Original von Mawal
noch ein paar ernsthafte Überlegungen:

* Was mich skeptisch stimmt, dass ich weltweit keinen "vernünftigen Umgang mit der Krise beobachten kann. Es wird ohne Sinn und Verstand Geld rausgeblasen, ohne einen Moment zu überlegen, was man eigentlich wie erreichen kann und soll....
Es sind halt vorzugsweise Finanzlücken, die sich auftun. Natürlich wirkt es etwas phantasielos diese einfach schnell mit Haufenweise Kohle zu stopfen. Dennoch, die Angst ist halt beherrschend zu welchen Dominoeffekten es kommen könnte, wenn man nicht zuerst einmal diese Löcher stopft. Und es braucht einen kühlen Kopf, soll der Staat eingreifen und regulieren, ohne in die Zone zu geraten bei der direktes Engagement über Quasi-Verstaatlichung zu weit geht und die Planwirtschaft neu erfunden wird.

Original von Mawal
* Der Finanzsektor braucht international neue Spielregeln. Davon ist aber nichts zu erkennen.
Richtig ... wobei Einen auch da der Mut verlassen kann, weil sich in der Vergangenheit gezeigt hat, dass das Erfinden neuer Spielregeln immer wieder wie die Hatz zwischen Hase und Igel ausgeht. Am Ende wird im Tausch für jede neue Grenzschließung ein immer noch interessanteres Schlupfloch gefunden.


Original von Mawal
* und dann ist wieder mein Eindruck: das System ist "nur" durcheinander, die Dinge werden sich ordnen und es geht weiter.
Genau!

EDIT: ... richtig Tobias - die Kirche mal im Dorf lassen - selbst zu Schröders Zeiten mit 5 Mio. Arbeitslosen war die Verzweiflung angemessen mäßig.