Ach komm, ihr setzt hier (wahrscheinlich aus Emotionalität zum Thema Uhr) unterschiedliche moralische Ansprüche zwischen einem Uhrenkauf und einem anderen Fernabsatzgeschäft an.

Fakt ist, dass Ich die Uhr (und das Band) vor dem Kauf nicht begutachten konnte.

Fakt ist auch, dass der Verkäufer bewusst seine Uhr online über Ebay verkaufen will, um ein größeres Publikum zu erreichen.

Er geht damit wie jeder andere im Internet verkaufende Händler ( sei es Amazon und Zalando im großen Stil oder Emmas Strickwarenladen um die Ecke im kleinen Stil) bewusst ein Risiko ein, dass ein Käufer - der aufgrund der Art des Verkaufes keine Chance hat das Produkt zu begutachten - den Kaufvertrag widerruft und die Ware zurückschickt. Dieses Geschäftsrisiko wird jedoch durch den einfachen Verkauf mit größerem potentiellen Käuferkreis aufgewogen.

Ich frage mich jetzt ernsthaft, wo Ich hier gegen eure "Geschäftsethik" verstoße, wenn Ich noch VOR Versand der Ware den Kaufvertrag widerrufe ...