Original von Gertschi
Hallo,

bin gerade auf die Idee gekommen, meine 16610er zu roentgen (bin heute nicht so motiviert in der Arbeit). Kann ich dadurch irgendwas beschaedigen?
Wie funktionierte das noch gleich mit den Röntgenstrahlen

Ich habe eine Hochvakuumröhre, in der am Fuß ein oder mehrere Metallwendeln zum Glühen gebtacht werden.

Um die glühenden Wendeln bildet sich eine Elektronenwolke, da die freien Leitungselektronen durch die extrem stark schwingenden Atomrümpfe aus dem glühenden Metall herausgeschleudert werden.

Gleichzeitig sind die Metallwendeln Kathoden = Minuspol = Elektronenspender.

Im Kopf der Röhre befindet sich die Anode = Pluspol = Elektronenempfänger.

Zwischen dem Spender und dem Empfänger liegt eine Gitterspannung von mehreren tausend Volt an, wodurch die Elektronen mit nahezu Lichtgeschwindigleit durch die Röhre flitzen.

Auf ihrem Weg zum Ziel befindet sich allerdings ein dickwandiges elektrisch neutales Wolframblech.

Die stark beschleunigten Elektronen prallen mit hoher Geschwindigkeit auf das Wolframblech und werden extrem abgebremst.

Durch das abrupte Abbremsen wird etwa 97 - 98 Prozent der überschüssigen Energie als Wärme abgegeben, die restlichen 2 - 3 Prozent als sehr kurzwellige Gamma- oder Röntgenstrahlung.

Der liebe Konrad war damals schon sehr pfiffig, nur, als er heraus gefunden hatte, dass man mit "seinen" entdeckten Strahlen eine speziell präparierte Fotoplatte belichten kann, auf der sich z.B. die Knochen der Hand abbilden, hat er dies natürlch an sich und vielen anderen bis zum Abwinken praktiziert, ohne sich der gewebeschädigenden Gefahr der Gammastahlung bewusst zu sein