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  1. #1
    Super-Moderator Avatar von Muigaulwurf
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    Ein etwas längerer Artikel zu Bränden von Elektroautos in (Tief-) Garagen. Gefühl und Realität und technische Dinge:

    https://www.golem.de/news/elektroaut...01-146056.html
    Gruß, Joe

    draussen nur Hähnchen

    Kow How Joe

  2. #2
    Daytona Avatar von rolsche
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    Zitat Zitat von Muigaulwurf Beitrag anzeigen
    Ein etwas längerer Artikel zu Bränden von Elektroautos in (Tief-) Garagen. Gefühl und Realität und technische Dinge:

    https://www.golem.de/news/elektroaut...01-146056.html
    Sehr informativ. Was mich jedoch etwas wundert:
    Habe beruflich auch Schnittstellen zum Brandschutz und zur Chemie.
    Die "Brandlast", sie wird bestimmt durch die freiwerdende Energie der in Brand geratenen Stoffe.
    Ein voller Kraftstofftank , z.B. 55Liter, hat einen höheren Energiegehalt als eine 120Ah-Batterie eines I3. Wenn ich nun die kompletten Autos betrachte, hat ein vollgetanker Verbrenner-Golf u.U. einen höheren Energiewert als ein E-Auto, z.B. I3.
    Was ist nun die höhere Brandlast?

    Fakt ist, der Akkubrand setzt neben der Ladungsenergie die Zerfallsenergie der chemischen Zusammensetzungen in der Lithium-Batterie frei. Nicht schlagartig, aber anhaltend und ausdauernd. Kühlen ist die einzige Möglichkeit, den chemischen Zersetzungsprozess zu verlangsamen oder gar zum Stillstand zu bringen.
    Chemie ist die Lehre von Struktur und Energie. So weit, so gut.

    Beim Brand eines Benzin-, Diesel oder gar CNG/LPG-PKW wird diese Energie schnell, bzw. bei LPG/CNG schlagartig frei. Schlagartig: Tragwerkverlust durch Druckeinwirkung bzw. je nach Druckanstieg auch "Explosion" genannt, wäre eine Folge daraus. Die Zündtemperaturen von Diesel- und Ottokraftstoff liegen nicht so weit auseinander, ist der Energieeintrag (Hitzeeinwirkung) groß genug, brennen beide Medien recht schnell. Anders sieht´s beim Flammpunkt der Kraftstoffe aus.

    Fazit und die Erkenntnis aus meiner Tätigkeit im vorbeugenden Brandschutz: RAUS mit dem in Brand geratenen E-Auto aus einer über- bzw. umbauten Umgebung, massiv kühlen mit Wasser aus sicherer Entfernung wegen elektrischer Ladungen. Tiefgaragen mit Maßnahmen des vorbeugenden Brandschutzes ausstatten, z.B. Wärmesensoren, Rauchmelder, Sprinkler-Löschanlagen etc.

    Der Ansatz des VFDB ist richtig. Es fehlt die Praxis zum Löschen von E-Auto-Bränden sowie die weitere Erforschung des Brandverhaltens.
    Der stellvertretende Leiter unserer FW steht dazu im Kontakt zu anderen Wehren. Eine Idee: Ein "Löschcontainer". Aufstellen, Wasser rein, Auto reinheben. Und abwarten.
    MfG aus BOR
    Jörg

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