Zur ursprünglichen Frage:
Zweifellos ist die GMT gemessen an ihrer Produktionszeit und ihrer Einbettung ins Rolex-Portfolio ein langlebiges Produkt und somit spricht einiges dafür, daß das so bleibt. Der Wertverfall bei noch produzierten Uhren hängt ursächlich mit der Schere zwischen Produktionsmenge und Nachfrage zusammen und die kann jederzeit durch den Hersteller und die aktuelle Nachfrage schwanken. Bei der Stahl-Daytona gehts genau in die andere Richtung.
Ob die Panerai sich von der Modeuhr zum Uhren-Dauerbrenner entwickelt. kann man derzeit nicht seriös voraussagen. Das hängt imho davon ab, wie sich der derzeitige Großuhrentrend entwickelt.
Zur Wertdiskussion, die ich für legitim und interessant halte:
Hier würde ich zwischen Neuuhrenkauf und Vintageuhrenkauf unterscheiden.
Bei einem Neuuhrenkauf ist - bis auf Ausnahmen - ein Werteverfall normal und somit sollte man wirklich die Uhr selber in den Vordergrund stellen. Trotzdem ist die Diskussion der Wiederveräußerbarkeit völlig in Ordnung und auch sinnvoll. Nicht jeder kauft seine Rolex aus der Portokasse. Manche sparen dafür lange.
Bei einem Vintagekauf stehten für mich die Schönheit der Uhr und der Werterhalt gleichberechtigt nebeneinander. Ich will zumindest meinen Einsatz zurückhaben können. Das ist für mich ein wesentlicher Grund dafür, mir solch ein relativ teures Hobby zu leisten. Bisher hat das auch immer funktioniert. Eine Wertsteigerung ist für mich ein schönes add-on aber nicht Ziel.
Gruß,
Rainhard
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14.11.2005, 12:51 #24Yacht-Master
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