Original von Mario
Ich sehe es so:
Die Daytona hat einen absolut künstlich hochgezüchteten Preis. Nur weil die Genfer meinen, die Uhr nicht häufiger produzieren zu müssen, und alle möglichen Leute meinen "ich muß die gefragteste Uhr der Welt haben" ist Sie doch nicht unbedingt mehr wert. Mich würde mal interessieren, was passiert, wenn die Stückzahl sich erhöht. Ich kanns Euch sagen: Die meisten Besitzer werden anfangen zu weinen . Bei AP dagegen ist es so, dass die Uhr in einem realistischen Preissegment gehandelt wird. Das ist für mich ausschlaggebend. Nichts gegen die Daytona. Ich finde sie selbst auch ganz nett, aber ein bisschen gegen den Strom zu schwimmen ist wesentlich interessanter. Was nicht bedeutet, daß ich meine nicht mehr tragen werde.

Ein cosmographischer Gruss von Mario
Wieso ist der Preis hochgezüchtet? Eine AP kostet 15000 Euro, eine Daytona 6000 Euro!



Mein Ansatz ist ein anderer: ich bin der Meinung, dass Rolex seine Preise deutlich nach oben anheben müsste, um überhaupt mit Mitstreitern gleichzuziehen. Wenn ich mir den Preis der AP anschaue, kann Rolex für seine 116520 problemlos 8000 Euro laut Liste verlangen.
Im übrigen gilt Vergleichbares auch für die Sub oder SD. Eine Panerai 24 o. 25 liegt mit Stahlband über 4000 Euro. Eine IWC AT ebenfalls (selbst ohne Stahlband). Wie bitte ist das gerechtfertigt. Ich halte Rolex derzeit für überaus wettbewerbsfähig und für vergleichsweise günstig. Es sollte mich nicht wundern, wenn eine künftige Preisanpassung dieses Ungleichgewicht ausgleichen würde. Gerechtigfertigt wäre es.

Gruß

Frank