Original von uhrenmaho
Liebe Kollegen,

Ihr seit alle im Recht. Die Uhr läuft sehr gut innerhalb der Toleranzen.

Aber nochmals: Wenn sie nachgeht und ich will sie richtig stellen, muss ich immer!!!! den Minutenzeiger mit einstellen.

Wenn Sie aber vorgeht, brauch ich nur den Sekundenzeiger auf 12 anzuhalten und bei richtiger Uhrzeit wieder einzudrücken.

Ich weiß, dass klingt ein wenig kleinkariert, ist aber manchmal ärgerlich, da meine Uhr auch vom Zeigerspiel Sekundenzeiger und Minutenzeiger genau gehen soll.

Gruß Manfred
Hallo Manfred,
die Genauigkeit Deiner Uhr ist gigantisch gut. Laß daran nichts ändern. es kann nur schlechter werden.

Rolex reguliert bzw. kalibriert die Regulierschrauben an der Unruh nach einem festen Schema innerhalb der Toleranzen. Ein guter Regulateur kann durch Manipulation dieser Schrauben, ggf. asymmetrisch, die Uhr auf die persönlichen Gewohnheiten des Trägers einstellen. Das ist ein sehr zeitaufwendiger kostenintensiver Prozeß.

Wichtigste Kriterien für die Ganggenauigkeit der Uhr ist die Lage/Tragegewohnheiten und der Temperatureinfluß. Ein Uhrmacher kann mit Kenntniss der täglichen Abweichungen und Verwendung einer Zeitwaage eine Uhr relativ gut einstellen.

Bei aufmerksamer Beobachtung und entsprechender Nachtablage kannst Du Deine Uhr über Monate um den "Nullpunkt" pendeln lassen.

Dazu folgende Laufeigenschaften bei Rolextypischer Originaleinstellung der Unruh-Schrauben:

1. sehr langsam: Krone oben, z.B. -2s/tag
2. langsam: Krone unten, z.B. -1s/Tag
3. schnell: Zifferblatt oben, z.b. +1s/Tag
4. sehr schnell: Zifferblatt unten, z.B. +2s/Tag

Jetzt alles klar?

Und wenn die Uhr über 16 Stunden am Handgelenk eine Sekunde nachgeht, wird sie voraussichtlich Nacht am Handgelenk die zeit halten.
Lege sie einfach mit dem Zifferblatt nach oben, dann holt sie die verlorene Sekunde auf.

Und wenn sie mal dreri Sekunden vorgeht lege sie in den Kühlschrank. Dann verliert sie wieder an Tempo


Grüße
Jochen