sich gestreckt und gesagt "auf gehts Familie" :)

Jetzt reisen wir zu zweit und finde ich es viel bequemer und entspannter - auch wenn ich mich über den Verbrauch ärgere, bzw. mich über die Technik ärgere.

Ich diskutiere auch nicht mehr "am Stammtisch" bzw. in der Familie mit den Menschen, die einen Verbrenner besser finden.
Ist mir Wurscht, mir muss sich keiner erklären und ich mich keinem.

Roland90
11.01.2026, 07:23
Alles richtig. Je nach Nutzungsprofil kann man damit gut leben. Aber es ist eben auch nicht die große Revolution, als die es viele verkaufen wollen. Nicht der Zugewinn an Komfort und Usability wie es zB die Digitalfotografie oder Streaming gebracht haben.

Viele Grüße, Marco

Das kann man so sehen. Für mich ist es im Alltag die weit größere Entwicklung und ein größerer Komfortgewinn als es Streaming und Digitlfotografie waren.
Im Alltag und auf Langstrecke fahre ich deutlich liebere elektrisch.

heradot
11.01.2026, 09:04
Das ist ja schön, dafür gibt es unterschiedliche Antriebe und jeder soll fahren was er mag und was passt. Gerade auf der Langstrecke sehe ich den BEV aber völlig unterlegen. Niemand hier würde sich einen obere Mittelklasse Verbrenner mit einem 25l Tank kaufen und dann feiern, das er 300km weit kommt, wahnsinnig schnell tanken kann und sich vorher noch eine funktionierende und kostengünstige Tankstelle ausgucken. Das muss man sich schon schönreden, bei mir will gerade abends um 11 allein auf einem Baumarktparkplatz keine echte Romantik mehr aufkommen.

Viele Grüße, Marco

OHV_44
11.01.2026, 09:30
Du machst mir Angst, Marco. 8o

Dachte bis eben noch, ich fahre 1x die Woche beim Revisionsverband an die „Tanke“, wenn ich sowieso dort einkaufen bin.
Und die 2-3x p. a. für Urlaubsfahrten übernimmt das Fahrzeug nach gefilterter Eingabe meiner Soll-Daten die Planung für die Hin- und Rückreise. 500 km auf der AB bei meiner Fahrweise während unserer Urlaubszeiten sollten schon drin sein. Locker sogar.

https://up.picr.de/50467386uk.jpeg


https://up.picr.de/50467387tf.jpeg

CarloBianco
11.01.2026, 09:45
Wer nach der Langstrecke abends um 11 nochmal aufn Baumarktparkplatz musst, der hat was falsch gemacht ;) Die Realität is eher alle 3-400km für 10-15 min an den Schnellader an der Bahn, und suchen muss man die heute nicht mehr. Im Alltag laden die meisten oft zuhause, am Arbeitsplatz, beim Einkaufen etc. also wenn das Auto eh rumsteht. Und wenn man aktuellen Aussagen von Batterieforschern Glauben schenken kann, sprechen wir in ein paar Jahren kaum noch über Reichweite und Ladegeschwindigkeit.

Klar gibt es für den einen oder anderen noch Nachteile, aber es geht ja nicht nur um die "Experience". Das Elektroauto setzt momentan weltweit durch, weil es insgesamt ein effizienteres, flexibleres und zukunftsfähigeres System ist, aus technischer, ökonomischer und energetischer Sicht. Und Spaß haben viele auch noch damit.

heradot
11.01.2026, 10:03
Das ist nicht meine Intention, Micha. Nur der Hinweis, sich das eigene Nutzungsprofil genau anzuschauen und dann zu entscheiden. Ich bin gestern Abend tatsächlich nochmals raus zum Laden. Auto war fast leer und wir wollten heute Morgen zeitig los. Hat mich genervt, um so etwas habe ich mir früher nie Gedanken gemacht; waren dann halt ein paar Minuten an der Tankstelle und gleich noch Wischwasser aufgefüllt und die Scheiben gereinigt. Ich kann aber auch nicht zu Hause laden, das wäre natürlich viel einfacher und heute Morgen wäre ich voll gestartet.

Viele Grüße, Marco

ein michael
11.01.2026, 10:14
Hier noch mal ein paar Eindrücke Hyundai Inster vs Tesla Y (nur HR kleiner Akku). Bei den aktuellen Temperaturen funktioniert ja das Bremsen per Rekuperation nicht. Gut, dass es noch richtige Bremsen im Auto gibt, aber da punktet im aktuell der Inster. Die Bremsen des Y wollen deutlich mehr „getreten“ werden, als die des Inster. Im Inster aktuell den Snowgang, wunderbar. Der macht uns richtig Laune. Auch hinten können die Jungs richtig gut sitzen (1,80 der große). Klasse Stadtauto, Heizung sofort warme Luft, Lenkrad und Sitzheizung habe ich noch nicht gebraucht. Wir sind echt happy mit dem.

OHV_44
11.01.2026, 10:15
Das ist nicht meine Intention, Micha. Nur der Hinweis, sich das eigene Nutzungsprofil genau anzuschauen und dann zu entscheiden.Danke.

Das habe ich bereits gemacht, da ich daheim auch nicht laden kann.
Zum Glück aber recht viele Schnelllader in unmittelbarer Nähe habe und dem Rentenalter mit schnellen Schritten entgegengehe. Dann habe ich eh alle Zeit der Welt und nur noch wenige Kilometer vor mir.

heradot
11.01.2026, 10:21
Sprich auch mit jemanden der dein Wunschmodell im Realeinsatz hat. Wenn ich lese „alle 400km 10 min laden“ entspricht das nicht der Realität. Das ist simple Physik. Bei aktueller Witterung gehen leicht 25kWh/100km durch; heißt bei 400km werden 100kwh verbraucht; das in 10 min nachladen würde 600kw durchschnittliche Ladeleistung bedeuten. Welches Serienauto an welcher Ladesäule soll das sein?

Viele Grüße, Marco

OHV_44
11.01.2026, 10:23
Sprich auch mit jemanden der dein Wunschmodell im Realeinsatz hat.Kann ich nicht.
“Mein“ Modell kommt erst am 07.03. zu den Händlern. :]

CarloBianco
11.01.2026, 10:50
...Wenn ich lese „alle 400km 10 min laden“ entspricht das nicht der Realität...

Das habe ich so aber auch nicht geschrieben und auf solche extremen Temperaturen war es nicht bezogen. Auch wenn es tatsächlich schon Autos gibt, die dein Szenario bei durchschnittlicher Witterung schaffen. Hatte dich allerdings auch falsch verstanden, dachte du hättest am Ende der Fahrt nochmal zum Baumarkt gemusst. Es ging mir lediglich darum, dass es mit etwas Planung schon gut funktioniert, die zeitlichen Einbußen geringer sind als teilweise behauptet wird und sich die Systeme noch weitentwickeln werden.

MrLuxury
11.01.2026, 11:36
Wenn man ehrlich ist, dann macht es schon einen deutlichen Unterschied, ob man zuhause und im Büro laden kann oder eben nicht. Man kann eben mit 5% zuhause ankommen und eben nicht mit mindestens 20%. Morgens fährt man mit dem los, was man braucht.

Für diejenigen, die Langstrecke nur selten fahren sind 30 Minuten mehr oder weniger auch nicht das Problem. Meine Geschäftsreisen mit dem Auto liegen praktisch immer im Bereich einer Akkufüllung. München Schweiz geht immer problemlos.

Aber ich weiß, das geht nicht allen so.

heradot
11.01.2026, 11:46
Passt Carlo, ich fahre ja selbst einen BEV und bin meistens auch ganz happy damit. Aber nicht alles ist rosarot. Das Thema Laden und Ladeinfrastruktur sorgt immer wieder für Frust bei mir. Auch das ich nicht in meinem „Flow“ bin: ich muss Pausen zu Zeiten und an Orten machen an denen ich eigentlich nicht will. Es geht doch auch darum das ICH eine Pause bekomme; eine ordentliche Toilette, einen Kaffee,… oder bei längeren Fahrten ein nettes Gasthaus entlang der Strecke statt des Schnellimbiss mit Ladestation. Da muss noch viel passieren, die Stationen außerhalb der Tankstellenketten haben nicht einmal Scheibenreiniger oder Druckluft, geschweige denn irgendetwas für das Wohl des Fahrers.

Viele Grüße, Marco

CarloBianco
11.01.2026, 11:55
Da hast du sicher Recht, Marco. Natürlich ist es noch nicht perfekt und für die breite Masse muss noch einiges kommen.

Hier, ziemlich nerdy, aber wen es interessiert: ein fundierter, aktueller Überblick wo wir in der Akkutechnologie stehen und wo die Reise wohl noch hingeht. Wem es zu lang ist, der kann auch nur die letzten 10 Minuten schauen. Fand's recht interessant.


https://www.youtube.com/watch?v=Z-tzARVdyuQ

MrLuxury
11.01.2026, 12:15
Marco, ich kann dein Problem verstehen, wenn du immer unterschiedliche Strecken fährst und deine Reisen fremdgesteuert sind. Ich kenne meine Ladestationen, die gut funktionieren und wo ich einen ordentlichen Kaffee, saubere Toiletten und auch mal gute Bratkartoffeln mit Spiegelei bekomme. Das plane ich mir so ein, dass es passt.

leonifelix
11.01.2026, 12:22
359893

Das war mir so nicht bewusst.

heradot
11.01.2026, 12:22
Die Strecke ist das eine, zu Hause laden das andere. Ich fahre häufiger die 500km zu meinen Eltern. Aber da ich mal mit 90%, mal mit 60 oder 40 starte, stellt sich kein wirklicher Rhythmus ein.

Viele Grüße, Marco

AndreasS
11.01.2026, 12:25
Ein bissl mehr planen als mit dem Verbrenner muss man aktuell schon noch, das ist keine Frage.
Ist aber keine große Sache, finde ich, dann lädt man eben vor langen Strecken voll und kann unterwegs entspannt nachladen.

leonifelix
11.01.2026, 12:31
Was mich brennend interessieren würde, ist eure Entscheidung, ein E Auto zu fahren.

Ist dies für E und gegen Verbrenner wegen der Umwelt, Unterhaltskosten oder andere Beweggründe.

Ich meine das völlig Wertungsfrei.

Ich selbst hatte ein E Mini. Die Beweggründe hierfür waren die finanziellen Aspekte. Das gebe ich unumwunden zu.

Ansonsten scheue ich das Restwertrisiko beim Kauf.

Ihr werdet entgegen, dann lease doch einfach.

Das ist ja richtig. Dann wälze ich das Risiko an den Händler ab, der nach der Rückgabe das finanzielle Problem hat.
In meiner Mandantschaft gibt es Händler, die erhebliche Probleme haben, die Rückläuer ohne finanzielle Probleme in den Markt zurück zu bekommen.

MrLuxury
11.01.2026, 12:33
Marco, das ist genau das, was ich beschrieben habe. Ich verstehe, dass es manchmal wirklich nervt, wenn man nicht zuhause laden kann. Wenn ich von M nach HH zu meiner Mutter fahre, dann starte ich mit 95%, gönne mir beim ersten Stop ein ordentliches Frühstück oder Mittagessen. Meist geht das an die 90%. Dann noch ein kürzerer Stop mit einem Kaffee, so passt das. Ca. 50 Minuten Laden auf der Strecke.

Zu den Prognosevideos kann ich nur sagen, dass sie oft zu optimistisch sind. Vom funktionierenden Prototypen bis zur Massenfertigung gibt es eine Menge Hürden. Sollten 2028 Autos mit neuer Akkutechnologie ausgeliefert werden, dann muss man bedenken, dass Privatkäufer zu über 90% gebraucht kaufen. Bei den üblichen Leasinglaufzeiten der Firmen landen die dann so 2031 auf dem Privatmarkt.

Michael, meine Beweggründe haben eigentlich nichts mit Umweltaspekten zu tun. Es sind folgende:
- Fahrspaß, die lautlose Leistungsentfaltung ist einfach genial
- Komfort, ich kann im Büro laden, sehe keine Tankstelle mehr, keine Belege, …, elektrische Standheizung/-kühlung, Laufruhe
- Versteuerung des geldwerten Vorteils 0,5% statt 1%
- Effizienz, Verschwendung mag ich nicht. Technisch sind Verbrenner einfach veraltet

CarloBianco
11.01.2026, 13:20
...Zu den Prognosevideos kann ich nur sagen, dass sie oft zu optimistisch sind. Vom funktionierenden Prototypen bis zur Massenfertigung gibt es eine Menge Hürden. Sollten 2028 Autos mit neuer Akkutechnologie ausgeliefert werden, dann muss man bedenken, dass Privatkäufer zu über 90% gebraucht kaufen. Bei den üblichen Leasinglaufzeiten der Firmen landen die dann so 2031 auf dem Privatmarkt...

Das mag sein, wobei sich der Vortrag von Prof. Fichtner durchaus auf aktuelle Entwicklungen stützt. Nur ein Beispiel, die dort erwähnte Bladebatterie von BYD ist kein Prototyp, sie wird in China in den Modellen Han und Tang seit April 2025 für ca. 35k verkauft, die Zahl der 1000kW-Charger wächst stetig, Europa soll folgen. Auf der letzten IAA wurden damit live 470km in 5 Minuten geladen. Klar kommt das nicht überall und von heut auf morgen, aber der Fortschritt ist zumindest sichtbar.

ein michael
11.01.2026, 13:49
Namensvetter, zu unseren Beweggründen für BEV: Wir haben 2024 ja ein Bürohaus im Garten gebaut (Holzhaus), damit einhergehend auch eine PV Anlage mit Wallbox. Da unsere Autos da schon alle > 10 Jahre alt waren, kam die Überlegung, wenn wir schon eine PV Anlage haben, dann könnten wir zumindest den ganzen Sommer für Sonnenenergie mobil sein. Aus ökologischen Gründen war uns klar, wenn ein Auto ersetzt wird, dann durch ein BEV. Wir sind fast nur bis max 35 km unterwegs, viele Fahrten in die Stadt < 5 km einfach. Fahrten > 100 km 2-3 mal im Jahr. Insofern passte ein eAuto voll in unser Anforderungsprofil. Das erste knapp 7 Monate gefahren, war klar, der nächste Austausch wird wieder Verbrenner geht - eAuto kommt. Den Austausch haben wir auch vollzogen. Da unserer Verbrenner eben auch so alt waren, war ein neues modernes eAuto eben auch ein Sprung in Sachen Komfort und elektronischen Helferlein. Für uns passt ein eAuto zu 100 %. Zurück zum Verbrenner wird nicht stattfinden.

GPX8888
11.01.2026, 14:26
Hier tatsächlich auch finanzielle Gründe. Die Leasingraten für E-Fahrzeuge sind für uns deutlich günstiger, geladen wird für 21 Cent netto in der Firma und wenn es mal längere Strecken sind, geht es an den Schnelllader. Die Wartezeit nervt zwar ziemlich, gerade auch weil die Umgebung der Lademöglichkeiten teilweise echt eklig sind, aber jetzt ist es halt mal so. Ich habe da noch Hoffnung, dass die Infrastruktur weiter ausgebaut wird und auch das Drumherum endlich mal vernünftig gestaltet wird.

biffbiffsen
11.01.2026, 15:39
@leonifelix

bei mir zum einen Neugier.
Dann kostenerparnis. Die 0,25 Privatangeil sind halt bei einem noch dazu genialen Preis
Einfach unschlagbar günstig.

Wallbox im Büro und das Ding hängt halt bei Bedarf 8 Stunden am Kabel


Und mein Freund, der Autohausinhaber hat mir ausdrücklich gesagt,
Dass das Risiko des Restwerts bei der Bank liegt, nicht beim Händler.

So zumindest bei diesem Hersteller.

OHV_44
11.01.2026, 15:55
@leonifelix
Die von mir bevorzugte Marke bringt gerade ein neues Modell auf den Markt, wo mir als Verbrenner-Fahrer die technischen Daten soweit entgegenkommen, dass ich es überhaupt in Erwägung ziehe, über ein BEV nachzudenken.
Da ich erst in ca. einem Jahr mit dem nächsten Leasing dran bin, kann ich auch noch einige Erfahrungen von Nicht-Influencern und Nicht-Fachjournalisten abwarten und entsprechend reagieren, was Modell und Ausstattung angeht.

kabe
11.01.2026, 17:13
Was mich brennend interessieren würde, ist eure Entscheidung, ein E Auto zu fahren.

Ist dies für E und gegen Verbrenner wegen der Umwelt, Unterhaltskosten oder andere Beweggründe. ...

Als Petrolhead war ich einfach neugierig und bin im Januar 2014 in einen BMW i3 eingestiegen. Nebeneffekt: Emissionen vom Wohnort Stadt ins Kraftwerk verlagern; Kurzstrecken ohne schlechtes Gewissen dem Verbrennungsmotor gegenüber

EDIT: Derzeit fahren wir im Alltag einen i3 94Ah (EZ 8/16) mit 199.000km, der keine Anstalten macht, daß er ersetzt werden sollte.



... Ansonsten scheue ich das Restwertrisiko beim Kauf. ...

Am Beispiel eines jungen BMW iX xdrive 40 würde ich jedes Restwertrisiko verlieren:
Neupreis 95.000€ => Gebrauchtwagenpreis nach 15-18Monaten 50.000€
weiterer erwarteter Wertverlust p.a.: max 5.000€ (bzw. 10% vom Gebrauchtpreis)

Wenn man dann so ein Fahrzeug noch im Betriebsvermögen hat und in Jahr 1 mit 75% abschreiben kann, dann sollte das Risiko doch überschaubar sein. Da tut dann höchstens die Versteuerung der Privatnutzung auf den Listenneupreis weh oder der erwartbare Veräußerungsgewinn, wenn man das Auto nach 1,5 Jahren wieder verkaufen möchte, um den nächsten Gebrauchtwagen vor dem 31.12.2027 zu kaufen. Denkfehler meinerseits? :grb:

AndreasS
11.01.2026, 19:21
Ich hatte die PV gekauft und dann erst das E-Auto, weil es einfach der nächste sinnvolle Schritt war.

Interessiert haben mich E-Autos schon seit dem Studium und jetzt hat es eben gepasst. Ich mag das Fahrgefühl und natürlich auch, dass ich günstig fahren kann. Habe jedoch geleast, da ich mir einfach nicht sicher war, ob das was für mich ist. Den nächsten werde ich kaufen.

Einen Verbrenner möchte ich nicht mehr. Wenn überhaupt, dann als Hobbyfahrzeug, aber nicht mehr ernsthaft.

jpf
11.01.2026, 20:25
Was mich brennend interessieren würde, ist eure Entscheidung, ein E Auto zu fahren.
Ist dies für E und gegen Verbrenner wegen der Umwelt, Unterhaltskosten oder andere Beweggründe (...)

Es waren keine Umwelt-Gründe, auch keine steuerlichen Gründe (weil Privatwagen), auch keine PV auf dem Dach. Es war reine Neugierde, deswegen spontan mal für 1 Woche Tesla gemietet und ausprobiert (inkl Fahrt MZ - HH). Und dann gemerkt EV ist für mich das deutlich bessere fahren. Entspannt & flott in einem Auto. Kein Brummen (brauch ich nicht mehr). Und Standheizung/Klima inklusive.

Seitdem nicht mehr weg vom EV: (ich) Tesla M3 SR, Tesla MY LR+, verschiedene Mietwagen, Taycan 4S Gen1, Taycan 4S CT Gen2, (Frau) Tesla M3 SR + Smart ForTwo Cabrio - den 718 Spyder fahre ich auch, schönes Auto, aber lieber wäre mir, der wäre auch EV!

Roland90
12.01.2026, 07:37
Was mich brennend interessieren würde, ist eure Entscheidung, ein E Auto zu fahren.

Ist dies für E und gegen Verbrenner wegen der Umwelt, Unterhaltskosten oder andere Beweggründe.

Ich meine das völlig Wertungsfrei.


Zuerst einmal bin ich nicht gegen Verbrenner. Hab auch noch ein paar, sowohl Privat als auch in der Firma.

Als Daily fahre ich seit inzwischen 4 Jahren elektrisch und abseits der Spaßwagen seit 1.5 Jahren nahezu komplett mit EQA und Renault R5. Die Gründe dafür ? Zuerst einmal ist es für mich viel angenehmer im Alltag. Ich mag es einfach gerne.

Umwelt und Unterhalt sind ebenfalls Punkte. Ich hatte letztes Jahr noch einen A45AMG den ich durch den EQA ersetzt hab. Das hat mir im Alltag regelrecht schmerzen bereitet 13 Liter Super Plus für reines A nach B fahren rauszuhauen während ich im Mini klima und ( quasi) kostenneutral vom Dach laden kann. Es fühlt sich für mich zugegeben auch einfach gut an dafür die Umwelt praktisch nicht mehr zu belasten.

Letztlich ist es bei mir eine Mischung aus allen 3 Punkten, wobei ich inzwischen so gerne elektrisch fahre, dass ich überhaupt keine Lust mehr auf einen Verbrenner im Alltag und auf Langstrecke hab. Vor allem nicht auf einen PS starken ( AMG, Audi RS etc). So entspannt wie ich mit EQA und Taycan nach Wien, Hamburg und Co fahre bin ich dass mit den Autos davor nie. Für mich passt es im Alltag perfekt.

Bei den Spaßautos bin ich mehr als offen, aber leider dauert es mit meinem heiß erwarteten Elektro Porsche Sportwagen noch 1-2 Jahre. Dann kommt der hoffentlich.:jump:

MrLuxury
12.01.2026, 08:23
Als Elektrosportwagen habe ich den Maserati GranTurismo Folgore ausgiebig testen können. Der hat wirklich Spaß gemacht. Aber, obwohl ich fast ausschließlich alleine oder zu zweit fahre, war der EQS dann doch die vernünftigere Wahl. Alpenpässe fahre ich ja nicht täglich.

Roland90
12.01.2026, 08:40
Als Elektrosportwagen habe ich den Maserati GranTurismo Folgore ausgiebig testen können. Der hat wirklich Spaß gemacht. Aber, obwohl ich fast ausschließlich alleine oder zu zweit fahre, war der EQS dann doch die vernünftigere Wahl. Alpenpässe fahre ich ja nicht täglich.

Der würde mich auch extrem gut gefallen. Ist mir aber etwas zu groß für einen Spaßwagen und für einen Daily zu unpraktisch.
Aber wenn der 718 Cayman E wieder erwarten nun doch nicht kommt, dann steht der mit dem kommenden CLA AMG ganz vorne auf der Liste.

Einen Maserati Grantursimo kaufe ich definitiv irgend wann. Gehört für mich zu den 10 schönsten Autos auf der Welt.

richow
12.01.2026, 09:39
Für mich ist es auch in erster Linie ein Kostenpunkt. Die 0,25% Versteuerung schmeckt schon.

Aber, ich erhoffe mir ehrlichgesagt auch etwas entspannter unterwegs zu sein. Gerade bei beruflichen Strecken.
Die letzten Jahre bin ich übermäßig viel Auto gefahren und um ehrlich zu sein war es manchmal wirklich am Limit.

KINI
12.01.2026, 09:42
1. Fahrspaß
2. Kosten
3. Gelassenheit
4. Umweltaspekte; Ob E-Mobilität insgesamt gut für die Umwelt ist, kann ich schwer beurteilen. Ich mag es jedenfalls, emissionsfrei (Geräusche, Abgase) unterwegs zu sein.

MrLuxury
12.01.2026, 10:13
Der würde mich auch extrem gut gefallen. Ist mir aber etwas zu groß für einen Spaßwagen und für einen Daily zu unpraktisch.
Aber wenn der 718 Cayman E wieder erwarten nun doch nicht kommt, dann steht der mit dem kommenden CLA AMG ganz vorne auf der Liste.

Einen Maserati Grantursimo kaufe ich definitiv irgend wann. Gehört für mich zu den 10 schönsten Autos auf der Welt.

Da scheinen wir ähnlich zu ticken. Der CLA AMG steht bei mir auch oben auf der Liste. Hoffentlich vergeigen die das nicht. Wenn ich mir nochmals ein Spaßauto gönne, dann wird das wahrscheinlich extremer, z.B. ein Morgan Threewheeler.

Mit Maserati hatte ich übrigens extrem gute Erfahrungen. Vor einigen Jahren hatte ich den aktuellen Quattroporte mit dem schönen V6 von Ferrari. Qualität und Service waren hervorragend, das Auto einfach nur schön. Ich habe noch nie so viele Kompliment für ein Auto bekommen. Dummerweise hat die Leasing gezickt. Ich hatte einen Vertrag, wohlweislich mit Service, abgeschlossen. Das wurde denen aber zu teuer.

Roland90
12.01.2026, 12:11
4. Umweltaspekte; Ob E-Mobilität insgesamt gut für die Umwelt ist, kann ich schwer beurteilen. Ich mag es jedenfalls, emissionsfrei (Geräusche, Abgase) unterwegs zu sein.

Ich glaub da brauchen wir nicht diskutieren, dass ist wissenschaftlich hinlänglich bekannt, dass es besser für die Umwelt ist als ein Verbrenner.
Natürlichen hängt es stark davon ab mit welchem Strom man ein E Auto betreibt WIE VIEL umweltfreundlicher es ist. Ich betreibe die E Autos zu über 70% mit eigenem Solarstrom. Das ist natürlich weit besser als es Kohlestrom wäre.

Lustig finde ich inzwischen die Argumente: Der Akku hat einen Co2 Rucksack zu tragen von der Produktion und vor allem, das E Auto ist doch gar nicht emissionsfrei, es hat seinen Auspuff nur woanders als Kohlekraftwerk stehen. Total ungerecht dass man nur das C02 einberechnet was das Auto beim fahren ausstößt.

Als ob die Produktion eines Verbrenners mit der viel größeren Zahl an Einzelteilen kein C02 erzeugt oder das Benzin nicht erst erzeugt, aufbereitet und speditiert werden müsste ( erzeugt natürlich alles kein C02). sondern einfach an der Zapfsäule wachsen würde. :D
Auch beim Verbrenner wird nur gerechnet was hinten aus dem Auspuff kommt.

bernie1978
12.01.2026, 12:51
mh. Also man kann sich alles schön reden. Aber für Natur und Umwelt wird sich deshalb nicht viel ändern, der Grund für den immer höheren C02 Ausstoss und Recourcenverknappung liegt m.M.n. woanders.

Nur mal zum Vergleich:
1950 lag die Weltbevölkerung bei ca. 2,5 Milliarden Menschen.

Heute leben allein in Indien 1,5 Milliarden und global um die 8,5 Milliarden. Das ist mehr als das Dreifache. Tendenz steigend. Solange das ungebremst weitergeht, sehe ich für die Zukunft schwarz.

Ob Du nun mit einem V8 oder mit einem Elektrorutschal in die Arbeit fährst, spielt hier in D doch keine Rolle.

Und zum Elektro-Auto: Für mich wärs nichts, gefällt mir einfach nicht. Ich bin mit meinem Hybrid grundsätzlich zufrieden, wobei das hohe Gewicht und die komplizierte Technik auch in Frage gestellt werden kann...

Ein Porsche Taycan finde ich cool - vielleicht wird´s auch irgendwann mal einer. Aber hier reden wir auch von einem Fahrzeug jenseits der 120k.

Roland90
12.01.2026, 12:59
Das hat mit schönreden doch nichts zu tun und es ging auch nicht darum wie viel Auswirkung es auf den Planeten hat ob ich mit einem V8 oder meinem R5 Elektro zur Arbeit fahre.
Das E Auto erzeugt unterm Strich weniger C02 als ein vergleichbarer Verbrenner, ist lokal emissionsfrei und deswegen ganz klar umweltfreundlicher in der Gesamtbilanz.

PS: Ich verurteile niemanden, fühle mich moralisch auch nicht überlegen. Hab ja auch noch genug Verbrenner. Aber die Fakten sind da schon sehr klar. Deswegen wird sich die E Mobilität mMn sowieso langfristig durchsetzen.

Hypophyse
12.01.2026, 14:15
Mir war's zu umständlich und zeitaufwendig. Die Antwort meiner HV:


Sehr geehrter Herr ...,

wir nehmen Bezug auf Ihr Ansuchen und dürfen als Hausverwaltung / Liegenschaftseigentümerin / ggf. Baurechtsnehmerin mitteilen, dass in Ihrem Objekt derzeit kein Einbau eines Lastenmanagement-Systems in der Garage geplant ist.

ACHTUNG, dies ist noch keine Genehmigung/Bewilligung.

Die definitive Prüfung kann erst nach Erhalt aller notwendigen Unterlagen erfolgen.

Allgemeine Voraussetzungen

1. Alle entstehenden Herstellungskosten sind durch Sie (= den/die Antragstellerin) zu tragen. Sie werden die Liegenschaftseigentümerin / Hausverwaltung / ggf. Baurechtsnehmerin für alle aus oder im Zusammenhang mit der Herstellung entstehenden Kosten und Schäden (etwaige Gebühren, Anliegerleistungen, usw.) schad- und klaglos halten.

2. Schnellladestationen (über 11kWW Ladeleistung) können grundsätzlich auf Grund des hohen Anschlusswertes und der hohen Ladestromleistung nicht hergestellt werden. Um allen Stellplatznutzer*innen die gleiche Möglichkeit zur Ladung eines Fahrzeuges zu ermöglichen, muss die Ladeleistung begrenzt werden.

3. Es wird davon ausgegangen, dass insbesondere für die Antriebsbatterie im Elektrofahrzeug die Anforderungen der ÖVE/ÖNORM EN 61851-1 in letztgültiger Fassung sowie für die Ladestation für Elektrofahrzeuge die Anforderungen der ÖVE/ÖNORM EN 61851-22 1 in letztgültiger Fassung eingehalten werden.

4. Fahrzeuge mit Bleisäure Batterien (als Antriebsbatterie), dürfen nicht in der Garage geladen werden, da Ladegase entstehen.

5. Sollte es in einer Wohnhausanlage mehrere Anfragen betreffend Ladestationen geben (ab ca. 10 tats. verbauten E-Ladestationen) wäre es - je nach verfügbarem Anschlusswert - sinnvoll ein Lastenmanagementsystem zu errichten. Nur dadurch kann gewährleistet werden, dass für alle angeschlossenen Fahrzeuge eine gleichmäßige Ladung möglich ist. Die Errichtung dieses Lastenmanagementes (Ladeverbundsystem) würde nach Ankündigung (Aushang) über die Hausverwaltung erfolgen.

Nach Installation des Lastenmanagementsystems nutzerseitig notwendig (ansonsten keine Nutzung des Lastenmanagements möglich):

Zur Integration der eigenen Wallbox („Hardware"):

Verlegung eines Netzwerkkabels (KAT6E mit Keystonemodul und 2 m Überlänge als getesteter permanent Link) zur Anbindung an das Ladeverbundnetzwerk, ausgehend von jeweils privater Ladestation zum nächstgelegenen E-Mobility Datenverteiler (max. Länge = 80 m).

Zur Integration der eigenen Wallbox („Software"):

Abschluss einer Vereinbarung zur Implementierung, Betrieb, Steuerung und Wartung der privaten Ladestation durch den örtlichen Ladeverbundbetreiber.

6. Die Auswahl einer in Anhang A) „Liste kompatible Ladestationen" angeführten Ladestation (Wallbox) wird dringend empfohlen, da diese bereits vorab durch div. Ladeverbundbetreiber umfangreich getestet wurden. Andernfalls kann weder die Funktionstüchtigkeit, noch die gewünschte Betriebssicherheit gewährleistet werden bzw. müsste Ihnen ein allfällig daraus entstehender Mehraufwand in Rechnung gestellt werden. Falls die ausgewählte Wallbox nicht in das zukünftige Lastenmanagementsystem integrierbar ist, könnte es notwendig sein, eine entsprechende Wallbox nachzurüsten (Kostentragung durch Antragsteller*in).

7. Es könnte Ihrerseits ggf. eine Förderung beantragt werden (z.B. https://www.umweltfoer-derung.at).

8. Notabschaltung: Bei Garagen mit einer Nutzfläche von mehr als 50 m2 (die Fläche können Sie bei Ihrer Hausverwaltung erfragen) ist bei Ladestationen für Elektrofahrzeuge mit einer Leistung von jeweils mehr als 4 kW an leicht zugänglicher Stelle für die Einsatzkräfte eine geeignete Betätigungseinrichtung für die Notausschaltung der Ladestationen zu errichten (hierbei können Sie sich an den zuständigen Brandschutzbeauftragten wenden, die Kontaktdaten können bei Ihrer Hausbetreuung/Hausverwaltung erfragt werden).

Bis zu einer Ladeleistung je Ladestation von höchstens 22 kW ist eine Notabschaltung im (Niederspannungs-)Hauptverteilerraum durch geeignete Trenneinrichtungen (z.B. Sicherungen) ausreichend, wenn die Zugänglichkeit zum beschrifteten (Niederspannungs-)Hauptverteilerraum für die Einsatzkräfte sichergestellt ist (z.B. Zugangsschlüssel im Rohrtresor).

Trenneinrichtungen sind grün zu markieren und mit „E-Ladestation" zu beschriften, um den Einsatzkräften eine rasche Zuordnung zu ermöglichen. Alternativen sind nach Absprache mit der Feuerwehr möglich, wenn die Notabschaltung für die Feuerwehr eindeutig auffindbar ist.

9. Sonderbestimmungen:

Bei Garagen mit einer Nutzfläche von mehr als 250 m2 ist ein Brandschutzplan erforderlich, in dem die Lage der Elektroladestationen sowie der Abschalteinrichtung auszuweisen ist. Vor Inbetriebnahme der Ladestation ist eine Meldung an den Brandschutzbeauftragten (die Kontaktdaten können bei Ihrer Hausbetreuung/Hausverwaltung erfragt werden) des Gebäudes erforderlich. Die gesetzlich vorgeschriebene Eintragung (Kostentragung durch Antragstellerin) in den Brandschutzplan wird über den Brandschutzbeauftragten vorgenommen. Sofern es in der gegenständlichen Liegenschaft keinen Brandschutzbeauftragten gibt, ist ein entsprechender Brandschutzplan auf eigene Kosten zu erstellen und der Hausverwaltung vorzulegen.

Benötigte Unterlagen für die technische Prüfung

(Wir empfehlen Ihnen die Zwischeninformation an Ihr gewünschtes konzessioniertes Unternehmen weiterzuleiten, damit dieses Sie hierbei unterstützen kann).

1. Es ist Ihrerseits bzw. seitens eines konzessionierten Elektrounternehmens die technische Machbarkeit laut Anhang B) zu prüfen (kommunikative Wallbox inkl. OCPP I mind. Version 1.6). Die Einzelanlage ist über den eigenen Wechselstromzähler, im Weiteren über Abgangsklemmen und einer entsprechenden Absicherung und Schutzeinrichtung (Fehlerstromschutzschalter pulsstromsensitiv, sowie die entsprechende Leitungsabsicherung) zu versorgen.

2. Es Ist Ihrerseits bzw. seitens eines konzessionierten Elektrounternehmens laut Anhang B eine Planung durchzuführen und diese der Hausverwaltung zu übermitteln. Bei den Fotos Ist darauf Bedacht zu nehmen, dass auch die Umgebung gut erkennbar ist (im Zweifelsfall mehrere Fotos von Nah- und Fernaufnahmen übermitteln).

3. An den Netzbetreiber (Wiener Netze) ist von Ihrem bevorzugten konzessionierten, elektrotechnischen Unternehmen die Anfrage der Verbauung einer Stromtankstelle zu übermitteln (Gewerbliche Seite der Wiener Netze). Dabei ist zu berücksichtigen, dass für Einzelanschlüsse eine Ladeleistung von max. 5,5 kW genehmigt werden kann. Stärkere Leistungen für Einzelanschlüsse sind auf Grund der Netzauslastung nicht möglich. Diese Anfrage ist der Hausverwaltung zu übermitteln.

Mit einer Ladeleistung von 5,5 kW kann ein Fahrzeug über Nacht im größten Teil der Fälle voll bzw. für typische Fahrstrecken garantiert nachgeladen werden. Unter Berücksichtigung dieses Aspekts sowie der Netzlast und der Akkuschonung wird diese Leistung als ausreichend angesehen.

4. Desweiteren ist in Ihrem Auftrag von einem konzessionierten Elektrounternehmen zu prüfen/darzustellen, inwieweit die elektrische Anlage für die folgenden Maßnahmen er-weitert werden müsste (z.B. Zählernischenanpassung, Hausanschlusskastenanpas-sung, etc.). Dieses Angebot ist samt Anführung der gewünschten Wallbox-Variante (Datenblatt) und der Darstellung der Leitungsverlegung in einem Plan (die Kennzeichnung des Verlegeweges kann in freier Form passieren, jedoch erkennbar, z.B. farblich gekennzeichnet) der Hausverwaltung zu übermitteln:

o Die erforderlichen Leitungen wären ausgehend vom Stromzählpunkt bis zum jeweiligen Stellplatz gemäß bereit gestellter Plangrundlage des Elektrounternehmens (Bereitstellung durch Antragsteller) zu verlegen.

o Schnittstelle zur Bestandselektroanlage wäre die jeweilige Abgangsklemme des bereits bestehenden, Ihrer Einheit (z.B. Wohnung) zugeordneten Stromzählerpunktes.

Wir bitten Sie ergänzend um Beantwortung der nachfolgenden Punkte:

Ich/wir plane/n die Anschaffung eines Elektrofahrzeuges bzw. erlange/n Zugriff auf ein Elektrofahrzeug (z.B. Firmenwagen) binnen der nächsten 6 Monate:

JA NEIN

(Zutreffendes bitte ankreuzen)

heintzi
12.01.2026, 14:22
tldr - ich warte auf die Verfilmung :D

kabe
12.01.2026, 14:37
... Ein Porsche Taycan finde ich cool - vielleicht wird´s auch irgendwann mal einer. Aber hier reden wir auch von einem Fahrzeug jenseits der 120k.

Gibt es auch als jungen Gebrauchtwagen für deutlich weniger Geld. ;)

Lustig finde ich, daß ich beim Verbrenner immer oben ins Regal gegriffen habe (Hubraum; Zylinder; PS) und ich das beim Elektro nicht mehr mache, da das sofortige Drehmoment des eMotors nicht nach übermäßig PS ruft. Die Erfahrung muß jeder selber machen und selbst JP Krämer (JP Performance) ist zu der Erkenntnis gekommen, nachdem er sich über den Wertverlust seines Porsche Taycan Turbo gewundert bzw. geärgert hatte.

Jenson
12.01.2026, 14:52
tldr - ich warte auf die Verfilmung :D

In Beitrag #445 teilt Hypophyse die ausführliche Antwort seiner Hausverwaltung (HV) bezüglich der Installation einer Ladestation für Elektrofahrzeuge in der Garage mit.
Die Hausverwaltung hat den Antrag grundsätzlich zur Kenntnis genommen, aber noch nicht genehmigt und stellt umfangreiche Voraussetzungen auf:
Alle Kosten müssen vom Antragsteller getragen werden, die Ladeleistung ist auf maximal 11 kW begrenzt, und es müssen verschiedene technische Normen (ÖVE/ÖNORM) eingehalten werden.
Die Antwort der Hausverwaltung umfasst detaillierte Anforderungen bezüglich Lastenmanagementsystem, technischer Prüfung, Brandschutz und zahlreiche weitere Auflagen, weshalb der Nutzer kommentiert, dass ihm der Prozess "zu umständlich und zeitaufwendig" war.

Quelle: Comet Browser by Perplexity :D:D:D

heintzi
12.01.2026, 14:52
:verneig:

MrLuxury
12.01.2026, 14:59
In der TG meiner Firma war das nicht anders. Ich habe das dann dem Elektriker der Hausverwaltung gegeben. Der hat sich dann um alles gekümmert. Das ist aber kein billiger Spaß.

Roland90
12.01.2026, 15:07
Gibt es auch als jungen Gebrauchtwa:)gen für deutlich weniger Geld. ;)

Lustig finde ich, daß ich beim Verbrenner immer oben ins Regal gegriffen habe (Hubraum; Zylinder; PS) und ich das beim Elektro nicht mehr mache, da das sofortige Drehmoment des eMotors nicht nach übermäßig PS ruft. Die Erfahrung muß jeder selber machen und selbst JP Krämer (JP Performance) ist zu der Erkenntnis gekommen, nachdem er sich über den Wertverlust seines Porsche Taycan Turbo gewundert bzw. geärgert hatte.

Kann ich jetzt nicht bestätigen, dass ich zwangsweise weniger Leistung haben möchte als beim Verbrenner. :D

600 Elektro PS sind schon nett :)

359921

OHV_44
12.01.2026, 15:22
Hab mich auch erkundigt, was solch Installation bei mir in der TG kosten würde. Und ich wollte mir nur eine rote 16-A-Steckdose anbauen lassen und eine mobile Wallbox benutzen. Ungefähr in dieser Art und Weise:
https://www.amazon.de/NRGkick-7-5m-Bluetooth-Flexible-Wallbox/dp/B0FFBGCXH9/ref=sr_1_4?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3 %91&crid=2NMX1OMSGM81&dib=eyJ2IjoiMSJ9.CTn8n999_eO-9bDZou3r9caYD1eQsWk1ND2j_sS-OfG0X4DZgHojaXGrkiBWbp5omQnTu8nIPJ-aOq4GHvhiQ7bYt_SP2hWSPDdkhz9AIkhMdjSZzYkec8W0vhlMQ 5RxTj5XgLEl5ejnKLOVsgGBacbj-nCkVqN73Lj4QKhWSQLuBmMd4wZFR221j-3CprLy3FMXJWvIJFAm1ekW0l-v7jT4BuBgroa23kkJjCBVAWVi8cWc5QzIcVzKtPNt7hDr1O5Me YXeMlqZeYif8KY2M8eWc1mw6B47yuLtMWyJdl0.JvrsPLQVA6l OwD8piHMSXXj8qMEDWLclZQyQvTkkDt4&dib_tag=se&keywords=nrgkick%2B16a&qid=1768227402&s=automotive&sprefix=nrgkick%2B16a%2Cautomotive%2C94&sr=1-4&th=1 (https://www.amazon.de/NRGkick-7-5m-Bluetooth-Flexible-Wallbox/dp/B0FFBGCXH9/ref=sr_1_4?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3 %91&crid=2NMX1OMSGM81&dib=eyJ2IjoiMSJ9.CTn8n999_eO-9bDZou3r9caYD1eQsWk1ND2j_sS-OfG0X4DZgHojaXGrkiBWbp5omQnTu8nIPJ-aOq4GHvhiQ7bYt_SP2hWSPDdkhz9AIkhMdjSZzYkec8W0vhlMQ 5RxTj5XgLEl5ejnKLOVsgGBacbj-nCkVqN73Lj4QKhWSQLuBmMd4wZFR221j-3CprLy3FMXJWvIJFAm1ekW0l-v7jT4BuBgroa23kkJjCBVAWVi8cWc5QzIcVzKtPNt7hDr1O5Me YXeMlqZeYif8KY2M8eWc1mw6B47yuLtMWyJdl0.JvrsPLQVA6l OwD8piHMSXXj8qMEDWLclZQyQvTkkDt4&dib_tag=se&keywords=nrgkick%2B16a&qid=1768227402&s=automotive&sprefix=nrgkick%2B16a%2Cautomotive%2C94&sr=1-4&th=1)

Hab ich aber gelassen und fahre lieber an die Schnelllader bei mir in der Nähe.

kabe
12.01.2026, 15:39
Kann ich jetzt nicht bestätigen, dass ich zwangsweise weniger Leistung haben möchte als beim Verbrenner. :D

600 Elektro PS sind schon nett :) ...

Wolltest Du wirklich einen Taycan Turbo haben wollen? :grb:

EDIT: Warum dann R5 und nicht Alpine 290? :bgdev:

gebrauchter Taycan Sport Turismo (https://m.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=444482741&utm_campaign=socialbuttons&utm_source=linkcopy&utm_content=web_desktop_vip&utm_medium=social)

MrLuxury
12.01.2026, 15:43
So habe ich das zuhause mit meiner go-e Wallbox gemacht.Das war extrem einfach.

Roland90
12.01.2026, 15:45
Wolltest Du wirklich einen Taycan Turbo haben wollen? :grb:

EDIT: Warum dann R5 und nicht Alpine 290? :bgdev:



Mir gefällt der normale R5 deutlich besser als die Alpine und ich wollte Giftgrün :D

Und klar hätte ich gerne einen Taycan Turbo. Am liebsten als GT mit Weissach Paket und dem kommenden Manthey Upgrade. Das wird ein Monster
https://www.auto-motor-und-sport.de/neuheiten/porsche-taycan-turbo-gt-mit-manthey-kit-breit-schnell-teuer/

Aber nicht um jeden Preis. Unendlich Geld ist leider nicht vorhanden und ich hab ein paar kostspielige Hobbys.

kabe
12.01.2026, 20:42
Mir gefällt der normale R5 deutlich besser als die Alpine und ich wollte Giftgrün :D

Und klar hätte ich gerne einen Taycan Turbo. Am liebsten als GT mit Weissach Paket und dem kommenden Manthey Upgrade. Das wird ein Monster
https://www.auto-motor-und-sport.de/neuheiten/porsche-taycan-turbo-gt-mit-manthey-kit-breit-schnell-teuer/ ...

So sehr mich der Taycan Turbo GT fasziniert, kann ich mir weder vorstellen ihn im Alltag zu fahren noch als Track-Tool zu nutzen. Im Alltag zu potent und für den Track für mein Gefühl zu schwer. Da würde ich lieber einen Taycan 4S im Alltag bewegen und für die Freizeit einen eCayman/eBoxster als GT vorzuhalten. :dr:

Roland90
12.01.2026, 20:45
So machen wir es ja letztlich auch;)
Wobei die Fahrt im Turbo GT auf der Strecke schon wirklich viel Spaß gemacht hat

riedlein
13.01.2026, 10:49
https://www.auto-motor-und-sport.de/neuheiten/porsche-taycan-turbo-gt-mit-manthey-kit-breit-schnell-teuer/




Das ist ja alles gut und schön, aber Porsche würde sich besser mal die auf Kunden konzentrieren, die die breite Masse der Porsche Fahrer ausmachen und ihren Wagen als Daily benutzen.

Ich fahre jetzt seit knapp 3 Jahren und 55 Tkm meinen Taycan 4s. Anfangs lief da alles prima, bis das Thema Akku/Rückruf/Update losging. Seither ist die gesamte Software eine Katastrophe und wird mit jedem Update verschlimmbessert. Und da wundern sie sich in Stuttgart über rückläufige Verkäufe.

Das Preis-/Leistungs-Verhältnis ist von passend weit entfernt. Ich bin in solchen Dingen echt geduldig, hab mittlerweile aber echt die Nase voll.

gonzo85
13.01.2026, 11:31
Das ist ja alles gut und schön, aber Porsche würde sich besser mal die auf Kunden konzentrieren, die die breite Masse der Porsche Fahrer ausmachen und ihren Wagen als Daily benutzen.

Ich fahre jetzt seit knapp 3 Jahren und 55 Tkm meinen Taycan 4s. Anfangs lief da alles prima, bis das Thema Akku/Rückruf/Update losging. Seither ist die gesamte Software eine Katastrophe und wird mit jedem Update verschlimmbessert. Und da wundern sie sich in Stuttgart über rückläufige Verkäufe.

Das Preis-/Leistungs-Verhältnis ist von passend weit entfernt. Ich bin in solchen Dingen echt geduldig, hab mittlerweile aber echt die Nase voll.

Auf Holz geklopft: Hatte bisher seit April 25 keine Probleme mit meinem Taycan 4S, bin aber auch im PFF-Forum unterwegs, teilweise schon heftige "Leidensgeschichten". Ich hatte bislang nur ein Problem mit einem lauten Lüfter, der wurde sehr zu meiner Zufriedenheit anstandslos getauscht.

Sailking99
13.01.2026, 11:54
In der Tat hat Porsche gerade ein wenig den roten Faden verloren, wie ich finde. Aber das ist eine Diskussion für einen anderen Thread.

Roland90
13.01.2026, 12:22
Unsere Porsches laufen alle gut. Paar Kleinigkeiten waren, aber wurde alles perfekt erledigt.
Da hatte ich mit Mercedes mehr Ärger.

jpf
13.01.2026, 12:33
(..) Seither ist die gesamte Software eine Katastrophe und wird mit jedem Update verschlimmbessert. Und da wundern sie sich in Stuttgart über rückläufige Verkäufe.
Das Preis-/Leistungs-Verhältnis ist von passend weit entfernt. Ich bin in solchen Dingen echt geduldig, hab mittlerweile aber echt die Nase voll.

Dito! CarPlay (egal ob Wireless oder Kabel) geht, geht nicht, geht... Mittelkonsole Display fällt immer öfter aus ("Liegt an SW Update" sagt Porsche, spielt was auf, Fehler bleibt)... inzwischen spinnt bei 400kW Ladern gerne mal die Verbindung und braucht x Versuche (Lader an Bord wurde getauscht, trotzdem... Glücksspiel)... die App ist ne Katastrophe von Reaktionszeit - drück auf Standheizung, es dauert ne Minute bis das aktiviert ist (Tesla sofort!).

Für 168k Listenpreis inakzeptabel.

docpassau
13.01.2026, 15:44
Auch noch mal das Thema Taycan: mein GTS ist schon ein ziemlich perfekter daily, wenn er denn läuft.......

Mein erster 4S hatte mit 130000 km (ausser 4 neuen Heizmodulen :-) ) wenig Probleme und ist nie ausgefallen.

Mein GTS aus 4/25 hat jetzt 20000 km drauf, 2 Komplettausfälle (der erste auf der Jungfernfahrt aus Leipzig, der zweite an einem Samstag Abend am Flughafen nach einer Woche Urlaub) mit konsekutivem Abschleppen und Leihwagen für jeweils eine Woche, dazu hat sich noch einmal in Südfrankreich das Ladekabel nicht mehr lösen lassen und ging nur noch mit Notauslösung ab, Überprüfung im französischen PZ am nächsten Tag (wieder im Urlaub...) inclusive.

Aber die 600 PS sind schon fein, wie Roland schreibt, so richtiges Vertrauen hab ich grad nicht mehr in die Mühle. Und das als absoluter Fan Boy....

Aber beim Thema Software bin ich echt besser dran, das ist eigentlich ok, CarPlay funktioniert, ebenso die Klimatisierung.

Roland90
13.01.2026, 15:49
Das ist schon ärgerlich, vor allem da die Facelift Taycan laut meiner Werkstatt alle wirklich sehr problemlos sein sollen. Deutlich besser als die ersten Exemplare.

Roland90
13.01.2026, 16:02
Schee ist er schon.
359941

jpf
13.01.2026, 16:39
Auch noch mal das Thema Taycan: mein GTS ist schon ein ziemlich perfekter daily, wenn er denn läuft.......
(...) so richtiges Vertrauen hab ich grad nicht mehr in die Mühle. Und das als absoluter Fan Boy....


HPC macht mir auch graue Haare, bin ja ein "Leer-Fahrer" bis auf 3-4% runter, gebe immer extra "Gas" vorm Laden zum warm fahren. Und dann geht die Säule nicht... alles unter 300kW macht keine Probleme.


Das ist schon ärgerlich, vor allem da die Facelift Taycan laut meiner Werkstatt alle wirklich sehr problemlos sein sollen. Deutlich besser als die ersten Exemplare.

HARDware, ja.
SOFTware, nein. Wird nicht besser finde ich. Auch CarPlay Navi Anzeige im HUD... was hab ich mich darauf gefreut. Bleibt hängen, an einer gewissen Stelle geht Navigation einfach nicht weiter...

Ist ein tolles Auto zum fahren, sieht wunderschön aus, aber P/L grottig.

kabe
13.01.2026, 17:36
HPC macht mir auch graue Haare, bin ja ein "Leer-Fahrer" bis auf 3-4% runter, gebe immer extra "Gas" vorm Laden zum warm fahren. ....

Sorry, doch um den Akku warmzufahren, reichen 10 Minuten starkes Angasen und Rekuperieren (abwechselnd :D) normalerweise nicht.

Kann beim Porsche natürlich anders sein, doch meistens hilft es bei eAutos eher die Ladesäule rechtzeitig ins Navi einzugeben oder die Akkuheizung manuell zu aktivieren.

jpf
13.01.2026, 21:31
Na sicher reicht das. Wenn du die letzten 5 Minuten noch mal mit 200 Autobahn ballerst kriegt der eine ordentliche Zusatz-Wärme. Er kann natürlich nicht 0° gewesen sein, aber das ist dann nach einer Strecke die zu 5% führt eh nicht.

jpf
13.01.2026, 21:32
Manuell kann man dir die meines Wissens am Porsche nicht aktivieren. Und ins Navi gebe ich die Ladestation nicht gerne ein. Ich fahre gern „individuell“ ;)

kabe
14.01.2026, 13:20
... Und ins Navi gebe ich die Ladestation nicht gerne ein. Ich fahre gern „individuell“ ;)

Kann das Navi beim Porsche nicht lautlos? :grb:

Bei mir läuft das Navi meist mit. Dient zur allgemeinen Zeitplanung, bzw. zeigt mir deutlich, wann ich vielleicht besser Bescheid geben sollte, wenn ich mich deutlich verspäte. Ist für mich schon fast wie mich anzuschnallen. :winkewinke:

EDIT: Porsche Charging Planner Video (https://youtu.be/sI6enUme4js?si=Y67S33EuhvrEmwgI)

jpf
14.01.2026, 15:17
Kann das Navi beim Porsche nicht lautlos? :grb:

Bei mir läuft das Navi meist mit. Dient zur allgemeinen Zeitplanung, bzw. zeigt mir deutlich, wann ich vielleicht besser Bescheid geben sollte, wenn ich mich deutlich verspäte. Ist für mich schon fast wie mich anzuschnallen. :winkewinke:

EDIT: Porsche Charging Planner Video (https://youtu.be/sI6enUme4js?si=Y67S33EuhvrEmwgI)

ICH will entscheiden wann ich wo lade, nicht das Auto ;)

TMG
14.01.2026, 17:55
Schee ist er schon.
(…)

Auf jeden Fall. Schönes Auto.

kabe
14.01.2026, 20:52
ICH will entscheiden wann ich wo lade, nicht das Auto ;)

Kannst Du doch, dennoch solltest Du im Winter dann die Ladestation im Navi eingeben, denn sonst zwingt Dich das Auto schneller zu fahren, als es die Beifahrerin erlaubt. :rofl:

jpf
14.01.2026, 20:55
Kannst Du doch, dennoch solltest Du im Winter dann die Ladestation im Navi eingeben, denn sonst zwingt Dich das Auto schneller zu fahren, als es die Beifahrerin erlaubt. :rofl:

Die ist entspannt. Ich finde übrigens der Taycan heizt, wenn die Station drin ist (was ich ja nicht "nie" mache), nicht gut auf. Tesla besser. Another thing...

TMG
15.01.2026, 06:56
Vorkonditionieren ist eine Frage des Mindsets ;)

Roland90
15.01.2026, 09:16
In dem Fall ist mein Mindset wohl zu schwach beim Renault :bgdev:.
Bin Voll zuhause los ind hab das Auto bei knapp über 30% eingesteckt. Nach knapp2 Stunden Fahrt mit Heizung an. Der Akku sollte also warm gewesen sein. Kann man mangels eine Temperaturanzeige aber nicht kontrollieren.

360019

MrLuxury
15.01.2026, 10:00
Da war ja mein i3 schneller. :bgdev:

Roland90
15.01.2026, 10:29
Ist er auch, definitiv. Hatte ja vorher den Mini SE mit der Technik vom i3S. Der hat zwar nur einen Peak von 50kw aber dafür eine viel bessere Ladekurve.

docpassau
15.01.2026, 10:36
Ok, bei allem Ärger mit dem Taycan Facelift: laden kann er, das geht wirklich schnell. Im Peak bis deutlich über 270 kW. Ist aber natürlich auch eine andere Klasse als der R5

Roland90
15.01.2026, 10:41
Unser Taycan Facelift lädt und macht keine Probleme. Jackpot :D
Ich meine was will man da noch sagen ? :verneig:

360021

MrLuxury
15.01.2026, 11:24
Dem i3s trauert meine Frau noch immer hinterher. Aber die Ladekurve des R5 kann doch so nicht stimmen. Da gibt es doch sicher ein Problem mit der Säule.

Roland90
15.01.2026, 11:31
Leider nein, die ist im Winter wirklich so schlecht. Hab es jetzt oft genug getestet. Egal welche Säule.
Sobald es +10 Grad wird, dann wirds deutlich besser. Aber mehr als 80kw hab ich trotzdem noch nicht gesehen.

Im Grunde finde ich es auch nicht so wild, ich lade nicht so oft an der Säule. Aber es ist ein fetter Nachteil den man wissen sollte wenn man sich für dieses Auto entscheidet. Alles Andere passt aber. Er fährt super, sieht extrem schnittig aus und bekommt nur positive Reaktionen

Jet
15.01.2026, 11:45
Mein aktueller Mini hat leider das gleiche Problem. Der vorherige "alte" Mini SE und i3 waren problemlos. Immer vorkonditioniert und warm am Schnelllader. Ich fahr mit dem Auto zum Glück selten längere Strecken. Letzten Sonntag mit 30kW rumgedümpelt am 300kW Lader... :bgdev: zu meinem Leidwesen hat sich dann ein quasi leerer i3 neben mir angesteckt und war quasi sofort auf 48kW bei seinen möglichen 50kW... Tiefpunkt in 70tkm elektrisch :rofl:

Grüße
Christian

Roland90
15.01.2026, 11:53
Das ist der chinesische Akku beim neune Mini der den deutschen Herstellern so weit überlegen ist :bgdev:
Das ist übrigens mein EQA mit warmen Akku. Laut Angaben haben er und der Renault die gleiche Ladeleistung.

In der Realität liegen Lichtjahre dazwischen.
360022

jpf
15.01.2026, 11:56
Ok, bei allem Ärger mit dem Taycan Facelift: laden kann er, das geht wirklich schnell. Im Peak bis deutlich über 270 kW. Ist aber natürlich auch eine andere Klasse als der R5

Absolut! Eigentlich das perfekte Langstreckenauto, Verbrauch absolut akzeptabel und Ladegeschwindigkeit genial. Selbst der VFL war schon super, mit dem FL hab ich bei warmen leerem Auto auch schon 320kW im Display stehen gehabt. Übrigens selbst "arsch-kalt" lädt er noch ok... (bin in der Halbzeit des Fussballspiels schnell zur Ladestation in 1km Entfernung)

360023

TMG
15.01.2026, 20:58
Der Taycan ist echt ein Ladeviech, krass. Aber ich verstehe voll die Sehnsucht nach dem Mini oder dem i3. Vermisse meinem Mini auch…

myself
21.01.2026, 14:59
Hier nach gut einem Monat und knapp 3.000 km mit dem Skoda Elroq 85 ein kurzer Bericht:

Das Fahrzeug ist ordentlich verarbeitet und hat eine schöne Haptik, was Bedienelemente, Lenkrad usw. angeht. Die kleinen Helferlein versehen ihren Dienst und greifen für mein Empfinden nicht zu stark ein.

Der Verbrauch liegt seit Beginn und den seit Dezember herrschenden Temperaturen bei 19 kWh/100km, d.h. inkl. Vorwärmen, Sitzheizung und Lenkradheizung (Straßenparker). Die Strecke ist zumeist Autobahn, aber dies eher im Berufsverkehr, d.h. so um 100 – 120 km/h.

Beim Schnellladen habe ich (mit vorgeheizter Batterie) mit 134,3 auch fast den maximalen Wert von 135 kWh erreicht. Durchschnittliche Leistung bei dem Ladevorgang waren 122,8 kWh.

Erstes Fazit als Umsteiger (vorher 10 Jahre BMW X1): So ein E-Auto macht schon Spaß, aber das Drumherum mit Laden (keine Wallbox möglich) und Routenplanung muss sich noch einspielen.

ein michael
21.01.2026, 16:38
Allzeit gute Fahrt!

easy24
21.01.2026, 19:57
Gefällt:
https://youtu.be/ZLYcJYFI0gg?si=R4PpQEhkHesLQkMI

dpg666
21.01.2026, 20:57
Der Volvo ist echt schick :gut:

GG2801
21.01.2026, 21:06
Als P12 hadder 500 kW Leistung und ist dann wie die anderen auch bei 180 km/h abgeregelt ?

Was soll der Schwachsinn ?

Edit: Lenkrad ist häßlich, ansonsten ganz nice gestylt.

dpg666
21.01.2026, 21:09
Würde mich jetzt überhaupt nicht stören :ka:

MrLuxury
21.01.2026, 21:30
Die Leistung vom P10 mit dem Akku vom P12 wäre für mich perfekt.

easy24
21.01.2026, 21:41
Würde mich jetzt überhaupt nicht stören :ka:

Mich auch nicht :ka:

MrLuxury
21.01.2026, 21:48
Meinen EQS bewege ich schon hier und da mit 250 km/h. Aber im Gegensatz zu meinen früheren Verbrennern (Audi S8+, Maserati QP SQ4) merkt man, dass er dafür nicht gemacht ist. Ab 180 km/h macht der EQS keinen Spaß.

GG2801
21.01.2026, 23:14
Würde mich jetzt überhaupt nicht stören :ka:


Mich auch nicht :ka:


Und mich störts nicht, dass es euch nicht stört. :gut:

Roland90
22.01.2026, 07:20
Den EX60 finde ich vom Design jetzt nicht so doll. Da gibts mMn deutlich hübschere Volvos.
Nicht das er wirklich schlecht oder schlimm aussieht, aber mir sagt weder Front, noch Heck noch Interieure so wirklich zu.

le0p0ld
22.01.2026, 08:39
Den EX60 finde ich vom Design jetzt nicht so doll. Da gibts mMn deutlich hübschere Volvos.
Nicht das er wirklich schlecht oder schlimm aussieht, aber mir sagt weder Front, noch Heck noch Interieure so wirklich zu.

Wobei ich diese optische Simplifizierung bei E-Autos an sich sehr sexy finde. So tatsächlich (für mich) auch bei dem EX60.

Ist aber am Ende des Tages über E-Autos hinausgehender Designzeitgeist...

myself
22.01.2026, 09:11
Allzeit gute Fahrt!

Vielen Dank. :dr:

OHV_44
22.01.2026, 09:40
Zum EX60:
Gerade das Heck gefällt mir ausgesprochen gut. Die Vorderansicht ist mir zu viel Geely.
Er hat etliche Features mehr als z. B. ein iX3, aber natürlich auch weniger. Muss dann jeder selber wissen, was ihm wichtiger ist. Fahrverhalten und Verbrauch folgen erst. Preise relativ happig, aber mE immer noch im Rahmen für das Gebotene.
Man kann an den letzten Vorstellungen zumindest erahnen, in welche Richtung die modernen BEV gehen.