Leute, bleibt realistisch: die Situation wird sich NIE wieder ändern. Es werden NIE wieder Verhältnisse wie vor noch 4-5 Jahren eintreten, in denen man eine Sport-Rolex sofort und eventuell sogar mit geringen Abschlägen beim Konzi mitnehmen konnte.

Die Gründe sind schlicht und einfach: der Bedarf übersteigt das Angebot um ein VIELFACHES.

Aus dieser einfachen Tatsache können wir den Rest ableiten

1.) das Angebot wird nicht größer, da eine Rolex eine gewisse Qualität und somit auch eine bestimmte Zeit benötigt, um produziert zu werden.
Man kann sich hier die Frage stellen, ob die Firma Rolex entsprechend investieren sollte, um die Produktion und somit die Angebotsseite zu verbessern.
Das hat die Frage zur Folge: wollen die das eigentlich oder sind sie, da eine Stiftung und nicht irgendwelchen Investoren verpflichtet, zufrieden mit dem Status quo, den sie gerade innhe haben?

2.) der Bedarf an Uhren aus dem Hause Rolex wird sich IMHO innerhalb der nächsten Jahre nicht verringern. Da die Zinssituation sich auf Jahre nicht verbessern wird, suchen die Menschen nach sicheren Investitionsmöglichkeiten für kleiner Beträge (5-30k€). Da haben sich Uhren nunmal als hervorragende Assets herausgestellt, die ihren Wert nicht nur halten sondern aufgrund der absurden Angebot/Nachfrage-Situation sogar teilweise verdoppeln können....das weckt Begehrlichkeiten.

3.) Instagram oder soziale Medien überhaupt: mittlerweile scheint ja jeder Fußballer/Musiker/Filmstar/YouTuber/Influencer/xxxxxxx (ersetze die Xe durch irgendwas anderes) unter die Uhren-Afficionados gegangen zu sein. Das sehen deren "Follower" (ein schreckliches Wort, wie ich finde) und das weckt wiederum Begehrlichkeiten, denn man will seinem Idol ja nahe sein.

Aus genannten Gründen sind (Rolex)-Uhren das neue MUST-HAVE unserer Zeit.
Und wie bitte soll sich aus dieser Situation nun die Lage verbessern? (ok, kann passieren unter der Voraussetzung, dass ich total falsch liege und meine Argumente sich in Luft auslösen, geschenkt.)