Und das Beste am Big Air der Damen waren die beiden Kommentatoren. Lange nicht mehr so vor dem Fernseher gelacht.
Wirklich cool und echt Ahnung.

Ich fand das Interview mit Philipp Horn nach dem Verfolger sehr befremdlich.
Wenn jemand vor laufender Kamera sagt das er zufrieden damit ist einen Platz verloren zu haben (von 10 auf 11) hat er die falsche Einstellung.
Ich vermute, dass Du nie Leistungssportler warst.
Im Leistungssport weiß man ganz genau was geht, was man kann und was eben nicht geht und was eine gute Leistung war, egal wo man am Ende rausgekommen ist.
So wie der ins Ziel kam kann man ihm wirklich nicht vorwerfen nicht alles gegeben zu haben.

Der ist sicherlich mit einem höheren Ziel angetreten und hat einen Siegwillen gehabt, aber vielleicht hat er auch gewusst, dass es nicht seiner Strecke ist, sein Tag ist, die anderen einfach in einer anderen Liga laufen, und und und.

Und dann ist er froh, dass er immerhin noch unter die besten 10 der ganzen Welt gekommen ist. Wer kann das denn sonst noch von sich behaupten?
Dass er jetzt nicht gejubelt hat im Ziel ist klar, dennoch muss man als Sportler mit einer guten Leistung am Ende wenn man alles gegeben hat zufrieden sein dürfen.

Klar wollen alle Medaillen sehen, aber falls ihr die van Almsick Doku gesehen habt, dann wisst ihr wie es sie kaputt gemacht hat, als die Bild bei Atlanta 96 "wieder nur Silber" getitelt hat. Man sollte sich, wenn man nicht selber in dieser Disziplin Olympiasieger wurde schön zurück halten.

Ich freue mich für jeden Sportler der dabei war. Allein schon sich für Olympia zu qualifizieren ist eine Herkules Aufgabe.
Alles danach sollte nur noch Die Sahne auf der Belohnung und ein Fest für Sportler sein.
Die Randsportarten und die Frauen leben das deutlich mehr als die Männer. Da freuen sich alle für die Sieger und trösten die Verlierer.
So sollte Sport sein.