Sauft mir nicht alle den Mont Marvin weg
Probier auch mal den L‘Interprète.
Ich sehe es mittlerweile nicht mehr ein, für Standard-Massenware so viel mehr zu bezahlen. Wenn, dann halt mal irgendwas rares oder Cristal oder so. Danke, Andreas, dass Du Dir das für uns antust![]()
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Thema: Der Champagner-Thread
Hybrid-Darstellung
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28.07.2023, 07:54 #1ehemaliges mitgliedGast
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28.07.2023, 08:40 #2Submariner
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28.07.2023, 08:40 #3
Gerne, aber es macht Spaß und ich mach das ja nicht *nur* weil ich so ein guter Mensch bin.

Freut mich jedenfalls sehr, wenn ich was aussuche und das schmeckt dann.
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28.07.2023, 10:14 #4ehemaliges mitgliedGast
Ich hoffe, das trifft auch auf die Heidelbeeren und Trüffel zu


Heute werd ich den Biographé ohne Dosage probieren. Der sollte eigentlich für Mimosa und Champagner-Maracuja noch besser passen.
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28.07.2023, 11:09 #5Explorer
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Ich plane demnächst ein Champagner Tasting mit 2 Freunden.
Wir wollen verschiedene Preisspannen gegeneinander trinken und denken in Summe an 5-6 Flaschen.
Es sollte jedoch keine Flasche über 100€ gehen.
Was würden die Kenner hier so empfehlen?
Vielen Dank für eure Expertise!
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28.07.2023, 12:03 #6ehemaliges mitgliedGast
Ich würde Moët, Ruinart, Ruinart Rosé und Veuve als Standard nehmen, dazu von Andreas Mont Marvin und Poésie Frutée als günstige Alternativen.
Dann würde ich einen „besonderen“ Champagner dazunehmen, das könnte für 100€ schwierig werden. Evtl. kommt Ihr an eine Flasche Savart, um diese Stilistik kennenzulernen.
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28.07.2023, 12:15 #7
Klassischer Fall für eine Anfrage an einen Champagnerhändler, z.B. Champagne Characters. Die stellen euch gerne was zusammen
Ich würge nicht, vor allem nicht nach zwei MaßBeste Grüße --- Markus
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28.07.2023, 12:30 #8Ich würge nicht, vor allem nicht nach zwei MaßBeste Grüße --- Markus

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28.07.2023, 12:22 #9ehemaliges mitgliedGast
Eben nicht. Man muss ja erstmal wissen, wie das Standardzeug schmeckt, bevor man man was anderes probiert.
Wenn man herausgefunden hat, was man mag, kann man sich mit dieser Information was zusammenstellen lassen und probieren.
Ich hatte ja beide Champagnerabos von Nicola und war selbst als geübter Champagnertrinker manchmal überfordert.
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28.07.2023, 17:05 #10Explorer
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Vielen Dank schon einmal für die Anregungen!
Moet und Veuve sind geschmacklich bekannt.
Wir haben so etwas letztens schon einmal gemacht und dabei folgende Champagner getrunken:
Legret&Fils - Equilibre
Leclerc Briant - Brut Rosé
Billecart Salmon - Brut Rosé
Dieses Mal wollen wir einfach etwas anderes ausprobieren! Unser (kleiner) Weinhändler des Vertrauens hat leider nicht mehr im Angebot.
Den Mont Marvin hatte ich auch schon hier im Forum identifiziert!
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28.07.2023, 17:08 #11ehemaliges mitgliedGast
Dann würde ich, statt Moët und Veuve, Bollinger und Pommery (am besten den Summertime oder eine der Specials von Pommery) nehmen.
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28.07.2023, 22:24 #12
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28.07.2023, 22:08 #13Comex
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Deutz Brut classic wäre auch ne gute Wahl finde ich
Viele Grüße, Florian!
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28.07.2023, 23:05 #14ehemaliges mitgliedGast
Can, wieso haben wir uns eigentlich seit zehn Jahren nicht mehr gesehen?

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29.07.2023, 12:11 #15
Mir geht bei dem Tasting bisher das Konzept ab… Was wollt ihr denn genau gegeneinander verkosten bzw. was wollt ihr denn vergleichen oder Rausschmecken? Das solltet ihr euch vorher überlegen.
Natürlich kann man einfach mal damit anfangen, die Standard-Cuvées zu nehmen. Da würde ich neben den bereits genannten unbedingt Billecart-Salmon mitnehmen.
Dann könnte man auch die Rosés dieser Champagner vergleichen.
Möglich (und wahrscheinlich spannender) wäre, verschiedene Champagner eines Winzers zu verkosten, um mal die ganze Bandbreite eines Hauses zu erleben.
Nächste Stufe wären verschiedene Häuser aus derselben Region bzw. aus dem selben Ort. Dann verschiedene Orte und Lagen,um das Terroir zu erleben.
Dann gäbe es noch Vintagechampagner eines Jahres oder Vertikalen desselben Champagners (das ist total geil, aber schon bissi advanced).
Mit höherem Budget gingen dann auch Prestige-Cuvées verschiedener Häuser bis hin zu den Top-Champagnern.
Was ich an eurer Stelle auf keinen Fall für den Anfang machen würde:
- einen sehr teuren Champagner in eine Serie von Standard-Cuvées mischen, das wird euch enttäuschen.
- Weine mit einer besonderen Stilistik (wie z.B. Savart, Horiot, Selosse etc.) zu Standard-Cuvées -> ihr werdet denken, der sei fehlerhaft.
Wie gesagt, bei verschiedenen Onlinehändlern kann man solche Tastingpakete bestellen bzw. auf Nachfrage kuratieren lassen. Man bekommt dazu ggf. auch Hintergrundinformationen, wie z.B. über die Arbeitsweise der Winzer und deren spezielle Gewohnheiten mit, was superinteressant ist, sofern man sich damit tiefer beschäftigen möchte.
Optimal für den Anfang wären geführte Verkostungen mit Profys, aber das wollt ihr ja wohl aktuell eher nicht.
Fazit: Ich würde mich vom Fachhandel beraten lassen und mir für‘s erste eine Auswahl zusammenstellen lassen!
Viel Spaß beim Champagnertasting!
Ich würge nicht, vor allem nicht nach zwei MaßBeste Grüße --- Markus
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30.07.2023, 06:03 #16PREMIUM MEMBER
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Themenstarter
Ich bin Team Markus. Wenn man etwas lernen möchte, dann macht es durchaus Sinn, das etwas strukturierter anzugehen.
Natürlich kann und sollte man erst mal die Standard Champagner ausprobieren. Trotzdem ist es auch da wichtig, wie Markus sagt, sich ungefähr immer in einer Preisregion aufzuhalten. Denn es macht irgendwie keinen Sinn, einen Standard-Champagner mit einem Vintage-Krug oder Dom Perignon zu vergleichen. Selbst wenn prinzipiell einem beide Champagner zusagen, wird der Unterschied schon sehr deutlich sein und man ist dann doch beeinflusst und sagt, der eine schmeckt der andere nicht. Das passiert selbst, wenn man große Champagner miteinander vergleicht und der eine halt besonders gut gereift oder schon „weiter“ ist, dann mag man eigentlich den andern gar nicht mehr trinken. Das Bessere ist der Feind des Guten, wie immer.
Dann würde ich mal Champagner kleiner Winzer mit den Standard Champagnern gegenüberstellen (damit meine ich kein Aldi oder Lidl Champagner). Da wird man feststellen, dass man für gleiches Geld oftmals sehr gut (oder vielfach besser) unterwegs ist.
Bis hierhin ist es auch überhaupt noch gar keine Wissenschaft.
Darauf könnte man aufbauen und zunächst mal Champagner mit unterschiedlichen Rebsorten probieren, um festzustellen, welche Richtung einem grob am meisten zusagt. Dann kann man ja in die einzelnen Rebsorten eintauchen und dort beispielsweise nur Blanc de Blancs oder Blanc de Noir verkosten. Und dann geht die Reise automatisch weiter.
Mir jedenfalls hat geholfen, zu Beginn meiner Reise verschiedene Themenabende bei meinem Champagnerladen (dem hier schon angesprochen Champagne Characters) besucht zu haben. So hat man die Möglichkeit, viel zu probieren ohne alles Flaschenweise kaufen zu müssen. Das ist bei mir aber auch schon lange Zeit her und damals gab es noch Verkostungen, die elf oder zwölf verschiedene Champagner beinhalteten. Das ging um 18:00 Uhr los und war quasi open end und war eigentlich immer eine nette (wechselnde) Runde. Runde Füße inbegriffen. Heute sind die Seminare oder Verkostungen bei meinem Händler (leider) kürzer, aber immer noch interessant und gut zusammengestellt.
Das wäre (und war) meine Vorgehensweise, wenn man sich mit dem Thema intensiv auseinandersetzen will. Will man nur einen guten Champagner haben, dann kann man auch beim Michael kaufen, der gut kuratierte Champagner im Portfolio hat. Wenn man die mit den Standards vergleicht, wird man vermutlich auch erstaunt sein.
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29.07.2023, 12:23 #17
Es kommt sehr auf den Anspruch an. Klar, man kann das ganze mit einem Konzept versehen, verschiedene Winzer, Lagen, wasauchimmer.
Aber um sich mal zu orientieren, fände ich auch einfach mal eine Blindverkostung spannend. 6-7 handelsübliche Schampi und dann mal ranken, dabei mal rausschmecken was man mag und was nicht so.
Und da darf dann auch gern mal ein teurer dabei sein.
Aber ich bin ja auch Oberbanause, kenne nur „schmeckt“ und „schmeckt nicht“.
Natürlich denke ich sehr gern und oft an unser Event vor vielen Jahren zurück, das war mega, aber für den kleinen Kreis bissi over the top.
Das coole damals: es gab nur „schmeckt“
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29.07.2023, 12:48 #18ehemaliges mitgliedGast
Ich würde genau das, was Markus schreibt, nicht machen
Viel zu viel Wissenschaft. Aber deswegen hast Du wohl promoviert und ich nicht
Mir gefällt eher: Alles mögliche Zeug kaufen, trinken, Spaß haben und noch grob wissen, ob’s geil war oder nicht.Geändert von ehemaliges mitglied (29.07.2023 um 12:53 Uhr)
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29.07.2023, 12:54 #19
Aloha,
Can
I am the REAL Checker Can!
Gibt‘s das auch mit Approved?
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29.07.2023, 16:23 #20
Team Rene hier. Klar, man kann aus allem ne Wissenschaft machen. Ist ja auch interessant manchmal. Aber für mich ist Champagner in erster Linie Begleiter und nie Hauptdarsteller. Ich freu mich, wenn ein Champagner mal auffällig gut ist, ansonsten muss Champagner in erster Linie abliefern: bissi lustig machen, bissi geil machen, mich nicht ermüden. Nix langweilt mich mehr als das stundenlange schwadronieren über Gerbsäuregerüste. Deswegen tut man mir den grössten Gefallen, wenn man ne Flasche Standard Roederer, Pol Roger oder Ruinart ordert. Jede Steigerung ist Perlen vor die Säue.
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Danke für den Tipp, habe mir eben mal eine Flasche L‘Interprète zum probieren bestellt

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