Danke für den Link, Fred.
Tatsächlich beschreibt der Artikel die Situation in München wohl sehr treffend. Ich bin gespannt, ob das Engagement diesmal nachhaltiger ist, als es bei Hedos und den Barons gewesen ist. Da war doch nach den gekauften Meisterschaften ziemlich schnell wieder Schluss. Versteh´mich nicht falsch, in der DEL wäre wohl so ziemlich jeder Standort froh, ähnliche Geldgeber zu bekommen. Ich finde es aber für das Eishockey schade, wenn eben das Interesse nach kürzester Zeit wieder nachlässt bzw. gänzlich verloren geht. Allerdings glaube ich, dass Red Bull, zeigt sich ja auch beim Fussball und der Formel 1, hier mit System vorgeht und bei der Stange bleibt. Die Art von Red Bull muss man nicht unbedingt mögen, sollte man aber akzeptieren. Offensichtlich gibt es in München auch das entsprechend interessierte Publikum, auch wenn hier vielleicht viele aus Landshut, Rosenheim, Füssen, Bad Tölz etc. kommen mögen.
In diesem Sinne ist meine Sympathie deutlich mehr in Bayern als in Niedersachsen.
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15.04.2016, 10:27 #1Beste Grüße
Ralph
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15.04.2016, 15:14 #2
Die ganz Jungen vielleicht. Für die Älteren war München immer No-Go-Area. Ich war als EVL-Fan einmal da und hab mich sehr gefreut, als die Hedosler aus der eigenen Halle geschossen wurden. Nachdem die Traditionsvereine in der Versenkung verschwunden sind gehen die Jungen, die Top-Eishockey sehen wollen, halt auch mal zur DEL. Die Zweitligisten können noch eher eigene Fans binden, siehe Rosenheim. Dass Füssen dieses Jahr beim Neuanfang in der Bezirksliga einen Zuschauerschnitt hatte, der mit Wolfsburg vergleichbar ist, ist schon skuril.
München hat trotz Größe einen Standortnachteil: zwei "große" Fußballvereine. Als 1860 noch in der Bayernliga tourte gingen viele Löwenfans nebenher zu Hedos, weil da war immer was los. Als Sechzig dann die Wildmosersche Erfolgswelle nahm gab es ein Dilemma: Fußball (jetzt teuer im Eintritt) oder Eishockey. So sind viele abgewandert. Und so richtig konnte sich ein "Zweitsport" in München nie etablieren. Handball war mal (Milbertshofen), war aber auch weit weit hinter Fußball. Volleyball (Lohhof) - erfolgreich aber Randsport in Randlage. Jetzt hat Basketball mehr Zuschauer als Eishockey. Aber auch nur, weil es Spektakel ist - und FC Bayern. Das kann eine Zeit lang gut gehen, muss es aber nicht. Eishockey auf DEL-Niveau ist Mäzenatensport. Nicht mehr und nicht weniger. Schön, wenn es treue Fans gibt aber die alleine helfen nicht (siehe Landshut, Riessersee, Rosenheim, etc.)
Und über die Krankheiten des Sports wurde ja schon am Rande berichtet, gehört jetzt auch nicht hier her...
Achso, noch was. Zu Barons Zeiten lief es eigentlich schon ganz gut. Aber dann hat die Anschütz Group beschlossen, dass ihr Vermarktungskonzept in HH bester umgesetzt werden kann und mal schnell die Mannschaft dorthin transferiert. Denen war der Stammverein und das Umfeld schnurzpiepegal. That's business, not hockeyGeändert von dafredy (15.04.2016 um 15:16 Uhr)
Servus!
Fred
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