Lange Diskussion über einen schwachen Artikel...

1. Die paar Flagship-Stores von den anderen Herstellern sind umsatzmäßig wenig entscheidend (wetten, dass Rolex beim B in St Moritz mehr DB generiert als Breitling mit seinem Flagship Store in NY). Da ist es mir schon lieber, ein Hersteller bleibt bei seiner Kernkompetenz (Uhren bauen), als sich im Handel zu verzetteln - was meistens viel mehr kostet, als sich Außenstehende vorstellen, und was letztenendes auch wieder vom Kunden bezahlt werden muß.

2. Daß die Absatzmengen sinken, wenn man den Preis erhöht, ist nicht gerade erstaunlich. Das nennt man Preis-Absatz-Funktion. So lange die Preiserhöhungen höher ausfallen als die Mengenrückgänge, steigt der Umsatz trotzdem. Wo die Grenze liegt, wird offensichtlich gerade empirisch ausgestet.

3. Für einen Luxusgüterhersteller ist es besser, geringere Stückzahlen zu einem höheren Preis abzusetzen als umgekehrt, denn nur so bleibt das Image erhalten.


Nebenbemerkung: Daß hier manche Forumskollegen eine "Sinn-Krise" kriegen - who cares? (es gibt übrigens auch andere Uhren-Foren... also mal ehrlich: wie kann man auf die Idee kommen, in einem Rolex-Forum rumzujammern, dass einen Rolex nicht mehr "anficht" [was ist das überhaupt für eine Sprache? "Etwas ficht mich an" heißt auf Deutsch doch so viel wie "das ärgert mich"])