Grds. hat Marcus natürlich Recht und als Anfänger kommt man mit dem 2er Sieb schneller zu nem ansehnlichen Espresso. Ich gehe hier jedoch bewusst einen anderen Weg. Habe schon so einige aus dem Freundeskreis angeleitet und das stets und erfolgreich beginnend mit dem 1er Sieb und als Abschluß zur Kontrolle und um die Begeisterung hoch zu halten mit dem bodenlosen Siebträger. Erst wenn das ohne Sauerei und so wie es sein soll funktioniert, ist mein „Job“ erledigt und lasse die Beginner alleine.

So auch kürzlich bei einer Freundin die als kompletter Rookie mit neuer Maschine, neuer Mühle etc. etc. in die Espressowelt eingestiegen ist.

Ich nutze bei solch einer „Schulung“ keine Waage, keinen Timer/Stoppuhr o.ä., keine Schäufelchen, Harken, Messbecher oder was auch immer. Ich starte auch gleich mit ner vernünftigen Bohne. Guter Tamper dazu und los geht’s. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass die „Trainees“ recht schnell ein Gefühl und ein Auge für das Mahlgut entwickeln wenn man es vernünftig erklärt. Ne erste näherungsweise Grundeinstellung der Mühle nehme ich gleichwohl zunächst selber vor damit die Grundrichtung schon mal stimmt.

Letztlich führen alle Wege nach Rom. Als Anfänger sollte man sich aber vielleicht Unterstützung holen sonst ist der Frust zu Beginn möglicherweise hoch weil man schnell mal an zu vielen Rädchen gleichzeitig dreht ohne den Grundprozess erst mal richtig verstanden zu haben.

Good Luck