Ich bin zwar kein Jurist, habe aber frueher Dragon Naturally Speaking 7 benutzt und muss jetzt eine Software benutzen, die auf Dragon 9 basiert.
Wenn das Ganze mal funktioniert, kann es sicher eine Erleichterung sein. Der Lernprozess ist muehsam und bei der Version 7 hatten wir relativ haeufig, dass die Bibliothek ploetzlich nicht mehr vorhanden war, die angelernten Begriffe also nicht mehr gefunden und erkannt wurden. Es fuehrt immer wieder zu Lachanfaellen und sehr schnell zu Hass-Tiraden, was die Software aus dem Diktat macht und hier liegt die Crux.....der vermeintliche Zeitgewinn wird sehr oft zunichte gemacht, da man den Text 2-3 mal lesen und ggf. korrigieren muss. Bei unserer Version ist es so, dass wir in das Mikrofon sprechen und erst auf Druck einer Taste der Text auf dem Monitor erscheint. Wenn man jetzt lange Texte diktiert, so weiss man oft nicht mehr sofort, was man anfangs gesagt hat, was bei der Korrektur von grossem Nachteil und Zeitverlust ist. Ich habe mir zwangslaeufig angewoehnt, nach jedem oder maximal jedem zweiten Satz den Text zu lesen und zu korrigieren. Die Makro-Bibliothek ist hilfreich und unbedingt notwendig. Eine Erkaeltung des Benutzers ist auch nicht gerade foerderlich.
Die mitgelieferte Bibliothek, auf die dann aufgebaut wird, ist auch oft sehr verwunderlich. Ich benutze eine Englische Version, wo "Mc Donalds" und auch schon "Steakhouse" in meinen Texten aufgetaucht sind.
Wie gesagt, wir muessen mit dem Programm arbeiten. Theoretisch eine feine Sache, die aber noch deutlichen Entwicklungsbedarf benoetigt.