Ich sehe das mit dem Gehalt etwas anders, wenn die Faktoren Sicherheit der Stelle und das Betriebsklima passen wird ein MA bei einem vernünftigen Gehalt länger bleiben und durch die Bank weg eher motiviert weiter arbeiten. Denn irgendwann fängt zwangsläufig das Rechnen an, "dies wollte ich doch, jenes will auch noch erreichen" Und wenn man dabei immer häufiger merkt das Geld, dass anderswo sehr wohl bezahlt wird, passt hier nicht - dann hält einen auch eine sichere Stelle oder ein paar Nette Kollegen nicht. Wenn aber aus Gehalt, "Schmerzensgeld" wird, dann stimme ich sofort den Vorrednern zu - das hilft gar nichts.

Kurz um, ich würde den Aspekt nicht aus dem Auge verlieren. Obwohl ich pers. denke das in dem hier beschriebenen Fall nicht unbedingt der "Fehler" bei den Gehältern zu suchen ist, nicht solange wie die Menge der Kündigungen im realen Verhältnis tatsächlich so hoch ist.

Gespräche bringen nur was wenn die/der MA offen spricht, damit kommt man zu obigem zurück, ist das Verhältnis der Kündigungen so "überraschend"/hoch und es wird nur "lapidar" von Geld gesprochen - stimmt meiner Meinung & Erfahrung nach was anderes nicht. Und wenn selbst im Augenblick der Kündigung niemand offen spricht - auweia. Dann dürfte das Problem nicht unbedingt ein kleines sein bzw. evtl. sogar schon lange vor sich hin schwelen. Für mich passt, auch aus einer Erfahrung heraus, der abgeblockte Gesprächsversuch da ebenfalls "prima" rein.

Viele Grüße,
Oliver