Wenn man Probleme mit Feuchtigkeit im Keller hat, sollte man kaltes und trockenes Wetter im Herbst und Winter zur Verbesserung der Situation nutzen.
Falls die Luft draußen kälter als im Keller ist, kann der feuchte Keller durch Stoßlüften trockener gemacht werden. Dazu sollten die Kellerfenster (wöchentlich, 1-2x) kurzzeitig (30min) - am Besten durch Stoßlüften - geöffnet werden.
Die Kellerfenster im Winter grundsätzlich offen stehen zu lassen, ist dagegen keine gute Idee, dann das führt zu einer unnötigen Auskühlung des Kellers. Bei ungedämmter Kellerdecke bedeutet das dann zusätzlich Fußkälte und höhere Heizkosten im Erdgeschoss. Kellerlüften im Sommer verschlechtert meist die Situation.

Da es in Kellern meist nur wenige und oft zu kleine Fenster gibt, sollte man vor dem Kellerausbau die Installation einer kontrollierten Wohnraumlüftung in Betracht ziehen. So wird der erforderliche Luftwechsel ohne manuelle Fensterlüftung kontinuierlich sichergestellt und es herrscht zuverlässig ein gesundes Raumklima. Die Steuerung einer solchen Lüftungsanlage erfolgt u.a. über eine feuchte geregelte Steuerung; ganz einfach gehts auch mit einem entsprechenden feuchtegeregelten Bad(ab)luftventilator, zB von Helios. Soll der Keller teilweise bzw. vollständig (dauerhaft) genutzt werden, sollte über eine entsprechende Wärmerückgewinnung nachgedacht werden.