So Ihr Lieben,

wir stellen fest:

Wer wirklich einmal seine Ruhe vor dem immer drängenden Internet haben möchte, der sollte eine Reise nach Neuseeland einplanen. Denn hier hat man an zahlreichen Orten wirklich gar kein Netz, oder derart langsames W-Lan, das es gerade mal für die wichtigsten News reicht. So war es hier auch ein wenig ruhiger die letzten Tage.

Da wir aber nun erfolgreich die Insel gewechselt haben, und nun in der schönen Hauptstadt Wellington sind, habe ich Zeit für ein Update.

Von Punakaiki sind wir ins schöne Nelson aufgebrochen, das ein guter Startpunkt zum Abel Tasman Nationalpark ist. Eigentlich war geplant uns per Wassertaxi tief in den Park bringen zu lassen, um dann eine ordentliche Wanderung zu machen. Auf Grund meines Fusses (der aber wieder ok ist) wurde es dann die ruhige Tour zu einem Strand, mit ein paar kurzen Spaziergängen. Aber nicht minder schön.

Der berühmte Split Apple Rock





Und auch sonst war die Fahrt per Boot sehr schön





Der Strand war sehr gechillt, nur wenige Touristen fand man dort (zum Glück)



Aber auch die anliegenden Buchten waren paradiesisch











Abends ging es in ein Restaurant an die Waterfront von Nelson, mit wunderbarem Blick beim Dinner. Ohne Kind wäre das eine top Location für Sundowner



Fanden wohl auch die Segler, die zu einer Frühabend Regatta aufbrachen



Dort kamen wir in Berührung mit einem Wein von Hans Herzog, ein Schweizer Winzer, der sein Weingut in Marlborough hat.



Der hat uns so gut gefallen dass wir das Weingut ein paar Tage später besucht haben

Eigentlich wollten wir danach nach Kaikuora aufbrechen, um eine Wal Watching Tour zu machen. Jedoch haben wir im Netz lesen müssen das kein Veranstalter Babys mitnimmt

Daher haben wir den weiten Weg gescheut und uns spontan nach einem kleinen Resort am Wasser umgeschaut. Nach der Hälfte der Camping Zeit waren 2 Nächte im Hotel auch mal schön. So kamen wir auf Punga Cove, und alleine der Weg dorthin war mega





Bester Pausenstop







Wir kamen auch am Pelorus River vorbei, der ein beliebter Pausen-Schwimm-Spot zu sein scheint



Der Weg wurde rumpeliger, aber das Paradies ist nicht leicht zu erreichen





Fast da



Das „Resort“ ist eine Anordnung von kleinen Hütten, direkt an einem der Fjorde gelegen



Malerisch



Und einen lustigen Briten mit Live Musik gab es auch



Wir hatten die neueste „Suite“, das am höchsten gelegene Häuschen.

Mit diesem Blick







Den Tag konnte man wunderbar auf der Wiese vertrödeln



Bei echt guter Pizza





War eine schöne Abwechslung nach der Zeit im camper.

Von Punga Cove ging es Richtung Wine Country Marlborough, mitsamt Vieh-Begegnung





Kleiner, familiengeführter Campingplatz, der eher ein Bauernhof war



Aber mit sehr netter Deutscher Aussteigerin, die jeden Abend Pizza zauberte



Den Blutmond konnten wir von da auch geniessen, wenngleich das iPhone dieses nicht wirklich einfangen kann



Wie gesagt, Weinberge gab es dort reichlich







Und ein altes Flugzeug



So ging unsere Zeit auf der Südinsel vorbei. Schon Wahnsinn wie die Zeit rennt, wenn man derart viel erlebt.

Aber es hiess Abschied, auf nach Picton, vorbei an einem Kreuzfahrtschiff



um unsere Fähre nach Wellington zu nehmen.

Die Fahrt selber ist auch nicht arm an tollen Ausblicken

Erst noch eher grau



Aber zunehmend freundlicher









Wellington



Schon ein kleiner Kulturschock, nach so langer Zeit im Nirgendwo mit wenig Menschen plötzlich in einem Business Zentrum zu sein, mitsamt Schlipsträger etc

Aber wir nutzen die Gunst der Stunde und gönnen uns mit gesammelten Punkten ein paar Nächte im Sofitel, bevor wir in 2 Tagen ins nächste Weingebiet aufbrechen.

Und damit schliesse ich für heute!

Stay tuned

markus