Darf man fragen wie es VC schon mit ihrer Korrespondenz geschafft haben , dir den Erwerb dieser (sehr schönen) Preziose zu verleiden?
In den angebrachten Punkten stimme ich dir zu. Fehler zu machen ist das eine , sie dann aber nicht einmal eingestehen zu wollen und später schlampig nachzubessern ...
Gut das ich für meine Vintage VC‘s einen kompetenten Uhrmacher an der Hand habe .
Ich würde defintiv keine Uhr zu VC schicken ...
Unfehlbar ist sicher niemand ,
aber diese Service(un)kultur scheint schon ihresgleichen zu suchen ...
Sehr schade .
Ergebnis 1 bis 20 von 81
Hybrid-Darstellung
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19.05.2020, 17:16 #1
Geändert von JamesMcCloud (19.05.2020 um 17:21 Uhr)
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19.05.2020, 18:35 #2Sea-Dweller
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Der Ablauf erinnert schon fast an einen schlechten Witz oder Anträge in einer Amtsstube:
Nach dem Artikel in Hodinkee hatte ich gleich bei VC in der New Yorker Boutique, wo sie damals war, angefragt, dass ich die Uhr gern kaufen wolle. Ob ich die Uhr auch über deren Europäische Boutique in London kaufen könne (für die persönliche Abholungslogistik etc.) und ob man mir vorab noch ein paar zusätzliche Bilder senden könnte, zusätzlich zu dem einen Bild von Hodinkee.
Nach 2 oder 3 Wochen die Antwort einer Boutique MA mit russischem Namen: Man könne die Uhr nicht an eine andere VC Boutique intern versenden. Und dann noch 3 Bilder, die so unscharf waren, die hätte ich besser hinbekommen, wenn ich nach 5 Mass Bier versuche was zu photographieren. Wer solche Sch... Bilder hier einstellen würde, bekäme im Forum zu Recht nur Spott.
Erneute Anfrage meinerseits, warum es nicht möglich ist, über deren Londoner Boutique zu kaufen, zumal die Ausstellung inkl. der Uhr ohnehin durch deren verschiedenen Boutiquen (Singapore, Genf, London etc.) rotiert, also offenbar ja durchaus Uhren VC intern versendet werden.
Keine Antwort. Nach nochmaligen drei Email und Anrufen, in denen ich mein ernsthaftes Kaufinteresse betont hatte, kommt ca. 4 Wochen später die Antwort der russischen Lady, sie müsse das mit ihrem Manager besprechen.
Einige Wochen später nach erneuter Nachfrage meinerseits, die Antwort man wisse noch nicht genau, wohin die Ausstellung als nächstes tourt. In der Schweizer Zentrale seien zudem bald Sommerferien und man wisse nichts genaues und könne auch vor den Ferien nichts mehr klären. Man melde sich wieder nach dem Ferienende. Aha...
Erneut, keine Antwort. Ende September (die Ferien waren längst vorüber) hake ich meinerseits nochmal nach.
Daraufhin kommt dann im Oktober eine Nachricht von einer anderen, aber auch wieder russischen, Dame aus deren Europäischen Customer Service Zentrum, man habe intern meine Anfrage weitergeleitet bekommen, dass ich gern die Ausstellung besuchen wolle (???!!!) und wolle mir hiermit mitteilen, die Ausstellung sei nur noch wenige Tage in Genf, bevor sie dann in Singapore gezeigt wird. Von meinem Wunsch, die Uhr zu kaufen und möglichst den Kauf in deren Boutique in London (wo ich öfter mal bin) abzuwickeln, keine Rede. - Dafür habe also rund 4 Monate lang mit denen korrespondiert und immer wieder nachgefragt? Und nein, es lag nicht an einer unklaren Anfrage oder schlechtem Englisch (Ich arbeite seit fast 20 Jahren international zu 90% in englischer Sprache).
Ich hatte dann damals für mich "f... you" gesagt, aber nicht geschrieben (gehört sich nicht im Umgang und ausserdem hätten die beiden Damen aus der Korrespondenz das wohl auch nur missverstanden) und beschlossen, denen nicht weiter hinterher zu schreiben um eine Uhr für 42.500 USD kaufen zu "dürfen".
Es gibt auch andere schöne Uhren. Seitdem habe ich mir etliche andere schöne Uhren gegönnt und nie wieder zurück geschaut. Habe nur bereut noch kurz vorher zwei Freunden die neue Overseas empfohlen zu haben, welche die auch gekauft haben. Hoffentlich haben die nicht einen ähnlichen Ärger mit dem Service wie einige hier. Hätte dann echt ein schlechtes Gewissen.Geändert von ThL (19.05.2020 um 18:44 Uhr)
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19.05.2020, 18:50 #3Sea-Dweller
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Aber um auch Lichtblicke in der Uhren Service Wüste zu erwähnen: Der Service bei Patek Philippe in München ist für mich genau das, wie ich mir Haute Horologerie vorstelle. Ich weiss noch, als ich 2015 zum ersten Mal mit meiner Aquanaut 5165 da war, die ich NOS von einem Sammler gekauft hatte. Ich wollte die Uhr auf mögliche Revisionsbedürftigkeit nach der langen Lagerung prüfen und das noch ungekürzte Band für mich anpassen lassen. Für diese simplen Dinge einer der einfachsten Uhren aus deren Programm nahm sich die Leiterin der Serviceabteilung persönlich Zeit und meine Uhr wurde mit einer Sorgfalt und Respekt behandelt als sei es ein Minutenrepeater. Die ganze Atmosphäre war so, dass ich mir nach dem Termin dachte: OK, Patek Philippe ist eben doch eine Klasse für sich. Danach hatte ich noch zweimal mit dem Service bei Patek Philippe zu tun und es war jedesmal wieder eine sehr gute Erfahrung.
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