Hallo zusammen,
Habe mir den Anfangsthread jetzt mehrfach durchgelesen, ich kann nicht nachvollziehen was denn der Konzessionär überhaupt an der Uhr gemacht hat. Daher meine Fragen: Ist die Uhr von einem ausgebildeten Uhrmacher überprüft worden? Oder nur vom Verkäufer entmagnetisiert und nach Zeitwaagenprüfung wieder ausgehändigt worden? Eben ohne mehrtägige Gangkontrolle. Wie alt ist die Uhr bzw. wie lange liegt die letzte Werkrevision zurück?
Meiner bescheidenen und unmaßgeblichen Meinung nach liegt bei dieser Uhr eine zu leichte Zeigerreibung vor. Ob es sinnvoll ist diese Korrektur am Minutenrohr ohne gleichzeitige Werkrevision durchzuführen sollte ein sachverständiger Uhrmacher entscheiden welcher die Uhr wirklich offen vor sich liegen hat.
Ob eine Uhr signifikante Gangveränderungen nach Magnetisierung zeigt hängt nicht vom Preis der Uhr ab, eher von der magnetischen Feldstärke der die Uhr ausgesetzt war. Und ob die Magnetisierung überhaupt die Ursache für dieses abnormale Gangverhalten ist möchte ich leise anzweifeln. Diese Magnete in diesen Armbändern sind meiner Meinung nach nicht stark genug dazu, anders als Lautsprechermagnete oder zb. Magnetverschlüsse.
Vanessa: Bei einem Nachgang von -45 Minuten soll diese Uhr prellen?
Schlußendlich möchte ich anmerken daß Magnete sich selten positiv auf den Gang von Uhren auswirken, aber im Werk geht dadurch nichts kaputt.
Schönen Sonntag wünscht
Werner