Zusätzlich könnte natürlich auch dahinter stehen, dass der Kunde mit weißer Nautilus sich dann die blaue dazu kauft - ich kenne mehrere Personen, die genau aus dem Grund beide haben. Die weiße wurde zuerst geliefert, die blaue kam später hinzu.

Ich denke auch Patek möchte seine Produkte, so perfekt wie sie sind, belassen. Jede exakte Referenznummer bleibt wie sie ist. Dann kommt es auch nicht dazu, dass jeder Kunde sich sein Produkt so gestalten kann, wie ER es will und Patek das ausführen muss.

Ich kam damals auf Patek nur wegen der Nautilus. Ich denke die meisten Menschen, die sich für Uhren interessieren und keine Patek-Experten sind, kennen AP von der RO und Patek von der Nautilus. Der Zustand der Reduktion der Marke auf das eine, besondere Modell, ist wohl schon seit Jahren so gegeben. Wenn man als Marke aber noch viele viele andere Referenzen im Programm hat, die leichter zu bekommen sind und womöglich auch bessere Margen haben, will man das natürlich so auch nicht haben.

Mit Porsche assoziieren die meisten auch gleich 911er. Das ist in dem Fall positiv, weil die 911er-Serie die teuerste "normale" Porschemodellserie ist. Gerne kaufen auch Kunden dann ein günstigeres Modell (Cayman, Boxster, Macan, Cayenne), um auch ein Stück vom "Markenkuchen" abzubekommen. Das 911er-Image wäre bei Patek wohl die Grandes Complications Kollektion, im Fokus steht aber die Nautilus-Serie (Boxster im "Preisvergleich").