Original von Mr.Smith
Moin!

Nach zwei Vorfällen heute platzt mir nun bald der Kragen.
Der Erste:
Ich erscheine erwartungsfroh auf dem Hauptzollamt Hamburg, um meine 16800 (ca. 1985) abzuholen. Auspacken darf ich sie gerade noch. Und große Freude: Indizes, Zeiger und Perle herrlich einheitlich vergilbt und der Rest der Uhr in einem tollen authentischen Zustand (aus einer Privatsammlung in den USA). Ich will nur noch schnell die Einfuhrumsatzsteuer zahlen, die 5513 in die Tasche stecken und die 16800 ans Handgelenk binden...
Aber denkste! Da wurde nix draus! Denn inzwischen müssen angeblich ALLE in die EU kommenden Rolex, egal wie alt, erst einmal zur Prüfung geschickt werden - und das dauert ein paar Wochen. Dies geschieht auf Verlangen von Rolex! (Sagt der Zoll.)
Stimmt irgendwie.
Ich wollte heute meine 6567 abholen und hatte beim Zoill auch kein Glück, da diese nicht die mir vom Zoll in FFM bekannte Checklistenkriterien erfüllte sondern eine "einfache Rolex" war. Der Zollbeamte hatte keine Ahnung und meinte er müsse ALLE Rolex der Dienststelle nach Köln zum Rechtsanwalt von Rolex weiterleiten. Die Firma Rolex hat dann die Frist von 10 Tagen um der allgemeinen Wiederspruchsfrist zu begegnen, danach noch eine Sonderfrist in Verlängerung von weiteren 10 Tagen und dann wäre Schluss.
Das wiederspricht allerdings meinen Erfahrungen aus den vergangenen Importen... Ich hoffe nun mal, dass die Uhr innerhalb der normalen Fristen aus Köln wiederkommt und mir hoffentlich noch dieses Jahr zugestellt wird...

Bye

Marko