Normalerweise wird das Werk mit Hilfr der Zeitwaage und dem Regulierwerkzeug in 4 Lagen einreguliert. Durch das verdrehen der Reglageschrauben am Unruhreif erreichtst du den Vor- oder Nachgang. Das Spiralende, was im Spiralklötzchen am Unruhkloben sitzt, kann auch verschoben werden. Durch das Verschieben des Spiralendes justierst du die Symethrie.

Warum 8 Tage? Wenn wir mal die 8 Tage nur auf die reine Arbeit beziehen wurden, erscheint das natürlich unrealistisch. Nur, und da kann ich nur für mich reden, habe ich es gerne, wenn ich die geleistete Arbeit auch auf einem Umlaufprüfgerät überbrüfen kann. Die Zeitwaage gibt nur aus der statischen Lage ein Prüfbild, aber nicht in der Bewegung, also lasse ich die einregulierte Uhr auf dem Uhrenbeweger/Umlaufprüfgerät zum Test laufen. Nebenbei übeprüfe ich so auch noch die Gangreserve.

Letztendlich bleibt so nur ein minimaler Restfehler, der dann nicht techn. Natur ist, sondern an den Tragegewohnheiten des Uhreninhabers dingfest zu machen ist. Dann muss man halt nochmal gezielt auf den Kunden mit seinen Tragegewohnheiten den Arbeitsgang wiederholen. z.B.: bei älteren Menschen, die sich weniger bewegen, weisen gerade Automatikwerke die nicht zum Vollaufzug kommen aufgrund des Bewegungsmangels, einen Nachgang auf. Dann muss man eben mehr Vorgang "einprogramieren".

Eine Gute Zeit wünscht...