Was mich immer wundert: auf welche Daten fußen die Entscheidungen, so ein Produkt zu lancieren? Ich kann mir partout nicht vorstellen, daß irgendein Junghans-Konzi händeringend nach einer weiteren Hochpreismöhre schreit, um sein Lager aufpeppen zu können. Auch frage ich mich, welcher Marktforscher ernsthaft Raum für noch einen weiteren Anbieter im halbluxuriösen Preissgement sieht. Soll diese Uhr ernsthaft beim Dugena-Mokel um die Ecke verkauft werden oder gibt es diese Uhr nur in hochpreisigen Geschäften?
Es ist Fakt: nirgendwo im Schmuckbereich wird derart markenaffin gekauft, wie im Uhrensegment - je teurer, desto deutlicher. Der Kunde kauft nicht, was ihm gefällt, sondern in erster Linie das, was er kennt. Sehr zum Leidwesen manch kleiner, feiner Manufaktur, die sich am Markt zu behaupten versucht. Das ist das kleine Einmaleins der Branche, mich wundert, daß ausgerechnet derartige Profis da so blind sind. Junghans hat das robuste Hosenträgerimage einer zuverlässigen, günstigen Alltagshure, seit der Funkuhr sind vielleicht noch Elektrotechnikstudenten und Perry-Rhodan-Freaks heiß auf so ein Ding. Aber in dem Preissegment sind wir nun mal die angepeilte Klientel - und ich würde das Ding einfach nicht in Betracht ziehen.
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Hybrid-Darstellung
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18.02.2007, 14:42 #1Beste Grüße, Tobias
Die Banken kratzen an den Wolken
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