Original von Andreas
Würde mal annehmen, dass das mit der techn. Entwicklung der Materialien (Kunstoffe/Mineralglas) und deren industriellen Fertigung begründet ist. Bei Großuhren war es kein Problem Mineralglas zu Verarbeiten nur historisch bedingt denke ich war es zwar in der Größenordnung für Taschenuhren dicke Gläser herzustellen möglich, aber dünnere und kleinere Gläser mussten sich zeitlich gesehen auch erst entwickel.
Kunstoffgläser haben aber nicht nur Nachteile, a) sind sie günstiger und b) kann man sie aufarbeiten.
Neuere Kunststoffe vergielben auch nicht mehr durch UV und sind auch viel elastischer geworden, so dass die Bruch-/ Reissgefahr nicht mehr so häuffig ist. Zumindstens bei Rolexuhren, bei Swatchuhren habe ich eher den Verdacht, das dort bewusst weniger UV-beständige Kunstoffe bei den Gläsern sowie Gehäuse verwendet werden.

Die Firma Sternkreuz wäre da der richtige Ansprechpartner, vieleicht haben die zumindest etwas zur Materialkunde auf ihrer Homepage ???


Eine Gute Zeit wünscht. . .
Klingt schlüssig, doch beim Aufarbeiten muß man halt verdammt aufpassen, sonst ist alles kaputt.
Btw, das dämliche Plexiglas war der Grund warum ich mit Schwatch aufgehört hab (hat die nicht mal jeder gehabt?), das war permanent verkratzt.