Zitat Zitat von Cineast Beitrag anzeigen
Auch wenn es inhaltlich etwas wegführt:
"doppelt assembliert" heißt, die Uhr wird montiert - wieder zerlegt - und wider zusammengebaut, richtig?
Dass das aufwendig ist, ist offensichtlich - aber was ist der Sinn und Nutzen dieses Vorgangs? Werden dabei evtl. festgestelle Passungenauigkeiten (die wahrscheilich eh schon gering sein werden) u.ä. nochmals nachgearbeitet? Mit der QM-Brille auf der Nase würde ich sagen: "mach's gleich richtig und spare Dir die Nacharbeit" ... oder ist das zu sehr die Sicht aus der Serienproduktion?
Die Montage des Rohwerks ist fokussiert auf Funktion. Erst wenn die sichergestellt ist wird das Werk aufwändig feinbearbeitet und verziert. Es ergibt also eine ganze Menge Sinn. Insbesondere aus QM Sicht. Allerdings nur bei dem hohen Maß an Wertschöpfung/ Handarbeit, die Lange in die Feinbearbeitung der Uhrwerke steckt. Bei Lange ist das unabhängig vom Grad der Komplikation. Bei PP sind es nur die GCs. Bei den anderen Pateks würde sich der hohe Aufwand wohl schlicht nicht rechnen.

https://www.alange-soehne.com/eu-fr/...ofold-assembly