Bescheidenheit ist ein ambivalenter Begriff. Ich bin der Meinung, daß die Deutschen zu bescheiden im Konsum sind und daß darin eines der Hauptprobleme liegt. Die Deutschen sparen im Verhältnis zum Konsum viel zu viel - und viel zu ungekonnt. Noch heute gibt es zuviele, die ihr Geld brav aufs Sparbuch bringen und dafür lächerliche 2 % bekommen - die Schlangen am Weltspartag beweisen das eindrucksvoll :stupid: Dieses Geld gehört investiert und konsumiert, aber eben nicht totgeparkt.

Gegenüber dem Staat ist sicherlich Bescheidenheit angesagt: ich bin für eine wirklich strikte Limitierung der Subventionen und der Unterstützung. Dinge wie Eigenheimzulage, Kohlepfennig, Soli etc. müssen weg, die Zahl der tatsächlichen Bedürftigen ist weitaus geringer als die Zahl der Beziehenden, das ist teilweise kriminell. familien, die seit 3 Generationen Stütze beziehen, sind ein Unding und Armut existiert in Deutschland de facto nicht.. Die Bescheidenheit ist aber in erster Linie vom Staat selbst einzufordern - jedes Unternehmen, das so wirtschaften würde, wäre innerhalb kürzester Zeit Pleite oder vor Gericht.