Die Mühe hat sich noch niemand gemacht auch das Werk zu beschriften, da ja an den Fakes keine sonst so beliebten Glasböden verwendet werden.


Die Fakes sind zum teil schon erstaunlich gut, sogar die Krone bei 6 Uhr im Glas ist zu finden. Das Hauptproblem der Fälscher drüfte eher sein die wirklich perfekte Kope herzustellen, an jeder Uhr gibts etwas was an einer anderen besser gelungen ist und keiner der Asiaten schafft es alle Fehler auszumerzen.

Was noch keiner hingekriegt hat ist die Lünetteneinlage exakt zu reproduzieren. Auch die Abstände der Indices zur Minutenteilung sind oft verräterisch. Die Rastung der Lünette (sowohl die Anzahl als auch das Rastgeräusch). Am besten kann man die Unterschiede im direkten Vergleich ausmachen, da ja auch Rolex immer wieder Detailänderungen eingebracht hat.

Z.B. bei den Yachmastern stimmt nie die Zeigerbreite.
Sub's mit Serifenfont beim Datum oder offener 6 und 9. (Wenngleich auch Rolex offene 6 und 9 verwendet hat, siehe Seadweller).

Daytonas sind recht schwierig zu fälschen, die miesen haben ein Quarzwerk, bessere zwar ein 7750, da stimmt aber der Abstand der kleinen Zeiger überhaupt nicht und der Fake ist schon von der anderen Straßenseite auszumachen. Recht gut werden die Fakes mit El Primero Werk, da ist es schon schwieriger Unterschiede zu entdecken. Derartige Replis kosten dann ab 2500,-, da stellt sich schon die Frage ob ne falsche Daytona oder eine echte Sub oder ähnl.

Andererseits gibt es natürlich auch so feine Modelle wie die COMEX, die Doublered oder Milgauss, welche halt sher schwer bist garnicht zu bekommen sind.

Es muß halt jeder selber damit klar kommen ob er mit ner Repl. oder nicht leben kann.