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Thema: Der GRAVEL Bike Thread
Hybrid-Darstellung
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27.08.2026, 22:45 #1
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29.08.2026, 22:11 #2
Heute endlich mal nach der Ferienrückkehr zusammen mit einem Freund aufs Gravel...
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LG Deni
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31.08.2026, 20:20 #3
Eigentlich hab ich kein Gravel-Bike sondern ein Fully mit Gravellenker. Das Ding läuft aber recht gut finde ich.
Am Samstag früh über den "Högschde" (aka Feldberg) zum Frühstück am Schluchsee.
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01.09.2026, 22:27 #4

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02.09.2026, 11:01 #5Daytona
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Milou: Ein Bild vom Bike würde mich interessieren. Hast du das evtl. schon einmal gepostet?
Viele Grüße
Konstantin
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02.09.2026, 20:05 #6
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07.09.2026, 18:12 #7
Die neue Kette glitzert im Sonnenlicht
( pre-waxed, superpraktisch )
Gruß Robert

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07.09.2026, 20:45 #8
Gib zu, Du hast Dir die Kette von Tobias aus Diamanten fertigen lassen

LG Deni
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07.09.2026, 21:50 #9

Aber TOP eingefangen Robert
Grüße Stefan
...offizieller "R-L-X fährt Rennrad 1.0, 2.0, 3.0, 4.0 und 5.0" - Teilnehmer
JUST TRI IT
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08.09.2026, 08:18 #10
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08.09.2026, 09:11 #11Mil-Sub
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Bericht Kitzbüheler Radmarathon
Nach einigen Bildern gestern und vorgestern nun also mein Kurzbericht: Um 4:30 Uhr klingelte der Wecker nach einer eigentlich recht schlafreichen Nacht. Bei guter Musik hatten wir (mein Kumpel vom letztjährigen Ötztaler und diversen Ventoux Auffahrten war wieder mit dabei) unsere Verpflegung bereit gemacht, die Räder nochmals gecheckt und uns mental auf den großen Tag vorbereitet. Unser Hotel hatte schon den richtigen Ausblick auf das Kitzbüheler Horn, das in der langsam einsetzenden Morgendämmerung silhouettenartig immer mehr ersichtlich wurde. Unser "Endgegner" also....
Um kurz nach 6 Uhr rollten wir bei angenehmen 13 Grad in die Stadt in die Startaufstellung, um 6:35 Uhr ca. gingen wir über die Linie. Streng nach eigenen Pacing-Vorgaben ging es den Pass Thurn hoch. Unsere Wattwerte, die wir nicht überschreiten wollten (der Endgegner kommt ja sicher), waren offensichtlich weit unter den der restlichen Teilnehmer, wurden wir bis zum Pass Thurn oben nur überholt. Aber mittlerweile kennen wir unsere Stärken, gerade an solchen langen Tagen auch nach 8 Stunden noch gut treten zu können, wenn der Beginn sachte angegangen wird.
Die Abfahrt in den Pinzgau war für mich nicht wirklich schön, irgendwie hatte ich den Kopf nicht frei und bin recht defensiv reingegangen. Aber was solls, safety first. Auf der längeren Flachpassage Richtung Neunkirchen am Großvenediger hat sich eine immer größere Gruppe gebildet, die wir gut nutzen konnten. Der Gerlospass rauf war für mich top, ich hatte zu diesem Zeitpunkt dann richtig gute Beine und es lief prima. Den traumhaften Blick auf den Großvenediger habe ich wirklich genießen können.
Die nachfolgende Abfahrt Richtung Zillertal hatte es dann in sich: Erst lag ein Mädl unter einer Leitplanke, ich hoffe einfach, ihr geht es entsprechend gut. Ein paar Kehren später riss mir bei ca. 50 – 60 kmh eine Speiche im Vorderrad. Ich bin dann noch ca. 1,5 km langsam in die nächste Ortschaft gerollt und dachte, ich muss leider aufgeben. Die erste Person, die ich inmitten der Zuschauer gezielt angesprochen hatte, wo es denn hier jemanden ortskundigen gibt, oder ob hier jemand von der Veranstaltung wäre, war dann ein selbst gestürzter Teilnehmer, dessen wunderschönes S-Works beim Leitplankencrash an drei (!!!) Stellen durchgebrochen ist. Er selbst ist dabei über die Planke, war trotz Überschlag glücklicherweise unverletzt und hatte „nur“ Schrammen an den Knien. Es folgten die Worte, die ich irgendwie immer noch nicht glaube: „Mein Rennen ist eh vorbei, nimm mein Vorderrad. Die Räder sind doch gleich“. Nur noch Handynummern getauscht, uns für abends in Kitzbühel zum Rücktausch verabredet und weiter gings. Wie eng doch des Einen Pech und des Anderen Glück zusammenliegen. Ein Glück war er unverletzt.
Danach zog ich eine 15 Mann Gruppe (keiner ging vor) durchs Zillertal bis zum Kerschbaumer Sattel, eine 6 km Rampe mit ca 11% Steigung. Auch diese ging noch erstaunlich „locker“. Oben habe ich meinen Kumpel auch wieder eingeholt, der vom Speichenbruch erstmal nichts mitbekommen hatte und weiterfuhr. Ab da fuhren wir wieder gemeinsam. Die nächsten Anstiege Brandenberg und Pinegg haben uns dann allerdings zwischendurch ordentlich Körner gekostet, die danach folgende Flachpassage durchs Brixental die restliche mentale Motivation. Wir haben lange überlegt, ob wir noch das Kitzbüheler Horn in Angriff nehmen. Nach einigem Abwägen und der Gewissheit, wir würden uns ohne das Ziel am Horn nur ärgern, sind wir dann doch links abgebogen und haben uns der Rampe gewidmet. Alder Vadder, das ist heftig. Man geht unten mit ca. 7% Steigung rein und nach 500m baut sich eine Wand auf, die man einfach mit eigenen Augen sehen muss, sonst glaubt man das nicht.
Immer noch surreal, man hat bereits 209 km in den Beinen, alles tut schon weh. Und dann kommen 7 km mit durchschnittlich 13-14% Steigung. Die einzigen Passagen, die eine andere Steigung aufweisen, waren die noch steileren, also mit bis zu 22%. 7 km, Kehre für Kehre, keine Gnade.
Oben waren wir einfach froh, es durchgezogen zu haben. Ich musste mehr investieren, als letztes Jahr im Ötztaler. Insofern fand ich den Kitzbüheler tatsächlich härter als den Ötztaler, da wesentlich steiler.
Was bleibt? Natürlich Stolz, auch hier nicht aufgegeben zu haben. Aber es reift in mir zunehmends ein Gedanke, nicht mehr alles machen zu müssen, gerade wenn man mitbekommt, wie schnell tatsächlich mal etwas Ernstes passieren kann. Jetzt war ich bei beiden großen Alpenmarathons dabei. Prinzipiell sind die Haken gesetzt. Der Ötztaler bleibt mein Liebling, einfach weil es die perfekt durchorganisierte Veranstaltung ist. Sollte ich tatsächlich nochmal einen Radmarathon in den Alpen angehen, so wird es der Ötztaler sein. Für alles andere fehlt mir dann das gewisse „Außenrum“, gerade wenn man im Vorfeld viel Zeit reinstecken muss.
Für die Zahlenfreunde:
216 km, 4.400 hm und Fahrzeit 9:35. 17 Watt mehr Durchschnittleistung als beim Ötzi letztes Jahr (der Kitzbüheler ist echt steil
) und 6.000 kcal verbrannt.
Jetzt backe ich auch erstmal kleinere Brötchen ��Geändert von Masta_Ace (08.09.2026 um 09:15 Uhr)
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08.09.2026, 09:34 #12
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08.09.2026, 09:40 #13Mil-Sub
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falscher Thread
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08.09.2026, 09:42 #14
Hammer, Jörg!
Edit: trotzdem Hammer Leistung
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08.09.2026, 09:44 #15Daytona
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Jörg, vielen Dank für den tollen Bericht und nochmal Respekt für deine Leistung! Wahnsinn!
Tolle Geschichte mit dem geliehenen Vorderrad!
Nach einigen YouTube Videos vom Ötztaler 2026 war ich schon fast ins Grübeln gekommen. Deine Sturzgeschichten bestärken mich aber in meiner ursprünglichen Entscheidung, dass solche Veranstaltungen als unsicherem Abfahrer nix für mich sind. Es gibt ja genügend andere Herausforderungen auf dem Rad.
Viele Grüße
Konstantin
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08.09.2026, 10:10 #16
Danke für den Bericht, Jörg. Tolle Leistung sowieso.

Ich bin bei solchen Massenveranstaltungen aus den erwähnten Gründen schon lange raus.
Es war eine tolle Zeit, aber ich habe auch viel Unschönes erleben und sehen müssen.
Übelste Stürze in den Abfahrten durch Unvermögen, Selbstüberschätzung oder auch Materialbruch.
Sogar ein tödlicher Herzinfarkt bergauf, direkt zwei Positionen vor mir. Einfach umgefallen.
(Dolomitenmarathon)
Meine absolute Lieblingsveranstaltung war die Nove Colli.Gruß Robert

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12.09.2026, 21:54 #17Daytona
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Viele Grüße
Konstantin
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12.09.2026, 22:19 #18
Und bei meiner Satteltasche muss ich mir immer was von euch anhören

Tollen trip euch noch gewünscht!
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13.09.2026, 00:10 #19
Ist auch eine etwas andere Tour

Viele Spaß noch Konstantin
Grüße Stefan
...offizieller "R-L-X fährt Rennrad 1.0, 2.0, 3.0, 4.0 und 5.0" - Teilnehmer
JUST TRI IT
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13.09.2026, 06:46 #20Daytona
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Ich danke euch. Heute Timmelsjoch ...

Viele Grüße
Konstantin
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