In der Regel gelangen die Fahrzeuge nicht in den Verkauf, jedenfalls nicht bei den 3 grossen Herstellern bei denen ich schon gearbeitet habe. Um Kundentauglich zu sein muss jedes Teil eine bestimmte Bemusterungsnote erreichen; aufgrund des Entwicklungszeitdrucks schafft man das meist nicht zur 0-Serie der Großserien sondern eher bei einem Facelift oder Derivaten, Sondermodellen,.. In der Regel werden die Fahrzeuge Mitarbeitern über den internen Fuhrpark zur Verfügung gestellt, der Caritas, Polizei,.. überlassen bis sie dann Jahre später vom Hersteller entsorgt werden. Eingeschränkte oder im Katalog fehlende Ausstattungen sind auch nicht ungewöhnlich, das ist einfach der Tatsache geschuldet das zu Serienbeginn nicht alle Extras ubd Kombinationen verfügbar sind. Das Cabrio meiner Mutter hat ca. 10 Extras mehr als bestellt. Was besonderes ist das aber nicht, würde mich eher abschrecken.
Vg, Marco
Ergebnis 1 bis 20 von 46
Thema: Jo Sifferts 1969er 911e
Hybrid-Darstellung
-
11.09.2012, 23:45 #1Da, wo Du sitzt, kann ich mir auch gut eine Zimmerpflanze vorstellen.
-
12.09.2012, 09:22 #2PREMIUM MEMBER
- Registriert seit
- 27.02.2008
- Ort
- Room 641A, 611 Folsom Street, San Francisco, CA 94107
- Beiträge
- 9.309
Wie gesagt, Porsche und Daimler geben erhebliche Stückzahlen aus der Nullserie über den Werkswagenverkauf zunächst an Mitarbeiter ab, von wo sie dann im normalen Handel landen. Wie es der Rest hält, weiß ich nicht.
Aus meiner Erfahrung mit Porsche wird eine kundentaugliche Bemusterung auch vor Start der Nullserie verlangt. Teile ohne Note 1 durften zumindest wir nur mit Ausnahmegenehmigung und ggf. späterem Austausch liefern.
Im PZ Hagen ist zum Beispiel gerade ein Porsche 997 zu verkaufen, der im April 2004 zugelassen wurde. Das Auto gab es aber erst ab September 2004 zu kaufen.





Zitieren
Lesezeichen