Die Karosserie ist wie schon geschrieben eine M3 Karosserie, die von Matter aufwändig ausgeschnitten, und mit einer Zelle versehen worden ist. Die Karosserieanbauteile sind ein Mix aus dem M-Tech Stoßfängern incl. Zierleisten und den GTR-spezifischen Verbreiterungen aus GFK.


von oben nach unten: Kotflügel vorne, Aufsatz Heckschürze, Kotflügelverbreiterung hinten, Aufsatz Frontschürze und Schwellerverkleidung



Auch wenn ich alles so originalgetreu wie möglich halten will, gibts beim Aufbau des gesamten Autos ein paar kleine Verbesserungen, sei es hinsichtlich der einfacheren Nutzbarkeit, Fahrbarkeit oder Modernisierung. Modernisierung beginnt mit den Türen aus Alu vom späteren M3 GT, während Front- und Heckklappe Stahl bleiben.





Hinten sitzen die Verbreiterungen über dem Stoßfänger





Und die Kotflügelverbreiterung, die dem Ganzen seine charakteristische Breite gibt:





Nicht alles passt so plug and play aufeinander, ein paar Sachen hab ich anpassen müssen.



Aus der Motorhaubenversteifung muss ein Teil entfernt werden, um Platz für die Airbox zu machen. Zumindest war es bei den Originalfahrzeugen so, also übernehm ich das.







“Ab Werk” war noch nichts für die Sicherungspins vorbereitet, die Front- und Heckklappe halten sollen.

An der Motorhaube ist schnell das Loch dafür gebohrt





Hinten ists etwas , da musste ich einen Karosseriefalz umlegen und ein Loch bohren, um den Gegenhalter der Pip-Pins zu befestigen.







Pip-Pins sind Sicherungspins aus der Luftfahrt, die einfach eingesteckt und im gesteckten Zustand verriegeln und nicht herausfallen können, aber recht leicht per Hand entriegelt und herausgezogen werden können. Schauen nach nichts aus, aber kosten knapp 80€ pro Stück.





An den Kotflügeln muss das Loch für die Zylinder der Hebeanlage ausgeschnitten werden.





Und sogar den (später nicht mehr funktionalen) Tankdeckel hab ich an das höher ausgeschnittene Radhaus anpassen müssen.





Zusätzlich die üblichen ein paar kleinen Anpassungsarbeiten, hier eine Kante abgeschliffen, dort ein Loch nachgebohrt, Schwellerverkleidung und die Zierleisten alle angebracht.



Mit dem vorderen Kotflügel und seitlichen Aufsätzen auf der Frontschürze sieht er dann schon wie ein Auto aus - wenn auch noch wie eine bunte Kuh