Hallo Gemeinde, muss Euch mal von meinem gestrigen Erlebnis beim Patek Konzi erzählen.

Ich möchte eine meiner Uhren (Aquanaut 5065 aus 2005) über den offiziellen Marken Konzessionär in Wiesbaden zur Revision nach München versenden lassen. Die Revisionen werden bekanntlich beim Service Center in München durchgeführt oder ggf. von dort in die Schweiz zum Hersteller gesendet.

Das Problem ist, dass er Konzessionär dieses Modell für den Transport und Aufenthalt bei PP neuerdings nur zu einem Versicherungswert von 14,5t€ versichern lassen kann, sprich bei Untergang der Ware (auf dem Transport nach München oder zurück, auf dem Transport in die Schweiz und zurück oder aus den jeweiligen Werkstätten) bekomme ich nur ein Teil des aktuellen Marktwertes. Auch meine Bereitschaft einen höheren Versicherungswert aus eigener Tasche zu zahlen wurde abgelehnt. Der Konzi ist mit der neu entstandenen Situation sehr unzufrieden und hat PP mehrmals auf die dadurch entstandene Unzufriedenheit bei den Kunden aufmerksam gemacht. Eine Lösung gibt es jedoch bislang nicht.

Soweit ich informiert bin, muss die Uhr jedoch über den Konzessionär eingesendet werden, da weder der Service Center noch der Hersteller Privataufträge annehmen. Zumindest habe ich keine entsprechende Mailadressen zur Auftragsanfrage gefunden.

Vielleicht habt Ihr einen Hinweis für mich, welche Zusatzversicherungen auch den Transport und den Aufenthalt während der Revision abdeckt. Weder Hausrat (da 2-3 Monate auerhalb des Hauses während der Revi) noch z.B. die neue Bucherer Versicherung decken dies ab.

Ich bin überrascht über die Entwicklung. Neue Uhren werden zum Neupreis versichert, Vintage Uhren allerdings zu einem Wert, der deutlich unter dem Marktwert liegt. Meine Äußerung, dass man das Klientel der Vintage Uhrenliebhaber dadurch sehr enttäuscht und Ihnen das Gefühl gibt nicht mehr bei der Marke willkommen zu sein, ist für den Konzi absolut nachvollziehbar.

Nun stehe ich vor der Herausforderung: Wie bekomme ich meine Aquanaut zur Revision ohne ein (theoretisches) Risiko von rund 25t€ einzugehen.

LG, Dirk