Traurige Geschichte, in jedem Fall, und man sieht, heute ist kaum noch auf etwas Verlass.

Wollen wir mal dem Konzi nichts Böses unterstellen, er hat sicher nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt und ist jetzt auch schlauer als zuvor. Es ist sowieso recht erstaunlich, wieviele Konzis, ob bei Uhren oder anderen Luxusgütern, sich überhaupt an eine Aussage heranwagen.

Aber man stelle sich den anderen Weg vor, er hätte gesagt: Tut mir leid, den Stift müssen wir einschicken, dauert zwei bis drei Wochen, kostet 60 Euro. Der Kunde: "Hmm , muss das aber sofort wissen, will das Ding kaufen, der Verkäufer drängt... Wie ist denn Ihre Meinung, echt, nicht echt?...." Und der Konzi lässt sich zu einer "Falsch"-Aussage hinreißen, trotzdem für ihn nach bestem Wissen und Gewissen...

Will sagen: Ich möchte nicht in der Konzi-Haut stecken bei solchen Fällen, und ich könnte nur zu gut verstehen, wenn er einen abwimmelt und/oder zu einem Neukauf rät. Im Grunde gräbt er sich mit seiner Expertise am Ende noch den Markt selber ab.