Original von jeannie
Doch schaffte es die Regierung, den unter Batista alltäglichen Hunger zu vermeiden und Kuba in diesem Punkt von seinen Nachbarländern abzuheben.
Dazu die höchste Alphabetisierungsquote, die beste medizinische Versorgung (ok, auch nur darum weil die anderen Südamerikaner überhaupt keine haben ).
Die Kindersterblichkeitsrate ist sehr gering und die Lebenserwartung ähnlich wie in Europa. Diese Sachen sind tatsächlich ein Fortschritt gewesen und das wurde der Bevölkerung auch so verkauft. Die meisten Kubaner haben eine extrem gute Schulbildung. Ärtze gibt es mehr als genug, die fast alle durch humanitäre Auslandseinsätze gut geschult sind. Medikamente gibt es - aber natürlich nur gegen Devisen und daher für den Kubaner fast unbezahlbar. In Südamerika ist Kuba bestimmt eines der "besseren" Länder für die "normalen" Bevölkerungen. Das ist aber eher wie der "Einäugige unter den Blinden" zu verstehen.

Dafür fehlt es an anderen Stellen an allen Ecken und Enden. Und das bei einem Land, das so gut exportieren könnte (Zigarren, Rum, Früchte ...) und auch selber als Landwirtschaft vieles selber anbauen könnte. Ich denke wenn ein Umbruch kommt, dann wäre das Land bestimmt ein Leuchtturm unter ähnlichen Ländern. Nur imho muss das langsam vonstatten gehen, denn eine plötzliche Umstellung wird die Bevölkerung wohl kaum verstehen.