Tag 13 - Roadtrip #7 - Phillip Island - Warragul - Wilsons Promontory (Tidal River Campground)
Wir hatten mit der Werkstatt in Warragul vereinbart, dass wir gegen 10.00 Uhr vormittags da sind und machten uns entsprechend früh auf den Weg. Die ca. einstündige Fahrt verlief angenehm und die Werkstatt war schnell gefunden. Dort stellte der sehr hilfsbereite und freundliche Besitzer, Lorie, schnell fest, dass beide Camper-Batterien defekt sind. Leider hatten weder er noch andere Werkstätten oder Läden in der Stadt Ersatzbatterien, auch wenn er und seine Frau alle Hebel in Bewegung gesetzt haben, um welche aufzutreiben. Die Hotline des Camper-Anbieters, die ich parallel informierte, versuchte, in der Zentrale in Melbourne Batterien zu organisieren. Nach über 30 Minuten in der Warteschleife teilte sie dann mit, dass sie dort keinen erreichen könne. Es vergingen fast 90 Minuten Warterei in der Werkstatt, leider ohne gewünschten Erfolg.

Wir machten uns anschließend zu unserem eigentlichen Ziel auf, dem Tidal River Campground im Wilsons Promontory National Park. Schon der Weg dorthin war sehr schön, das Wetter klarte mehr und mehr auf und die letzten 30 Kilometer waren idyllisch wie aus dem Bilderbuch. Unser Platz war sehr schnell gefunden und wir machten uns gleich auf den Weg, um die Gegend zu erkunden. Wir wählten zunächst die Route zum Pillar Point Lookout, konnten dort eine atemberaubende Rundumsicht genießen und kehrten dann über den Tidal Overlook zurück. Eine knapp zweistündige Wanderung, bei der wir sensationelle Ausblicke erlebt haben.

Da wir einen Platz ohne Stromanschluss hatten, mussten wir uns mit dem Gasherd behelfen und stellten fest, dass die zweite Gas-Herdplatte leider nur funktioniert, wenn man permanent den Gashebel gedrückt hält. Wir machten das Beste draus und hatten Pasta mit Tomatensauce, die wir draußen gegessen haben. Die Ranger hatten es bereits angekündigt und es dauerte nicht lange, da war bereits das erste Wombat in unmittelbarer Nähe zu sehen. Ein Highlight des Abends! Wir brachten unser Essen in den Camper, um das Tier hier nicht unnötig aufzuwühlen und fielen erschöpft ins Bett.