Ein sehr interessanter Thread, der wieder einmal zeigt, daß die 5100 ein Rolex-Mysterium ist und wohl auch bleibt. Diese Referenz wirft immer wieder neue Fragen auf:

Gab es (ähnlich wie bei der Milgauss 1019) bei der 5100 die Möglichkeit zwischen einer Version mit Leuchtzeigern und einer Version ohne Leuchtzeiger zu wählen? Die Blätter mit dem einzelnen Leuchtpunkt bei 3 Uhr sind dann wohl nur bei den Versionen mit Leuchtzeigern verbaut worden.

Wieviel Zifferblattvarianten gab es überhaupt? Ich kenne die gelbgoldene Variante sowohl mit silber-, als auch mit champagnerfarbenem Blatt, die Weißgoldvariante hingegen nur mit silbernem Blatt. Zusätzlich gab es wohl auch Blätter mit Edelsteinbesatz. Hat vielleicht jemand einen Händlerkatalog aus dieser Zeit, der darüber Aufschluß geben kann (DeusIrae?).

Was hat es mit dem seltsamen Band der No. 57 auf sich? Was hat Rolex wohl bewogen zunächst eine „gewichtsreduzierte“ Variante mit der merkwürdigen Schließe mit seitlich (!) angeordneter Rolex-Krone anzubieten? Dieses Band wirkt im Gegensatz zu den 5100er-Bändern mit verborgener Schließe irgendwie merkwürdig. Läßt sich dieser Bandtyp anhand anderer 5100 mit einer Nr. unter 100 verifizieren? In der Mondani-Auktion im Mai wurde beispielsweise eine gelbgoldene 5100 mit der Nr. 060 ersteigert (auch von JD?).

Fakt ist aber wohl, daß die 5100 aufgrund der rechteckigen, vorgegebenen Form des Beta21 über kein Oystergehäuse und damit auch nicht über eine verschraubte Krone verfügt. Die seltsame Form der Krone mit einer Riffelung auf der Oberseite (ohne Rolex-Signatur) ergibt sich aus der ungewöhnlichen Schnellverstellung des Datums beim Kaliber Beta21: Die Krone muß mit dem Daumen hereingedrückt werden und dann bei gedrückter (!) Krone vorwärts und rückwärts gedreht werden. Das Datum wechselt dann ohne Beeinflußung der Zeitanzeige.

Übrigens wurde die hier gezeigte No. 57 am 15.03.2006 bei Antiquorum in New York versteigert.

Viele Grüße
Matthias