Benutze meine Uhr beruflich in der Rettungsfliegerei ziemlich "heavy duty" und bin daher hohen Verschleiß bei allen Herstellermarken gewohnt. Entgegen der vollmundigen Werbung (ebenfalls aller Hersteller) sind es aber so gut wie nie die Gehäuse der Uhren sondern eben immer die "schwächsten Glieder" der Kette, die in Extremsituationen kapitulieren. So kommt z.B bei einer Stahlbanduhr mit klassischem Bandanstoß typischerweise die Haupt-Zugbelastung auf das mittlere Drittel des Federstegs, der sich dann ggf. mehr oder weniger nach außen (also vom Uhrgehäuse weg ) wölbt, dadurch in seiner Spannweite verkürzt und somit aus den Bohrungen im Uhrgehäuse schlicht herausrutscht.

Ein stabilerer Schaft des Federstegs könnte dem entgegenwirken, nicht ?

LG, ALEXANDER