wie belastbar können Zusagen sein, wenn noch nicht mal der Preis bekannt ist... ?

Zum Thema Spendenquittung:

Egal, wer Veranstalter dieser "Verlosung" ist, der Betreiber macht Gewinn aus dem Mehrerlös der Lose gegenüber den Anschaffungskosten der Uhr, mal abgesehen, ob dies in irgend einer Hinsicht als Glückspiel lizenzpflichtig oder gar verboten ist, ist dieser Gewinn vom "Betreiber" zu versteuern.

Was der "Betreiber" im Anschluß mit seinem "Gewinn" macht, ist dafür unerheblich, Spenden ist nämlich einkommensteuerlich "Privatvergnügen".

Je nach dem, was der "Betreiber" sonst noch so treibt, sind die Loseinnahmen auch noch umsatzsteuerpflichtig, eine evtl. anerkannte Gemeinnützigkeit würde ich bei aller guter Absichten durch so eine Aktion auch nicht aufs Spiel setzen wollen.

Wer immer jetzt entgegnen mag, wo kein Kläger, da kein Richter (kriegt ja keiner mit), dem sei schon mal entgegnet, der "Trick" bei Steuerhinterziehung ist ja gerade, dass man meint es bekäme keiner mit, nur hier gibt es schon mal 7000 Zeugen... und bei dem, was hier im Forum Konsens zum Thema "unversteuerte" Uhren zu sein scheint, wäre diese Auffassung an dieser Stelle ebenfalls sehr verwunderlich...

P.S. Und ja - jede Tombola, die es tausendfach zu wohltätigen Zwecken gibt, bewegt sich in diesem Graubereich, es ist halt eine Frage der Einsätze...