Die Bundesbürger haben noch nie so wenig für Lebensmittel ausgeben müssen wie heute. In den 60er Jahren waren es noch rund 40 Prozent ihres verfügbaren Einkommens, heute noch rund 10 Prozent. Natürlich Durchschnittswerte.

Es gibt auch kein anderes vergleichbares Land, in dem den Menschen die Ernährung so wenig wert ist.

Und wie geizig und gleichgültig der Deutsche auch gegenüber der Ernährung sein mag. Bei steigender Weltbevölkerung und konstant bleibender Agrar-Fläche werden Nahrungsmittel, die ja immer noch Naturprodukte sind, im Preis steigen. Ganz langsam, aber ganz sicher.

Wetterbedingte Produktions-Schwankungen kommen noch dazu.

Also - Rolex kaufen und später gegen Butter und Gemüse tauschen.