Original von Tom
Aber warum zerkratzen dann die Panerais und Tudors in der Regel schneller als die Uhren von Rolex?
Diese nicht ganz aus der Luft gegriffene Beobachtung hat mit dazu geführt, dass sich um den "von Genfer Jungfrauen bei Vollmond verarbeiteten Rolex-Stahl" langsam mehr Legenden ranken und Mythen existieren, als um die Wirksamkeit von Gelée Royale.

Meine ebenfalls in diese Richtung gehende Beobachtung erkläre ich mir hauptsächlich durch die enorm simple Formgebung der Stahl-Oyster-Gehäuse, gepaart mit einer optimalen Grösse. Will heissen: Die Dinger sind nicht so exponiert und Finish/Gehäuseform sind dermassen raffiniert, dass es eben weniger zu Kratzern kommt. Ausser natürlich, der Besitzer tritt drauf o.ä.

Wohingegen hochglanzpolierte Pams etc. automatisch jeden Türrahmen anzuziehen scheinen.

Vielleicht ist's aber auch nur psychologisch begründet: Rolex ist eine Uhr fürs Grobe, und je weniger eine Uhr geschont wird, um so weniger scheint sie zu verkratzen. Wohingegen die liebevoll gehegten Stücke garantiert vom zahnenden Junior entdeckt werden.