Ich würde ihn investieren. Guter Espresso hat sehr viel mit der genauen Einhaltung von Parametern zu tun. Mahlgrad, Verteilung, Anpressdruck im Siebträger, Vorbrühzeit, Brühdruck und Brühtemperatur spielen dabei eine wichtige Rolle. Jeder Kaffee hat seinen (trinkerindividuellen) Sweet spot im Hinblick auf obige Parameter. Die Brühtemperatur hat einen großen Einfluss darauf, welche Aromen extrahiert werden. Zwei Grad Unterschied sind schmeckbar. Normale Maschinen haben Heizkurven mit mehreren Grad Hysterie zwischen Heizung an und Heizung aus. PIDs sind viel genauer und vor allem einfach veränderbar. Wenn man also den Kaffee öfter mal wechselt, so wie ich, kann man die Maschine schneller einstellen.
Allerdings ist der bei der E61 verbaute Brühkopf bekannt für seine Temperaturprobleme. E61-Maschinen sind für den Dauergebrauch in Kaffees konstruiert und sind am besten, wenn sie einen Kaffee nach dem anderen machen. Zuhause neigen die Brühköpfe bei länger stehender Maschine zum Überhitzen. Dem wird herstellerseitig durch Verwendung kleinerer Düsen entgegengewirkt, aber trotzdem empfiehlt sich ein Durchspülen des Brühkopfes vor dem Bezug.
Langer Rede kurzer Sinn: ja, PID hilft auch bei der Classika, aber trotzdem muss man die Maschine erst mal kennenlernen.
Nebenbei, Einkreiser lassen sich einfacher entkalken als Zweikreiser. Insoweit sind sie leichter zu warten.
P.S.: Wenn mir die Autokorrektur noch einmal Einkreisen, Zweireiher und Blühkopf korrigiert, drehe ich durch.
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Baum-Darstellung
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01.03.2015, 15:18 #5Beste Grüße,
Marcus
Prisencolinensinainciusol
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