Das ist wirklich ein interessanter Thread mal über Rolex Uhren und deren Besitzer zu philosophieren

Für mich ist der Erwerb einer Rolex Uhr ein weit gestecktes Ziel, das ich solange verfolge, bis ich es erreicht habe.

Rein rechnerisch musste ich für die Day-Date rund 5 Monate arbeiten.

Nimmt man die fixen Ausgaben eines jeden Monats hinzu, so erstreckt sich die Wartezeit schier ins Unermessliche, und die Geduld wird auf eine harte Probe gestellt.

Ich habe mich in dieser Zeit nicht selten dabei ertappt, nur schweren Herzens für andere Dinge Geld aus zu geben, da dies mein angestrebtes Ziel wieder in die Ferne rücken ließ.

Doch eines schönen Tages lag sie vor mir auf dem Tisch, eine Rolex Day-Date aus GG in Ridengravur mit Schnee weissem Zifferblatt

Nachdem wir beide uns eine ganze Weile ausführlich betrachtet hatten, begann wir uns aneinander zu gewöhnen.

Da Gold etwa 2,5 mal so schwer wie Stahl ist, stellt die Day-Date trotz ihres eher zierlichen Erscheinungsbildes von der Masse her einen gewaltigen Klotz dar.

Meine Kollegen wissen von meiner Leidenschaft zu Rolex Uhren und fragen desöfteren neugiering nach.

Als ich ihnen die 18248 auf Wunsch zeigte, gingen sie zu meinem Erstaunen erst einmal respektvoll 3 Schritte zurück, um sich danach erneut an zu nähern und die Uhr zu begutachten.

Ein Kollege drückte es passend aus, als er sagte, in einer mechanischen Uhr schlägt ein Herz, das man hört, sie lebt.

Ich glaube es sind die Attribute "lebendig", "klein", "schön", "wertvoll", aber auch "schutzbedürftig", die eine Rolex Uhr zu dem machen, was sie ist, nämlich zu einem Begleiter fürs Leben.