Zitat Zitat von Adam_Cullen Beitrag anzeigen
Was ist das bitte für ein bek***ter Wettkampf - "moderner Fünfkampf".

Mal davon ab, dass ich die Disziplinen als fragwürdig erachte - ist es doch mehr als fragwürdig die Pferde da den Leuten zuzulosen.

Ich kann verstehen, dass der Wettkampf dadurch ggf. etwas spannender werden soll - weil unberechenbar, wie man ja heute gesehen hat.
Aber es ist doch echt ein Unding, den Tieren so etwas zuzumuten.

Also nein - mir geht es hier gar nicht um die verpasste Medaille..

Ich finde Springreiten eh fragwürdig ( ich benutze das Wort in diesem Post öfter - sorry!) und grenzwertig, aber beim "normalen" vertraut das Tier dem Reiter/in immerhin noch, weil sie sich kennen und Reiter/in kann sich auf sein Tier einstellen..
Aber dem Tier eine solche Anstrengung zuzumuten mit einem fremden "Herrchen/Frauchen" auf den Parkours zu gehen- finde ich aus Tierschutzperspektive echt arg bedenklich und wahrlich alles - aber nicht modern!
Noch verstörender als das Geschehene finde ich jedoch die Aufarbeitung bzw. die bisherige Konsequenz des Ganzen. Persönliche Hassnachrichten und Beleidigungen gegen die Protagonisten im Sattel als auch an der Bande - ich denke, da sind wir einer Meinung. Erschreckend finde ich jedoch, dass sämtliche Verbände/Verantwortliche nicht das Verhalten derjenigen anprangern oder sich entsprechend distanzieren, sondern lediglich die Bedingungen des Wettbewerbs kritisieren. Daraus mag man schließen, dass dieses Verhalten im Umgang mit dem Tier tolerierbar ist. Bärendienst für den Pferdesport - oder einfache nur Offenlegung des Systems.

Die olympischen Wettbewerbe habe ich nach Möglichkeit gern geschaut - wenn Sportler, welche in der Regel nicht finanziell auf der goldenen Matratze schlafen alles geben- geil!