Vielleicht liegts in manchen Sportarten auch an den Strukturen. Wenn sich die Eisschnellläufer bspw. für Training und Wettbewerbe über Crowdfunding und Kalender finanzieren müssen, weil der Verband keine Reisekosten zahlt und auch gewonnene Prämien nicht weiterleitet, sind das kaum optimale Trainingsbedingungen.
Und gnadenlose Trainingszustände, wie sie noch vor Jahren bei bspw. den rumänischen Turnerinnen üblich waren oder in der DDR, bei denen wir ja kurz nach der Wiedervereinigung einen Medaillensegen deshalb bejubeln durften, sind auch nicht unbedingt anzustreben. Und dann gibts ja auch noch das Pech, wenn eigentlich absolute Weltklassesportler gerade in ihrer Disziplin ein über Dekaden dominierendes Jahrhunderttalent vor sich haben. Siehe Klaebo. Bolt. Duplantis, früher Bubka.
Aber ich glaub wirklich, es liegt nicht am Willen und der Einstellung, sondern an der Förderung und Wertschätzung. Schaff ich über eine längere Zeit optimale Trainingsbedingungen bei halbwegs materieller Sicherheit, ernte ich langfristig auch Spitzensportler. Aber so, wie alle deutschen Sportler dort an und über ihre Grenzen gehen, egal wo diese im internationalen Vergleich liegen, nötigt mir größten Respekt ab.
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Baum-Darstellung
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16.02.2026, 17:27 #11
Geändert von shocktrooper (16.02.2026 um 17:29 Uhr)
Ciao, Sascha
última estación - esperanza
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